Greentech ist eine der Schlüsselbranchen des 21. Jahrhunderts und die intelligente Antwort auf die begrenzten natürlichen Ressourcen. Ob bei Wasser- oder Umwelttechnologie, von der Windkraft über Geothermie und Solarenergie bis zur Energieerzeugung aus Biomasse, Hochfranken ist Vorreiter in Sachen Greentech.
Dies wurde jüngst auch in einer Studie des Europäischen Management-Instituts an der Hochschule Hof im Auftrag der Regionalmanagement-Initiative Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. bestätigt. Hochfranken könnte laut der Studie vom aktuellen Trend hin zum Ausbau grüner Technologien in vielfältiger Weise profitieren. Die naturräumlichen Potenziale der Region könnten sich geradezu ideal mit dem traditionell herausragenden Industriebesatz ergänzen und für das Regionalmarketing nutzbar gemacht werden.
Mit GreenLogistics und GreenIT verfügt die Region bei den Umwelttechniken über zwei herausragende Kompetenzen. Weitere Wertschöpfungspotenziale liegen laut der Studie unter anderem im Ressourcen-Management und in den Materialwissenschaften.
Da Rohstoffe zu einem immensen Kostenfaktor für die Wirtschaft geworden sind, empfiehlt die Studie zudem, Hochfranken in Sachen Rohstoff-Management und Ressourceneffizienz zur Modellregion zu machen. Schon jetzt weise beispielsweise der Landkreis Hof die höchste Windraddichte in Bayern auf und biete aufgrund seiner Höhenlagen günstige Voraussetzungen für diese Art der Energieerzeugung. Weitere stark wachsende Segmente der alternativen Energiequellen in Hochfranken sind Strom aus Biomasse und Solarparks.
In der traditionell von der Textilwirtschaft geprägten Region liegen laut der Studie weitere Potenziale in der Entwicklung von technischen Textilien für den Umweltschutz. Umwelttechnische Anwendungen böten zudem die Chance, durch neue textilbasierte und innovative Produkte den Wandel von einer traditionellen in eine High-Tech-Industrie zu fördern.