Rosenthals neueste Form Junto verbindet Porzellan und Steinzeug, spielt mit verschiedener Haptik, mit Asymmetrie und organischen Formen und ist vor allem eines: lässig.
Rosenthal - Werkstatt der Träume

Von Maria Brömel (Text) und Rosenthal GmbH (Fotos)

Vermutlich findet es irgendwo zwischen Hand, Auge und Großhirnrinde statt: Deine Hand spürt das Porzellan, spürt seine Weichheit und Härte, seine Kühle, seine Konturen, seine Eleganz. Dein Auge sieht neue Formen, feine Strukturen, opulente Dekore, den Glanz. Noch bevor Dein Gehirn denkt, fühlt es: So muss Porzellan sein. Es ist die Berührung. Du berührst das Porzellan und es berührt Dich. Rosenthal ist Meister darin, Dir dieses Gefühl zu geben.

Meisterhaftes entsteht nicht aus Zufall, es entsteht nur dort, wo Menschen lange daran arbeiten, um das, was sie am besten können noch besser zu machen. Rosenthal, eines der ältesten Markenartikelunternehmen Deutschlands, tut das seit 1879. Das Unternehmen ist zuerst die Geschichte zweier Männer. Philipp Rosenthal ist 25, als er in Schloss Erkersreuth bei Selb mit seiner Frau und einem einzigen Gehilfen eine Porzellanmalerei einrichtet. Bald stellt er selbst Porzellan her und gründet die erste Kunstabteilung für figürliches Porzellan ohne Privilegien von König oder Fürst. Mit seinen richtungsweisenden Formen und Dekoren hat er großen, immer größeren Erfolg. Ende der Zwanzigerjahre hat Rosenthal 7.000 Mitarbeiter, mehrere Standorte, einen internationalen Vertrieb und vor allem einen weltweit bekannten Namen.
Dass dieser Name heute mit einer ganz bestimmten Designidee assoziiert wird, liegt an Gründersohn Philip Rosenthal. Er steigt 1950 als Werbeleiter ins Unternehmen ein, führt später die Produktgestaltung und prägt Rosenthal bis 1981 als Vorstandsvorsitzender. Philip Rosenthal ist Querdenker. Seine Rosenthal studio-line fegt den Staub von der altehrwürdigen Porzellanindustrie, bricht mit dem Kitsch und versetzt die ganze Branche in Erstaunen. Die künstlerische Avantgarde gestaltet ab sofort Porzellan, das es so noch nie gab: Funktional, mit höchstem Designanspruch, kompromisslos modern, „Originale unserer Zeit“. Rosenthal-Porzellan wird Statussymbol. Philip Rosenthal bringt Künstler und Designer zusammen und die Schönen, Reichen, Prominenten nach Selb.Salvador Dalí, Andy Warhol, Henry Moore designen für Rosenthal; Louis Armstrong spielt, Günter Grass liest beim Rosenthal-Feierabend, Walter Gropius entwirft das neue Fabrikgebäude. Der Glamour kommt in die Kleinstadt. Rosenthal erlebt eine Blütezeit.
Die Krise kommt erst viel später. „Die Zeiten änderten sich und Rosenthal nicht“, sagt Gianluca Colonna. Der 44-jährige Mailänder arbeitet seit acht Jahren für Rosenthal, seit einem Jahr ist er Geschäftsführer. Die Rosenthal-Krise war aus seiner Sicht Ergebnis gesellschaftlicher Entwicklungen: Die Menschen heiraten seltener und wenn sie es tun, lassen sie sich nicht mehr ein umfangreiches Porzellanservice schenken, sondern eine Reise auf die Malediven. Frauen arbeiten mehr und laden seltener Gäste ein. Nach einem langen Arbeitstag trifft man sich lieber im Restaurant. All das führte dazu, dass sich Porzellan nicht mehr wie von selbst verkaufte. Zum anderen veränderte sich der Markt: Nach dem Ende des Kalten Krieges öffnete er sich – und wurde von asiatischem Billig-Porzellan überschwemmt. Plötzlich war Porzellan überall, bei Discountern, in Möbelhäusern. Rosenthal erlebt seinen Tiefpunkt, die Insolvenz 2009, wird vom italienischen Besteckhersteller Sambonet übernommen und umfassend restrukturiert. Die Rettung der Marke geht nicht ohne Entlassungen. Philip Rosenthal ist da schon acht Jahre tot. Er hat etwas geschaffen, das ihn und die Krise überdauert und das aus Tradition, Wissen, Qualität, Design, Anspruch und einem Schuss Extravaganz besteht: den Mythos Rosenthal. Es liegt in der Natur eines Mythos, von einer Insolvenz unberührt zu bleiben.
„Philip Rosenthals Idee, immer ein bisschen besser zu sein als die anderen, inspiriert uns bis heute“, sagt Gianluca Colonna. Seit Rosenthal in italienischer Hand ist, überwiegen wieder positive Nachrichten. Die Zahlen – 800 Mitarbeiter, zwischen 83 und 85 Millionen Euro Jahresumsatz – sind heute stabil und Rosenthal profitabel. Ein Erfolg, hinter dem zwei zentrale Ideen stehen: Die erste heißt Vertrauen: „Sie betreten Ihr Zuhause, es ist der Ort, an dem sie sein möchten, an dem Sie Dinge haben möchten, die Sie gerne sehen – beim Essen, beim Relaxen. Diese Dinge sind nur von Rosenthal, wenn Sie der Marke vertrauen.“

Vertrauen wiederum entsteht durch Verlässlichkeit. Rosenthal verbessert Webseiten, Kundenservice, Verpackung und Lieferzeiten. Die zweite große Idee heißt Kohärenz: In der Rosenthal-Historie gibt es Veränderungen, aber wie in gutem Porzellan keine Risse. Die Idee hinter dem Porzellan ist immer dieselbe: Rosenthal will in Form, Funktion, Qualität und Handwerkskunst besser als der Rest sein. Deshalb fertigt das Unternehmen in den Werken Rosenthal am Rothbühl in Selb und Thomas am Kulm in Speichersdorf bei Bayreuth und bleibt made in Germany. Deshalb hat es in die weltweit modernsten Produktionsanlagen, in Showroom und Outlet-Center investiert. Deshalb setzt es seinen hohen Anspruch auch bei seinen Marken Thomas, Hutschenreuther und Arzberg um. Deshalb stattet es die edelsten Restaurants aus. Deshalb arbeitet es mit den besten Designern der Welt zusammen. „Grundsätzlich ist es uns egal, ob ein Designer bekannt ist oder nicht“, sagt Colonna, „wir haben mit Sebastian Herkner gearbeitet, bevor er diesen Bekanntheitsgrad hatte. Wir arbeiten mit großen Namen wie Patricia Urquiola oder Jasper Morrison und sind gleichzeitig offen für jeden jungen Designer, der eine gute Idee hat, die zu uns passt.“ Traditionell sind die Ideen bei Rosenthal sehr gut: Zwanzig hochrangige Design-Preise in nur drei Jahren sprechen für sich. Die neuen Kollektionen treffen den Geschmack der Millennials. Die Formen Mesh und Junto haben klare, geometrische Formen, sind eckig, rund, oval und in ihren Service- und Objektteilen immer neu kombinierbar – für Tapas, Sushi, Buffets. Sie passen zu modernen Restaurant-Konzepten; Gastronomie/Hotellerie ist ein wachsender Markt für Rosenthal.
Von der Idee des Designers bis zum fertigen Teller, zur Kanne, zur Vase ist der Weg lang. Modelleure fertigen Modelle aus Gips, dann aus Kunstharz oder Silikon, von denen wiederum Gips-Arbeitsformen abgegossen werden. Porzellan besteht aus Kaolin, Feldspat, Quarz, die fein gemahlen und gemischt werden. Die Masse wird gereinigt, gepresst und formbar gemacht. Rosenthal stellt Masse und Glasur noch selbst her, nach Geheimrezept. Für Tassen wird die Masse in Formen gedreht, für Teller gepresst, für Kannen, Platten, Figuren gegossen. Alle Grate und Nähte werden von Hand geglättet, Henkel, Füße und Knöpfe oft in Handarbeit angarniert. Nach dem Glühbrand wird jedes Teil mit der Firmenmarke – einer Krone zwischen zwei Schwertern – gestempelt, dann glasiert. Im Glattbrand wird das Stück 12,5 Prozent kleiner und zu dem, was der Laie Porzellan nennt – hart, dicht, schlagfest, transparent. Danach wird geschliffen, qualitätskontrolliert, sortiert und je nach Design dekoriert, vergoldet, handbemalt, mattiert, erneut gebrannt, poliert. In 13 Millionen Rosenthal-Artikeln pro Jahr steckt viel Handwerkskunst.
Das unterscheidet Rosenthal von ALDI- oder IKEA-Porzellan. „Für sie ist Porzellan nur ein Teil des Geschäfts, für uns ist es unser Leben. Die Leidenschaft, die Achtsamkeit, mit der wir unsere Produkte herstellen, finden sie dort nicht.“ Gianluca Colonna spricht von zwei Mentalitäten: Die einen suchen nach dem richtigen Marken-Laufschuh, gehen in Fachgeschäfte, vergleichen, wollen das Produkt, das genau zu ihnen passt. Die anderen greifen in ein Discounter-Regal, kaufen ein Paar Schuhe und machen sich keine Gedanken über die Marke, die Qualität, eigentlich nicht mal über Schuhe. Rosenthal-Kunden erkennen beim Porzellan den Unterschied und finden ihn wichtig. „Es ist unsere Aufgabe, den Wert unserer Produkte zu erklären, den Wert eines gut gedeckten Tisches. Wenn Sie gute Porzellanteller verwenden, fühlen sie den Unterschied und Sie sagen ihrem Gast etwas: dass sie es schätzen, dass er hier ist.“ Eine nonverbale und deshalb starke Botschaft. Die Rosenthal-Welt dreht sich nicht einfach um Geschirr, sondern um das, wofür das schöne Wort „Tischkultur“ steht, auch um Interior, Lifestyle, um 360° Lebensart – und das aus internationaler Perspektive. „Die Eigentümer sind Italiener, das Unternehmen ist deutsch, der nächste Designer vielleicht aus Asien. Die wichtigsten Märkte sind Zentraleuropa, aber auch Nordamerika und Südostasien. Rosenthal ist heute ein Ort, an dem Kulturen aufeinandertreffen.“ Colonna nennt es eine „officina of dreams“ – eine Werkstatt der Träume.

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Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
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Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
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Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
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Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
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Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
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Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

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Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
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Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
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Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
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Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

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Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger
Egal, wie die Teller und Schalen kombiniert werden, sie sehen immer gut aus. Rosenthal Junto ist variabel, schnickschnackfrei, unkompliziert.

Egal, wie die Teller und Schalen kombiniert werden, sie sehen immer gut aus. Rosenthal Junto ist variabel, schnickschnackfrei, unkompliziert.

Die Medusa ist das Symbol der Rosenthal meets Versace-Kollektionen. Sie ist natürlich gold, aber das sieht man erst nach dem Brennen.

Die Medusa ist das Symbol der Rosenthal meets Versace-Kollektionen. Sie ist natürlich gold, aber das sieht man erst nach dem Brennen.

Krone, Schwerter, Schnörkelschrift: Rosenthal ist Marke und Gütesiegel zugleich.

Krone, Schwerter, Schnörkelschrift: Rosenthal ist Marke und Gütesiegel zugleich.

Im Glasurbad: Rosenthal-Vasen sind Babys, man badet sie per Hand.

Im Glasurbad: Rosenthal-Vasen sind Babys, man badet sie per Hand.

Gianluca Colonna ist seit 2016 Rosenthal-Geschäftsführer.

Gianluca Colonna ist seit 2016 Rosenthal-Geschäftsführer.

Rosenthal geht es um Ideen, nicht um Stardom. Designer Sebastian Herkner mit Falda.

Rosenthal geht es um Ideen, nicht um Stardom. Designer Sebastian Herkner mit Falda.

Bild links: Frisch geborene Falda: Die Vase kommt aus der Gipsform und ist noch weich.<br /> Bild rechts: Falda in ihrem spektakulären Abendkleid: mit goldtitanisiertem Artdéco-Kragen.

Bild links: Frisch geborene Falda: Die Vase kommt aus der Gipsform und ist noch weich.
Bild rechts: Falda in ihrem spektakulären Abendkleid: mit goldtitanisiertem Artdéco-Kragen.