"Unternehmer zu sein ist kein Beruf – es ist eine Berufung"

"Unternehmer zu sein ist kein Beruf – es ist eine Berufung"


Von Michael Ertel (Text) und Florian Wachter (Fotos)

Sie sind Machertypen, die eigene Initiative ergriffen und sich selbständig gemacht haben: Rolf Brilla 1990 mit seinem Unternehmen ProComp, Rainer Denndörfer vier Jahre später mit BD SENSORS. In Hochfranken werden sie als Persönlichkeiten geschätzt, die es geschafft haben, mit viel Einsatz, Engagement und Leidenschaft innovative, mittelständische High-Tech-Unternehmen aufzubauen. Zwei Vollblutunternehmer über ihre persönlichen Erfolgsgeschichten, über den harten Weg von der Idee zur erfolgreichen Gründung und über die Perspektiven des Standorts Hochfranken.

Herr Denndörfer, Herr Brilla, mit Ihren Unternehmen haben Sie sich binnen weniger Jahre etabliert. Haben Sie selbst mit diesem Erfolg gerechnet?

Denndörfer: An den Erfolg habe ich geglaubt – aber niemals in dieser Konsequenz und Schnelligkeit. Ich hatte ja das Unternehmen 1994 zunächst nicht in Deutschland, sondern in Tschechien gegründet. Denn dort gab es keinen Hersteller von elektronischen Druckmessgeräten und die Marktführer aus Deutschland und der Schweiz haben sich für diesen Markt nicht interessiert. Diese „Lücke“ haben wir ausgenützt und unsere Entwicklung hat eine erstaunliche Eigendynamik bekommen. Das Unternehmen in Deutschland kam eineinhalb Jahre später dazu – und ich hätte nie erwartet, dass unser Erfolg so schnell nach Deutschland überschwappt und unsere erste Gründung in Tschechien in den Schatten stellt. Bereits 1996 haben wir in Thierstein das erste eigene Gebäude errichtet und schon im Jahr 2002 mussten wir erneut bauen.

Auch der Erfolg Ihres Unternehmens, Herr Brilla, hat eine konkrete Verbindung ins Nachbarland Tschechien.

Brilla: Ja, denn unser erstes Großprojekt haben wir dort umgesetzt, und zwar mit der EDV-Vernetzung des Braunkohleabbaugebietes in Sokolov. Das war für uns der Startschuss kurz nach der Unternehmensgründung; in einer Zeit, in der es mit den PC-Vernetzungen und den ersten Vernetzungsbetriebssystemen erst so richtig losging. Genau daran haben wir damals unser Geschäftsmodell ausgerichtet – und der Erfolg, den wir uns damit ausgerechnet haben, ist auch eingetreten. Wir konnten uns in der Region schnell als kompetenter Partner im professionellen IT-Bereich etablieren und sind zu immer neuen Aufträgen gekommen.

Nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ und der Wiedervereinigung ist Hochfranken von einer „Grenzwinkellage“ ins Herz Europas gerückt – und Sie haben beide von den nun offenen Grenzen profitiert. Dem Standort Hochfranken sind Sie bis heute treu geblieben. Wäre die Gründung in einem Ballungsraum, gerade als technologisch orientiertes Unternehmen, nicht einfacher gewesen? Insbesondere wegen der Nähe zu den großen Konzernen als potenzielle Kunden?

Denndörfer: BD SENSORS wäre sicherlich auch in einem Ballungszentrum erfolgreich gewesen – aber niemals in dieser Geschwindigkeit und Dimension. Stellen Sie sich vor: Wir stellen kleine Produkte her, die wir in 15-Kilo-Paketen, teils mit einem Wert von 200.000 Euro, in die ganze Welt verschicken. Da spielt es keine Rolle, ob wir von München, Nürnberg oder Thierstein versenden. Unsere Drucksensoren, die Druck in ein elektrisches Signal umwandeln, sind Plug-and-Play-Produkte. Da müssen wir nicht in der Nähe des Kunden sein. Und hat er ein Problem, dann kann er mit allen Mitteln der modernen Kommunikation Kontakt mit uns aufnehmen. Für BD SENSORS ist der Standort Fichtelgebirge die beste Basis, um das Geschäft gut weiterzuentwickeln.

Brilla: Ich habe mich bereits vor der Gründung meines eigenen Unternehmens um den Vertrieb von IT-Systemen in der Region gekümmert. So war für mich klar, dass ich mich gerade hier mit diesem Thema selbständig machen möchte. Zum einen bin ich heimatverbunden, zum anderen habe ich natürlich schon viele potenzielle Kunden in der Region gekannt. Der Start ist um einiges einfacher, wenn man bereits über Interessenten verfügt, die nur darauf warten, dass man sie bedient. Die Region war für uns also schon gesetzt. In einem Ballungsgebiet hätten wir bei weitem mit mehr Wettbewerb zu kämpfen gehabt. Ich bin stolz darauf, dass ich mein Business dort gestartet habe, wo ich zuhause bin. Nicht zu unterschätzen sind die guten Ausbildungsstätten wie die EDV-Schule in Wiesau, wo wir immer wieder hervorragend qualifizierte Mitarbeiter finden.

Eine Unternehmensgründung birgt immer ein Risiko. Als Start-Up-Unternehmer sollte einem klar sein, dass man auf die Nase fallen kann. Hatten Sie nie Bedenken, ob das mit dem eigenen Unternehmen klappen würde?

Denndörfer: Mein beruflicher Werdegang – ich habe auch schon mal recht erfolgreich Diskotheken betrieben – zeigt, dass ich als Unternehmer geboren bin. Dieses Gen ist bei mir einfach vorhanden. Denn Unternehmer zu sein, ist kein Beruf – das ist eine Berufung. Ich habe einen harten Weg gehen und oft Lehrgeld bezahlen müssen, doch eben dieser harte Weg ist hilfreich und lehrreich. Man lernt sein Geschäft immer besser kennen und merkt, dass nicht alles so trivial ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Der klassische Weg zum Erfolg heißt: Viele dicke Bretter bohren. Und vor allem brauchst Du Durchhaltevermögen und Selbstüberzeugung.

Brilla: Dem kann ich nur beipflichten. Die Überzeugung von den eigenen Fähigkeiten ist das A und O. Man muss an sich glauben und genau wissen, was man da tut. Harte Arbeit ist das alles Entscheidende. Natürlich gehört auch immer ein bisschen Glück dazu. Wer wirklich einmal seine eigenen Ideen frei umsetzen will, dem bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als sich selbständig zu machen. Dass unsere Idee gut war, zeigt jetzt der Erfolg – aber der kommt nicht von selbst, sondern eben nur durch harte Arbeit.

Hochfranken präsentiert sich heute mit einem soliden und wachstumsstarken Mittelstand. Viele Unternehmen überzeugen mit innovativen Produkten auf dem Weltmarkt. Wo sehen Sie Hochfrankens Zukunft?

Denndörfer: Ich habe bereits vor einiger Zeit einmal die Argumente formuliert, die für die Wirtschaftsregion Hochfranken sprechen. Und dies nicht aus Patriotismus, sondern weil sie bereits Realität sind. Das geht los mit den unschlagbar niedrigen Grundstückspreisen. Man kann sehr großzügig und günstig bauen. Außerdem bekommt man hier als Unternehmer eine sehr große Aufmerksamkeit. BD SENSORS hat ja beispielsweise seinen eigenen Straßennamen in Thierstein bekommen. Das dritte Argument: Die Verkehrsanbindung ist hervorragend. Wir sind in zwei Minuten auf der Autobahn und ganz schnell im Norden und Süden oder im Stuttgarter oder Frankfurter Raum. Argument Nummer vier: Wir haben hier sehr engagierte und leistungsstarke Hochschulen. Das ist vor allem für Hightech-Firmen essentiell. Ich betone: Was ich eben gesagt habe, sind die realen Fakten. Ich halte diese Region für eine der attraktivsten in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa.

Brilla: Wir arbeiten dort, wo andere Urlaub machen. Das zeigt sich auch, wenn man auf die Investitionen im Freizeitbereich blickt: Beispielsweise 60 Millionen Euro in Weißenstadt im Gesundheits- und Wellnessbereich oder 13 Millionen in Alexandersbad in ein neues Bäderhaus. Wir sind eine Gesundheits-, Tourismus- und Hightech-Region. Das ist eine geniale Mischung.

Hochfranken – also vom Jammertal zum Hightech-Standort?

Brilla: Absolut richtig. Vor allem, wenn es um den Hightech-Bereich und IT geht, sind wir mit der Hochschule Hof und dem Institut für Informationssysteme hervorragend aufgestellt. Das ist für mich auch der ideale Standort für ein digitales Gründerzentrum – eine „Brutstätte“ für den digitalen Wandel, aus der sich entsprechende Neugründungen generieren.

Denndörfer: Da wir auf so engem Raum so viele erfolgreiche Unternehmen haben, fast alle Hightech-Betriebe, werden wir auch attraktiv für Leute von außerhalb. Ich bekomme immer mehr Anfragen und Bewerbungen aus ganz Deutschland.

Unternehmer und Wirtschaft in der Region haben offenbar ihre Hausaufgaben erledigt. Was wünschen Sie sich von politischer Seite?

Denndörfer: Hier bin ich sicherlich kein guter Kommentator, weil ich zu jenen Menschen gehöre, die überzeugt davon sind, dass der politische Einfluss auf Unternehmenskultur und Unternehmensgründungen äußerst bescheiden ist. Genau genommen sind ja freies Unternehmertum einerseits und Staat und Bürokratie andererseits zwei Galaxien, die nichts miteinander zu tun haben. Deshalb erwarte ich mir keine großen politischen Impulse. Allerdings beobachte ich Veränderungen kritisch und für mich ist es eine Tatsache, dass das Bildungsniveau stetig sinkt. Die jungen Leute in der Schule bekommen zwar immer mehr an Wissen, aber sie verlernen immer mehr die Fähigkeit des logischen Denkens. Das wird durch unser Bildungssystem nicht gefördert, obwohl es in der Arbeitswelt von größter Bedeutung ist, methodisch zu arbeiten, Zeit richtig zu nutzen, sich Ziele zu setzen und sie durch strategisches Vorgehen zu erreichen. Denn gerade bei steigender Komplexität der Dinge brauchen wir Menschen, die den Blick für das Wesentliche haben.

Brilla: Man muss leider erkennen, dass in unserem Hightech-Standort Deutschland das Bildungssystem nicht mitgewachsen ist. Die Unternehmen und ihre Innovationskraft haben sich entwickelt. Aber ein politisches Kernthema bleibt die Bildung – das ist Staatsaufgabe. Beispiel Digitalisierung: Sie wird bald alle Lebens- und Arbeitsbereiche durchdringen. Dennoch wird lediglich in digitale Infrastruktur investiert, aber nicht in eine digitale Bildung.

Und wie sieht es mit den jungen Leuten an den Hochschulen aus?

Brilla: Wir haben mit den Hochschulen in Hof und Bayreuth Top-Ausbildungsstätten. Wir müssen jene finden, die den persönlichen Willen haben, sich stetig weiterzuentwickeln.

Welche Tipps würden Sie jungen Unternehmensgründern mit auf den Weg geben?

Denndörfer: Eine ganz wichtige Empfehlung ist: Du kannst kein Unternehmen erfolgreich gründen und aufbauen, wenn du nicht innere Leidenschaft, Mut und Durchhaltevermögen hast. Das war bei mir und Rolf auch so. Man muss das innere Feuer haben. Und: Wenn jemand ein Unternehmen lediglich mit dem Ziel gründet, schnell Geld zu verdienen, dann kann ich nur raten: Lass’ es. Denn Geld darf nie eine Motivation sein. Man braucht den Antrieb, einem eigenen Lebensziel zu folgen und selbst etwas aufbauen zu wollen. Ob Du dann Erfolg hast oder nicht, hängt ganz alleine von Dir ab.

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Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
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Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
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Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
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Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
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Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
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Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

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Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
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Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
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Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
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Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

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Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger
Rainer Denndörfer: "BD SENSORS wäre sicherlich auch in einem Ballungszentrum erfolgreich gewesen - aber niemals in dieser Geschwindigkeit und Dimension. Ich halte Hochfranken für eine der attraktivsten Wirtschaftsregionen in Deutschland."

Rainer Denndörfer: "BD SENSORS wäre sicherlich auch in einem Ballungszentrum erfolgreich gewesen - aber niemals in dieser Geschwindigkeit und Dimension. Ich halte Hochfranken für eine der attraktivsten Wirtschaftsregionen in Deutschland."

Rolf Brilla: "Wer seine eigenen Ideen frei umsetzen will, dem bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als sich selbständig zu machen."

Rolf Brilla: "Wer seine eigenen Ideen frei umsetzen will, dem bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als sich selbständig zu machen."