Das kulinarische Quartett

Das kulinarische Quartett

Genuss ist ihr Geschäft

Von Götz Gemeinhardt

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, sagt der Volksmund. Und meint damit: Gute Speisen und Getränke sorgen dafür, dass es uns körperlich und seelisch gut geht. So gesehen muss der Hochfranke kerngesund und mit sich völlig im Reinen sein. Denn was hochfränkische Lebensmittelhandwerker auf den Tisch bringen, macht glücklich. Das hat sowohl mit Geschmack als auch mit Geld zu tun, denn in Hochfranken kann man sich Leckeres auch leisten. Der Sonntagsbraten im Wirtshaus - oft aus eigener Schlachtung - kostet unter zehn Euro, das frisch gezapfte Feierabendbier - ein ganzer halber Liter - keine zweifünfzig. Wer wegzieht, kommt gerne zurück, um Wurst, Brot und Bier einzukaufen. Man lässt sich Carepakete aus Hochfranken schicken oder mitbringen. Während woanders riesige Fabriken Nahrung herstellen, sind Essen und Trinken in Hochfranken Handarbeit, Kreativität und Vertrauenssache und bieten berufliche Perspektiven. Karriere kulinarisch - mit fünf Hochfranken, die von Lebensmitteln leben.

Andreas Fickenscher, Backhaus Fickenscher Münchberg

23. Januar. Es klingelt an der Tür von Arjen Robben. Der Paketbote. Geburtstagspost von der Deutschen Fußballliga: eine Torte in Form der Meisterschale. Wahrscheinlich wird sich der Star des FC Bayern München freuen, ziemlich sicher aber keine Ahnung haben, dass er gerade Post aus Hochfranken bekommen hat. Gebacken und abgeschickt hat die Torte nämlich Fickenschers Backhaus aus Münchberg. Familie Fickenscher backt schon seit 1625 und hat vor fünfzehn Jahren auf dem Werbemittelmarkt Fuß gefasst. Den Anstoß gab der Geschäftsführer eines Textilunternehmens, der einzelne Kekse mit einem Logo versehen lassen wollte. „Wir haben ganz schlichte Stempel anfertigen lassen, Kekse mit Marzipandecke entwickelt, das Logo eingedrückt und per Airbrush mit Lebensmittelfarbe besprüht“, erinnert sich Andreas Fickenscher, der das Backhaus zusammen mit seinem Bruder Florian leitet. 1990 hören die beiden vom italienischen Hersteller einer Lebensmittelfarbdruckmaschine und schaffen als erster Betrieb in Deutschland eine solche Anlage an. Wenig später liest Mutter Fickenscher von der Messe Marketing Services in Frankfurt und bucht einen Stand. „Da fahren wir hin!“ Ohne zu wissen, dass die Marketing Services die Leitmesse für Messebau und Werbung ist. „Wir hatten weder Standkonzept noch Infomaterial. Wir hatten einen Pavillon mit Luftballons und sind ziemlich aus dem Rahmen gefallen. Wir sind auf die Leute zugegangen und haben Kostproben verteilt.“ Die kommunikativen Hochfranken werden mit großer Nachfrage belohnt. Noch auf der Messe bestellt SinnLeffers 12000 Stück Kuchen und 300000 Kekse. Der Testballon ist ein Senkrechtstarter.

Das Backhaus hat gerade neu gebaut und plant, weitere Bäckereifilialen zu eröffnen. Doch nun rufen Werbeagenturen in der Backstube an und verlangen die Druckvorstufe. „Die war ich“, sagt Andreas Fickenscher. „Den Satz habe ich mit CorelDraw gemacht. Nach und nach haben wir uns aber weiterentwickelt, Schulungen besucht und eine Druckvorstufe eingerichtet, inklusive Farbkalibrierung mit Umrechnung in Lebensmittelfarben.“ Auf Farbechtheit legen die Werbefachleute größten Wert. Sie bestellen im Auftrag von Schering, O2, Smart, Esprit, der Österreichischen Bundesbahnen und der Financial Times. Heute sind viele Abläufe automatisiert. Auf Basis eines Web-to-Print-Systems kann der Kunde Kekse und Kuchen selbst gestalten und zum Druck freigeben. „Mailing, Verpackung und die sensible Lebensmittellogistik - in diesen Bereichen sind wir einzigartig. 3000 individualisierte Torten an Einzeladressen verschicken? Unsere Stammkunden wissen, dass das funktioniert.“

Drei Marken hat Fickenscher aufgebaut: logolini präsente für gewerbliche Kunden, scake.com (Snapshot + Cake) für privat und nascherie, die mit Spezialitäten aus dem Backofen die steigende Nachfrage der Werbemittelbranche nach Bioartikeln deckt. „Wir bestreuen Obst mit Zucker und backen es. Aus dieser Essenz mit spannenden Aromen kochen wir unsere Backofenkonfitüre. Aus frischen Kräutern und reinem Meersalz kreieren wir Backofensalze. Getrocknete Früchte vermahlen wir mit Zucker - unser Backofenzuckerle, zum Beispiel für Joghurt.“ Dieses Sortiment soll auch in den Einzelhandel kommen. Fickenschers Backhaus bewegt sich mit logolini, scake.com und nascherie in einem innovationshungrigen, wettbewerbsintensiven Markt. Als Gegenpol hat man das klassische Bäckereigeschäft neu ausgerichtet: „Wir lassen alles weg, was nicht reingehört. Wir verzichten auf Konservierungsstoffe, stellen Dreistufen-Sauerteig selbst her und sogar Belegkirschen, weil es keine ohne Farbstoffe zu kaufen gibt. In der Krise“, sagt Andreas Fickenscher, „wird zuerst bei den Werbemitteln gestrichen. Deshalb sind wir froh, das Tagesgeschäft zu haben, und das darf niemals die zweite Geige spielen.“

55 Mitarbeiter hat das Backhaus Fickenscher fest angestellt, saisonal wird aufgestockt. Im Team sind neben Bäckern und Konditoren, Verkäufern und Kaufleuten auch Mediengestalter, die sich um Werbematerial, Kataloge, Verpackungsentwicklung und -bedruckung kümmern. „Man kann bei uns kulinarisch Karriere machen“, sagt Betriebswirt Fickenscher, der selbst Bäcker- und Konditormeister ist. „Der Ruf der deutschen Bäcker und Konditoren ist weltweit hervorragend. Wenn man möchte, kommt man auf Luxusschiffen und in Spitzenhotels unter. Karriere bedeutet auch, über den Tellerrand zu schauen, den Horizont zu erweitern, Bewährtes weiterzuentwickeln und neu zu interpretieren.“

Gisi & Moni Meinel-Hansen, Meinel-Bräu Hof

Mit diesen beiden Frauen ein Gespräch über Bier zu beginnen, kommt dem Öffnen eines Zapfhahns gleich: Es sprudelt aus ihnen heraus, sie schäumen über vor Begeisterung für das, was sie tun.

Viereinhalb Minuten schwärmen sie von ihren beiden Saisonbieren Blümla und Körnla. Und sie haben noch 17 andere Sorten im Programm. Gisi und Moni sind die 13. Meinel-Generation und werden demnächst offiziell als Gesellschafter eingetragen. „Unsere Eltern übergeben uns eine sehr moderne Brauerei. Die wollen wir erhalten und in ihre Zukunft investieren. Wir haben das Glück, hier reingeboren worden zu sein.“ Ihre Familie betrachten sie als Mentor, der sie fördert, ihnen aber auch auf die Finger schaut: „Geht raus, schaut Euch was an, macht Euch Gedanken, seid offen, nicht engstirnig.“ Rausgegangen sind sie, haben Brauer und Mälzer gelernt, die Meisterprüfung abgelegt und sich zum Getränkebetriebswirt weitergebildet. Gisi hat drei Semester Getränketechnologie studiert und ist Biersommelière. Vom Hopfen gestochen, experimentieren, interpretieren und sinnieren sie: „Wenn der Wind durch ein volles Gerstenfeld streicht, ist das wie Samt, wie eine Katze, total schön.“

Die jungen Braumeisterinnen tanzen unbeschwert über die Hopfenblütenspielwiese, aber sie haben auch einen Plan, wie sie das Familienunternehmen weiterentwickeln wollen. „Der Unternehmer muss sich noch mehr ausprägen. Der Unternehmer würde keine 19 Sorten Bier brauen. Wir verfolgen Ziele und Visionen und müssen mit Verstand und Weitblick Entscheidungen treffen.“ Jede noch so abgefahrene Bieridee haben sie ihren Eltern vorgelegt und sich mit Argumenten grünes Licht geholt. Dass sie vor allem auch für die 16-köpfige Belegschaft Verantwortung tragen, ist ihnen klar. „Du bist der Commander, und das Team will von Dir wissen, wo es lang geht“, sagt Gisi. „Die gehören ja zu uns und jeder, der bei uns arbeitet, hat eine Außenwirkung. Deshalb muss er verstehen, wie wir ticken. Es bringt nichts, wenn wir die Hip-Styler sind.“ Und Moni weiter: „Diese Führungsfähigkeit können wir uns von unseren Eltern abschauen. Ein gleitender Übergang - so wünscht man sich das.“

Die Meinel-Schwestern sehen sich am Anfang einer Reihe von Veränderungen. Sie wollen fest halten an dem, was sie bekommen haben, müssen sich aber auch mit Realitäten wie sinkendem Bierkonsum, steigenden Rohstoff- und Energiepreisen auseinandersetzen. „Früher war Bier Durstlöscher, heute Genussmittel. Wir können nicht billig, wollen das auch nicht. Wir wollen Bier als niveauvollen Begleiter von Speisen etablieren und für verlorengegangene Zielgruppen neu erschließen.“ Zum Beispiel für Frauen: Holladiebierfee hat Gisi und Moni und zwei Kolleginnen in große Magazine und ins Fernsehen katapultiert. Holladiebierfee - die Chance, richtig durchzustarten? „Wir hatten schlaflose Nächte. Auf einmal kamen Angebote von Großhändlern, den flächendeckenden Vertrieb zu übernehmen, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Aber wir möchten den geduldigeren Weg gehen. Mit dem Ziel, auf eine Menge zu kommen, die die Finanzierung sicherstellt. Mit dem Ziel, unabhängig zu bleiben, die Bierfee aus eigener Kraft anzuschieben.“ Bier ist für Gisi und Moni kein Massenprodukt. Sie setzen auf Facettenreichtum, auf Getränke, die mit den verschiedenen Rhythmen des Jahres harmonieren - Zitrusnoten im Sommer, Bockbiere im Winter. Damit liegen sie im Trend zu saisonalen, regionalen Lebensmitteln, zu bewusstem Konsum. „Die Zeit ist total reif, und das dürfen wir jetzt nicht verpassen. Die Leute wollen wissen, wo Essen und Trinken herkommen. Hochfranken kann von dieser Entwicklung nur profitieren.“

Gisis und Monis kulinarische Karriere basiert auf handwerklicher Arbeit, die oft auf Vorurteile stößt. Der klassische Weg von der Hochschule führt in die Industrie, aber auch die Führung eines Handwerksbetriebs ist anspruchsvoll und vielseitig. „Jede Karriere fängt mit einer Liebe zu irgendetwas an“, sagt Gisi. „Du musst machen, wofür Dein Herz schlägt. Wenn Du Dich verbiegst - schwierig, denn das spürt man.“ Moni: „Wenn nach einem blöden Tag ein Kunde dasteht und sagt, was für ein geiles Bier habt Ihr denn da schon wieder zusammengebraut, dann stehst Du mit so einem Lachen da und denkst: Du lieber Mensch, ich würde Dich am liebsten küssen…“

Florian Köhn, Metzgerei Max Hof

„Wie weit man kommt, ist Einstellungssache, Kopfsache“, antwortet Florian Köhn auf die Frage nach den kulinarischen Karrierechancen in Hochfranken. „Ich probiere und tüftle gerne. Fleisch und Lebensmittel bieten ein riesiges Spektrum. Man kann viel lernen, braucht aber auch echtes Interesse und Eigeninitiative. Es geht um die Freude am Kochen und Essen, am Ausprobieren und am Kreieren. Der junge Metzgermeister hat nach seiner Ausbildung im Familienunternehmen eine Kochlehre bei Käfer in München gemacht. Seit seiner Rückkehr nach Hof ist er bei Max zuständig für Partyservice und Produktion. „Wir haben 500 Produkte. Das ist nicht alltäglich. In München hat ein Metzger Salami, rohen und gekochten Schicken und drei Brühwurstarten. Unser Sortiment ist sehr tief, sehr breit, und wir stellen alles selbst her.“ Diese Stärken vermarktet die Metzgerei Max offensiv und erfolgreich. Das KDW in Berlin führt ihre Produkte, Harrod’s in London, der Deutsche Bundestag und das Käfer-Oktoberfestzelt ordern. Online-Bestellungen werden europaweit verschickt. Und aktuell verhandelt man mit Hong Kong. Max liefert in Märkte, in denen höhere Lebensmittelpreise erzielt werden als zu Hause. Trotzdem ist Florian Köhn Regionalität wichtig: „Regionalität bedeutet auch Unterstützung für unsere Region. Wir sind mit Leib und Seele Hochfranken. Je besser wir uns nach außen vermarkten, umso besser geht es den Menschen hier. Unsere Genussregion hat sich als Marke entwickelt, auch international.“

Um sich von Großbetrieben abzusetzen, bezieht Metzger Max sein Fleisch nur aus regionaler Landwirtschaft und hat feste Verträge mit Bauern geschlossen, in denen etwa Strohbodenhaltung für

Schweine und konkrete Fütterungsrichtlinien festgeschrieben sind. Beim Rind setzt er komplett auf Weidelandhaltung - trotz höherer Kosten. Ein Teil des Rindfleischs reift mehrere Wochen in einem speziellen Trockenschrank im sogenannten Dry-Aging-Verfahren. „Das ist ein Fleisch, das es so bei uns noch nicht gegeben hat. Deshalb brauchten wir dafür Werbung, wie es sie ebenfalls noch nicht gegeben hat. Wir wollten die klassische Schiene verlassen, richtig auffallen und provozieren.“ Die Kampagne erzielt die gewollte Wirkung und polarisiert. Manche Kunden verärgert sie regelrecht, andere sind begeistert von den Ideen der neuen Metzgergeneration.

Die Metzgereidichte in Hochfranken ist traditionell hoch. Soll sie es bleiben, muss das Bewusstsein für den Handwerksberuf und seine Produkte geschärft werden. Die Metzgerei Max versucht das mit Schnuppertagen und Praktika für Schüler. „Sie sollen das Lebensmittelspektrum begreifen. Sie sollen erfahren, wie und wo ein Lebensmittel erzeugt und verarbeitet wird, bis es auf ihren Teller kommt“, sagt Köhn. „Viele setzen sich damit gar nicht auseinander. In der Großstadt hatte ich den Eindruck, manche denken tatsächlich, Kühe seien lila.“ Der Metzgerberuf ist eine gesunde Basis für eine Karriere in der Lebensmittelwirtschaft - als Meister, Fleischtechniker, Betriebswirt, Fachberater in Gewürzmühlen, Gewürzsommelier etc. „Auch während meiner Kochlehre hat er mir geholfen, weil die Berufe artverwandt sind.“ Florian Köhn würde den kulinarischen Weg wieder gehen - auch ohne familiären Hintergrund. „Es gibt das Vorurteil, dass Metzger harte Kerle und total doof sind. Aber wir arbeiten mit hochsensiblen Maschinen, müssen extrem hohe Qualitäts- und Hygienestandards einhalten. Der Umgang mit Lebensmitteln schärft die Persönlichkeit.“

Alexander Egert, EDEKA Egert Selb und Arzberg

Ein Job im Supermarkt: Regale einräumen, Ware über den Kassenscanner ziehen, Paletten schlichten. Es geht auch anders: Alexander Egert war EDEKA-Azubi in Marktredwitz. Heute verhandelt er mit Lieferanten, stellt Sortimente zusammen und pflegt sie und macht sich strategische Gedanken über seine Märkte und sein Team. Karriere kulinarisch? „Da bin ich eigentlich reingeschubst worden. EDEKA wollte mich als Einkäufer in die Zentrale nach Würzburg holen. Ich war aber in der Region verwurzelt und wollte nicht weg. Also bin ich raus aus dem Büro und hab mir den Handel angeschaut. So ist die Leidenschaft entstanden.“ Egert wird schnell Marktleiter. Im ersten Jahr verdoppelt er den Umsatz, im zweiten setzt er noch mal 30 Prozent drauf. Läuft ein Markt schlecht, holt EDEKA ihn als Feuerwehrmann. Er saniert, baut um, formt ein Team - und geht wieder. Dann startet die Handelskette ein Privatisierungsprogramm: „Es war völlig klar, dass ich diese Herausforderung annehme. Der Handel ist absolut mein Ding. Wenn Du gut bist, siehst Du das am Tagesende, weil’s der Kunde honoriert und Du den Umsatz zu Buche stehen hast.“

Zuerst übernimmt Alexander Egert einen kleinen Markt in der Selber Bahnhofstraße. Nach drei Jahren kommt ein großes E-Center dazu. „So wurde ich Mehrbetriebsunternehmer.“ Schließlich verwirklicht er seine eigenen Ideen für Design und Ladenbau in einem neuen Markt in Selb, der von EDEKA zweimal als bester der Region ausgezeichnet wird. Als Egert hört, dass die Filiale in Arzberg, seiner Heimatstadt, geschlossen werden soll, greift er ein: „Geschlossen wird nicht! Ich versuche mein Glück.“ Auch in Arzberg verdoppelt er den Umsatz. Aktuell baut er dort einen komplett neuen Markt.

Fest verankert bei EDEKA Egert sind regionale Speisen und Getränke. Zwar drängen kleinere Erzeuger nicht unbedingt in den Verbrauchermarkt, aber der Kunde fragt sie nach. „Ich würde mir wünschen, Hochfranken wäre noch stärker vertreten. Regional ist die beste Marke. Das Regionalsiegel strahlt wesentlich stärker als das Biosiegel. Jedem Lieferanten, der an meine Tür klopft, werde ich sie auftun, denn Zusammenhalt in Hochfranken ist mir wichtig. Und Frische und kurze Lieferwege sind große Aspekte.“ Slow Food und Hochfranken - das passt. Die Verbraucher denken um, und Alexander Egert denkt an weitere Partnerschaften. „Die Wertigkeit des Genusses ist uns ja total abhandengekommen, aber sie setzt langsam wieder ein.“ Doch die Kooperationen mit Produzenten aus dem Umkreis haben noch einen anderen Hintergrund: Es gilt, der beginnenden Abschmelzung bei kleinen Handwerksbetrieben entgegenzuwirken. „Kleinstbetriebe könnten heute allein vom Verkauf in ihren Filialen gar nicht mehr überleben. Also haben wir Brücken geschlagen, etwa zu Metzgereien. Wir beziehen ihre Ware und verkaufen sie bei uns im Supermarkt - statt Industrieware.“ Ein Modell mit Vorbildcharakter - der Supermarkt als Handelsplattform für regionale Hersteller statt des Monsters, das sie vom Markt drängt. Der Kunde profitiert von besserer Qualität, davon ist Egert überzeugt: „Eine Familie aus Berlin hat neulich eine Menge an Bratwürsten gekauft, die man kaum verzehren kann. Aber selbst eingefroren sollen sie besser schmecken als der Maschinen-Einheitsbrei, der in Großstädten vermarktet wird.“

Bewusster nachfragen, in der Region einkaufen, die Qualität in den Vordergrund rücken, weg von großen Marken. Mit dieser Botschaft will Alexander Egert Vertrauen schaffen. Auch die Ausbildung junger Hochfranken ist Teil seiner Philosophie. „Wer bei uns weiterkommen will, der kommt auch weiter. Zum Beispiel hat EDEKA ein Junioren-Aufstiegsprogramm etabliert, in dem die besten Auszubildenden Erfahrungen in anderen Märkten sammeln.“

Alexander Egerts eigene kulinarische Karriere soll noch weitergehen. Er hat Spaß an seiner Arbeit und liebt Hochfranken. „Essen und Trinken sind ein Stück Lebensqualität. Wir haben hier eine tolle Lebensqualität.“

Text schließen

Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
Text schließen

Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
Text schließen

Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
Text schließen

Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
Text schließen

Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
Text schließen

Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Text schließen

Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
Text schließen

Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
Text schließen

Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
Text schließen

Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

Text schließen

Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger
Florian Köhn ist es wichtig, dass das Bewusstsein für das Metzgerhandwerk und seine Produkte geschärft wird und dass sich die Leute wieder damit auseinandersetzen , wo und wie ein Lebensmittel erzeugt und verarbeitet wird: "In der Großstadt hatte ich den Eindruck, manche denken tatsächlich, Kühe seien lila."

Florian Köhn ist es wichtig, dass das Bewusstsein für das Metzgerhandwerk und seine Produkte geschärft wird und dass sich die Leute wieder damit auseinandersetzen , wo und wie ein Lebensmittel erzeugt und verarbeitet wird: "In der Großstadt hatte ich den Eindruck, manche denken tatsächlich, Kühe seien lila."

"Wir lassen alles weg, was nicht reingehört." - Beim Backhaus Fickenscher ist die Natur wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie.

"Wir lassen alles weg, was nicht reingehört." - Beim Backhaus Fickenscher ist die Natur wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie.

Wie gewinnt man das Vertrauen der Kunden? Alexander Egerts Rezept lautet: Bewusster nachfragen, in der Region einkaufen, die Qualität in den Vordergrund rücken, weg von großen Marken.

Wie gewinnt man das Vertrauen der Kunden? Alexander Egerts Rezept lautet: Bewusster nachfragen, in der Region einkaufen, die Qualität in den Vordergrund rücken, weg von großen Marken.

Die Zeit ist Reif, auf regionale Lebensmittel, saisonale Spezialitäten und bewussten Konsum zu setzen. Davon sind Gisi und Moni Meinel-Hansen überzeugt. Was sie wollen, ist Facettenreichtum. Gedanken, die mit verschiedenen Rhythmen des Jahres harmonieren.

Die Zeit ist Reif, auf regionale Lebensmittel, saisonale Spezialitäten und bewussten Konsum zu setzen. Davon sind Gisi und Moni Meinel-Hansen überzeugt. Was sie wollen, ist Facettenreichtum. Gedanken, die mit verschiedenen Rhythmen des Jahres harmonieren.