Das positive Luisenburg-Gefühl

Das positive Luisenburg-Gefühl

Leidenschaft und ehrliche Arbeit für ein einzigartiges Fest

Aus der Kulturmetropole München, aus Baden-Württemberg, Hessen und sogar aus Schleswig-Holstein kommen die Zuschauer ins kleine Städtchen Wunsiedel, um Schauspiel, Musical und Operette vor beeindruckender Naturkulisse unter freiem Himmel zu erleben. Die Luisenburg-Festspiele können auf eine lange Tradition zurückblicken und feiern heute neue Zuschauerrekorde. Wir sprachen mit Michael Lerchenberg, wohl einer der letzten Intendanten, die am eigenen Theater auch als Schauspieler und Regisseur auftreten, über seine Erfolgsrezepte, die kommende Saison und die Einzigartigkeit dieser Bühne.

Sie sind seit 1980 mit den Luisenburg-Festspielen verbunden. In diesem Jahr spielten Sie auf dieser Bühne zum ersten Mal. Können Sie sich noch an das Gefühl erinnern?

Jeder, der diese Bühne zum ersten Mal sieht, den überfällt ein wohliger Schauer und auch (lacht) Schauder. Es ist ein unglaublich großer Theaterraum, große Felsen, eine gewaltige Natur, der man ansieht, dass sie uralt ist. Wenn man als Schauspieler, Regisseur oder auch Intendant mit der Bühne arbeitet, dann gibt sie einem unglaublich viel zurück. Das erstaunt und fasziniert mich bis heute. Dazu kommt dieser riesige Zuschauerraum – ich werde nie die erste Aufführung vor Publikum vergessen. Das war interessanterweise der „Holledauer Schimmel“, ein Stück, das wir auch in der kommenden Saison spielen. Wir hatten die öffentliche Generalprobe und das Publikum war derart begeisterungsfähig, dass ich am Anfang ganz irritiert war. Ich habe dann recht schnell gemerkt, dass das auf der Luisenburg der Normalfall ist, wenn man als Theatermacher den Nerv der Leute trifft. Und jeder von unseren jungen Schauspielern erlebt heute noch genau das gleiche, wenn er zum erstem Mal hier auftritt.

Wieviel trägt der Theatermacher zu dieser Stimmung bei?

Ich sage heute, wir machen Volkstheater im besten Sinn des Wortes, wir versuchen also, die Leute bei ihren Emotionen zu erreichen. Das kann vieles sein, auch die Trauer oder die Wut. Und wir versuchen den Leuten das Gefühl zu geben, dass wir ehrliche Arbeit leisten. Das Publikum soll spüren, wie viel Mühe wir uns geben. Mein Qualitätsanspruch als Intendant ist sehr hoch, sonst hätten wir den Namen Festspiele nicht verdient. Es muss immer ein Fest, etwas Besonderes, Einzigartiges sein.

Seit Sie die Intendanz übernommen haben, steigen die Besucher zahlen kontinuierlich. Ist der hohe Qualitätsanspruch Ihr Erfolgs garant?

Sicher ist er das. Denn der zufriedene Kunde ist der, der wiederkommt. Ein schönes Beispiel war da „Tannöd“ im letzten Jahr. Eine tragische, das Publikum fordernde Inszenierung. Und stets aus verkauft. Wir haben viele Rückmeldungen bekommen und oft haben sich die Zuschauer noch Stunden und Tage nach der Vorstellung mit dem Thema beschäftigt. Das ist das Tollste, was im Theater passieren kann. Außerdem treten wir in der Öffentlichkeit anders auf, wir werben anders, wir investieren auch. Als ich als Intendant begonnen habe, war die Luisenburg lichttechnisch auf dem Stand von 1970. Wir haben viel investiert, natürlich auch mit Subventionsgeldern vom Land, vom Bezirk, von der Oberfrankenstiftung, von der Stadt, und sind heute lichttechnisch im 21. Jahrhundert angekommen. Das spüren die Leute. Ich nenne das immer das positive Luisenburg-Gefühl. Es war eigentlich schon 2005 spürbar und hält – toi toi toi – bis heute an.

Wie sind Sie dazu gekommen, 2004 die Intendanz für die Luisenburg-Festspiele zu übernehmen?

Wenn ich die Bühne nicht als junger Schauspieler gekannt hätte, wäre ich natürlich nie darauf gekommen. Als Regisseur und Schauspieler war ich auch gut versorgt und nicht darauf angewiesen. Aber ich bin Triebtäter, anders kann ich das nicht bezeichnen. Ich habe eine Vision für diese Bühne. Schon als junger Schauspieler habe ich mich programmatisch mit dieser Bühne beschäftigt. Sie hat mich kreativ provoziert und herausgefordert. Als dann die Intendanz neu zu vergeben war, habe ich mir gedacht, warum soll ich meinem Leben, was die kreative Gestaltung angeht, nicht noch mal eine neue Wendung geben? Und ich habe es bis heute nicht bereut.

Wie findet man den perfekten Schauspieler für ein Stück auf der Luisenburg?

Das ist ein Gespür. Mit dem handwerklichen Grundfundament fängt es natürlich an. Und dann teste ich, wie begeisterungsfähig jemand ist, was er für eine Passion hat. Und damit ist nicht nur die Leidenschaft, sondern auch die Leidensfähigkeit gemeint. Denn wir verlangen brutal viel von den Schauspielern. Wir proben durch, wir kennen den Sonntag nicht, den Feiertag nicht. Kollegen, die in mehreren Stücken vertreten sind, haben selten Ruhepausen. Sie haben am Wochenende in der Hochzeit manchmal drei Vorstellungen am Tag. Das ist eine wirklich schwere Arbeit, darum ist es mir so wichtig, dass sich die Schauspieler auch wohlfühlen.

Sie sind neben Ihrer Intendanz weiterhin Schauspieler und Regisseur, sogar auf der Luisenburg standen Sie mehrmals selbst auf der Bühne und inszenieren Stücke. Welche Vorteile hat das?

Als Praktiker kann ich meinen Begriff von Theater selbst vorleben. Es ist sehr gut für das Betriebsklima, wenn es regnet und saukalt ist oder auch brühheiß und auch der Intendant wird nass, auch der schwitzt und friert und nicht nur seine Schauspieler. Der Intendant selbst ist bereit, genau dasselbe zu leisten. Da entsteht eine Art von Miteinander, von gemeinsamer Identität, die besonders ist.

Der Theaterumbau soll dieses Jahr noch abgeschlossen werden. Was hat sich für die Zuschauer durch den Umbau (bis jetzt) verändert?

Entscheidend war die Ausgangssituation. Wir mussten umbauen, weil die ehemalige Situation auch baurechtlich nicht mehr tragbar war. Das, was die Zuschauer vom Umbau bemerken ist unter anderem, dass der Zuschauerraum neu gruppiert wurde. So haben wir jetzt für 100 Zuschauer mehr Platz – worüber wir uns natürlich sehr freuen. Die Rettungs- und Fluchtwege wurden optimiert, der Boden saniert und der Treppenaufgang ist großzügiger gestaltet worden. Für behinderte Menschen wurde ein Außenlift und eine Behindertentoilette eingerichtet. Außerdem wurde ein neues Foyer geschaffen, das sich vor dem Umbau unterhalb der Zuschauerbühne befand. Da jetzt insgesamt mehr Platz ist, kann auch der Einlass früher beginnen.

Und was haben die Schauspieler und die anderen Mitarbeiter des Theaters vom Umbau?

Durch die Baumaßnahmen ist eine ganz neue Aufenthaltsqualität entstanden – auch für die Schauspieler und die anderen Mitarbeiter des Theaters. Sie profitieren von dem neuen

Technikgebäude, in dem die Bühnen- und Theatertechnik untergebracht ist und die ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht worden ist, sodass wir auch in dieser Hinsicht im 21. Jahrhundert angekommen sind. Vorher wurden die Lagerflächen ja sozusagen „von der Natur abgerungen“. Endlich haben wir auch mehrere Duschen, Aufenthaltsräume, eine Teeküche und Garderoben. Man muss sich vorstellen: Vor dem Umbau hatten wir nur zwei Duschen, die zugleich als Färbeküche und Waschraum gedient hatten. Da war kein Raum für Intimität. Jetzt sind alle zufrieden. Es ist bemerkenswert, was die Stadt Wunsiedel mit Unterstützung des Freistaates Bayern hier geleistet hat.

Welche Produktionen kamen bei den Zuschauern während der diesjährigen Festspiele besonders gut an? Was ist Ihr persönliches Highlight?

Zunächst muss ich sagen, dass wir dieses Jahr eine der spannendsten und schönsten Spielzeiten hatten. Es waren auch einige unbekannte Stücke dabei, wie zum Beispiel das Kinderstück „Ritter Kamenbert“, was auch eines meiner Lieblingsstücke ist. Der Renner waren auch die „Blues Brothers“, ein Stück, das wie der „Ritter Kamenbert“ unter meiner Regie geführt wurde. Da gab es sogar richtige „standing ovations“. Viele haben gesagt, dass diese beiden Aufführungen die besten seit Jahren waren. Trotzdem waren beide Stücke nicht der „Kassenschlager“. Mir ist wichtiger, dass die Leute sich auch von einem unbekannten Stück begeistern lassen. Da dies gelungen ist, war es eine hervorragende Spielzeit für mich. Was mein persönlicher Favorit war, ist schwer zu sagen, denn eigentlich
sind es alle meine „Kinder“.

Die Luisenburg-Nachwuchspreise gingen dieses Jahr an Moritz Katzmair und Hanna Plaß. Warum wurden gerade diese beiden Schauspieler ausgezeichnet?

Moritz Katzmair hat mit seiner Rolle in „Wast - Wohin“ als behinderter autistischer Bub überzeugt. Seine Studie dieses jungen Menschen war großartig. Wie er das gemacht hat, weiß ich nicht. Seine schauspielerischen Mittel hat er niemandem verraten. Man kann ihn schon fast als Dustin Hoffmann von Wunsiedel bezeichnen. Die erst 23-jährige Hanna Plaß, die die 14-jährige Julia in „Romeo und Julia“ gespielt hat, war früher schon als Statistin bei uns tätig. Sie ist noch sehr jung und es ist nicht selbstverständlich, dass man in diesem Alter auf einer schwierigen Bühne wie hier in Wunsiedel überzeugen kann. Sie hat in allen Gefühlstürmen und -regungen in einem alten Stück auch die Herzen des jungen Publikums erreicht, die vielleicht auch gerade ihre erste Liebe erleben. Und ins Theater gehen generell wenig junge Leute.

Sie möchten die Zuschauer - insbesondere die jungen Theaterbesucher – „zu Neugier verführen“. Mit welchen Stücken erreichen Sie das in Zukunft?

Es ist ja so: Mit 30 oder 40 beginnt erst wieder das Interesse am Theater. Wir wollen aber die Jüngeren erreichen, denn es gibt nichts Schlimmeres, wie wenn das Theater mit dem Publikum alt wird. Da gibt es aber kein „Allzweck-Rezept“. Man weiß letztendlich nie, wie ein Stück bei welchem Publikum ankommt. Dazu spielen einfach zu viele Faktoren zusammen – die Inszenierung, die Schauspieler, die Bildsprache und die Optik. Alles muss zusammenstimmen. Wir sind ja kein Museum – wir machen Theater für die Menschen von heute.

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Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
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Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
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Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
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Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
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Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
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Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

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Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
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Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
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Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
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Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

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Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger
Das Stück Anatevka aus dem Jahr 2015.

Das Stück Anatevka aus dem Jahr 2015.

Das Stück Anatevka aus dem Jahr 2015.

Das Stück Anatevka aus dem Jahr 2015.