Lust auf einen Sonntagsausflug?

Von Lena Bösel & Katharina Hornfeck (Text)

Sonntag ist Ausschlafen, auf dem Sofa liegen, Serien schauen? Dein Sonntag kann mehr. Mit unseren Tipps entdeckst Du Hochfranken zwölf mal ganz neu!

  • Lust auf einen Sonntagsausflug?

    JANUAR

    Winterwunderland
    Auf dem Ochsenkopf versprechen die längsten Skipisten Nordbayerns echtes alpines Skivergnügen. Schon die Fahrt nach oben mit der Seilschwebebahn ist ein echtes Erlebnis. Auch für Nicht-Skifahrer hat der zweithöchste Berg des Fichtelgebirges einiges zu bieten: präparierte Winterwanderwege und anspruchsvolle Steige laden zu ausgiebigen Touren ein. Eine Stärkung gibt’s anschließend im höchstgelegenen Restaurant Frankens – dem Asenturm.

    Tipp: Der Ochsenkopf ist auch im Sommer einen Ausflug wert und lädt ein zum Sommerrodeln, Klettern, Ziplinen, Mountainbiken und Coaster fahren.

    Bild: © TZ Fichtelgebirge/A. Hub

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    FEBRUAR

    Entspannung pur
    Kälte draußen lassen, Wärme und Wellness in der Therme Bad Steben genießen: Schweben im Solebecken, Relaxen im warmen Quellwasser, in der Hitze der Erdsauna schwitzen, zwischendurch im eiskalten See abkühlen oder unter dem Tropenregen wieder wach werden, nach einem Zucker-Schoko-Peeling wie neu aussehen - die Therme Bad Steben ist ein Ort für die Seele.

    Bild: © Therme Bad Steben

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    MÄRZ

    „Traumtänzer, Gaukler, Schmierenkomödianten“
    Wer das Theater Hof betritt, entert eine Welt voller Märchen, Tanz, Geschichten und Klänge. Hier werden Opern, Komödien, Tragödien und Musicals lebendig und Ballettabende verzaubern die Zuschauer. Von Shakespeare, Kleist und Büchner bis Jelinek – das Theater Hof blickt in Abgründe und erhebt den Geist, zieht alle Register, spielt und tanzt mit mehr Leidenschaft und Risiko als jemals zuvor und: Erschafft neue Welten.
    Auf einen unvergesslichen Abend.

    Bild: © SFF Fotodesign

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    APRIL

    Auf dem Dach der Stadt
    Der Theresienstein in Hof liegt hoch über der Altstadt. Der 62 Hektar große Park bietet nicht nur schöne Ausblicke über die Stadt: Zwischen der Burgruine am Labyrinthberg und der markanten Jugendstilvilla laden Pavillons, Denkmäler, Springbrunnen, Teichanlagen, Aussichtspunkte und endlose verschlungene Wege zum Spazierengehen und Verweilen ein. In direkter Nachbarschaft zum Park liegen Zoologischer, Botanischer und Geologischer Garten.

    Bild: © Stadt Hof

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    MAI

    Großes Theater in beeindruckender Kulisse Die Kulisse der Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel ist einzigartig: Im ältesten Freilichttheater Deutschlands tanzen die Schauspieler durch den echten Wald, rennen über steinerne Treppen, stehen hoch über dem Publikum auf einem Felsvorsprung. Schon allein das Flair macht einen Besuch der Luisenburg-Festspiele zu etwas ganz Besonderem. Der Aufstieg zur Spielstätte, das Zeltdach über dem Publikum, die Stücke, die sich perfekt in die Natur fügen, vor allem aber die hochkarätigen Schauspieler, denen dazwischensingende Vögel und selbst Platzregen nichts ausmachen dürfen: Die Luisenburg-Festspiele muss man erleben. Mit Decke, Sitzkissen und Mückenschutz.
    Festspiele von Mai bis August

    Bild: © Florian Miedl

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    JUNI

    Sagenhafte Wandererlebnisse
    Das Höllental im Naturpark Frankenwald ist ein sagenhafter Ort. Die Schlucht soll der Teufel höchstpersönlich geschaffen haben, als er nach einem Streit mit einem Köhler wutentbrannt mit seinem Pferdefuß aufstampfte. Dem Namen und der Entstehungsgeschichte zum Trotz präsentiert sich das Tal jedoch außerordentlich malerisch: Durch das dicht bewaldete, enge Tal führen zahlreiche Wanderwege an der Selbitz entlang und hinauf zu verschiedenen Aussichtspunkten. Der bekannteste ist der Hirschsprung, der einen wunderschönen Blick auf das Höllental bietet und mit der Holzskulptur eines springenden Hirsches auf eine weitere Sage verweist.

    Führungen: Samstags, sonntags & an Feiertagen um 11:00, 13:00, 15:00 Uhr

    Bild: © Frankenwald Tourismus & A. Hub

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    JULI

    Gehe an Deine Grenzen – und darüber hinaus!
    Hier? Oder doch hier? Vielleicht lieber umkehren? Im Labyrinth am Untreusee verläuft sich garantiert jeder. Das Herausfinden ist ein Riesenspaß für Groß und Klein. Nur wenige Schritte weiter bietet der Kletterpark mehr als acht Parcours mit 111 Stationen, inklusive Flug über den See. Außerdem gibt es eine Minigolf Anlage, einen Abenteuerspielplatz, Basketball-, Boule- und Beachvolleyballfelder, Grillplätze, Tretbootverleih, zwei Restaurants mit Biergarten und von überall den Blick auf das malerische Blau des Sees.

    Bild: © Kletterpark Untreusee

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    AUGUST

    Segeln, Surfen, Stand Up Paddling
    Im Wasser, auf dem Wasser, am Wasser: Der Weißenstädter See ist im Sommer ein einziges nasses Vergnügen. Segeln, Windsurfen, Stand Up Paddling, Inlineskaten, Beachvolleyball spielen, Tretboot fahren, auf dem Wasserspielplatz herumspritzen oder einfach nur mit einem Eis in der Hand unter einer großen Eiche entspannt das Lieblingsbuch lesen. Mit seinem vier Kilometer langen Rundweg empfängt der Weißenstädter See Wasserratten, Sportler und alle, die auf der Suche nach Outdoor-Entspannung sind, gleich herzlich.

    Bild: © Kur- & Tourist-Information Weißenstadt

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    SEPTEMBER

    Einmal quer durchs Felsenmeer
    Lust auf ein Abenteuer in Europas größtem Granitsteinmeer? Das Felsenlabyrinth in Wunsiedel lädt kleine und große Abenteurer ein, durch niedrige Durchgänge zu schlüpfen, über Felsen zu klettern und steile Steintreppen zu erklimmen. Besonders Wagemutige sehen nach, ob sich in den Farnen und Gräsern am Wegesrand kleine Kobolde verstecken oder in den Felsspalten Geister wohnen. Es ist das Mystische, die Großartigkeit der Jahrmillionen alten Natur, die diesen Ort zu etwas ganz Besonderem macht.

    Bild: © TZ Fichtelgebirge/A. Hub

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    OKTOBER

    Das geteilte Dorf
    „Little Berlin“ - so wurde das Dorf Mödlareuth im Kalten Krieg getauft. Früher lief die Mauer mitten durch den 50-Seelen-Ort und trennte Familien und Freunde. Wie in die Vergangenheit versetzt fühlt sich, wer durch die komplett erhaltene Grenzanlage mit Wachturm, Kontrollstreifen und Selbstschussanlagen läuft und anschließend im dazugehörigen Deutsch-Deutschen Museum ergreifende Geschichten von Teilung und Wende liest.

    Bild: © Frankenwald Tourismus

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    NOVEMBER

    Willkommen in Entenhausen
    Schepper, Rappel, Peng! Das Erika-Fuchs-Haus | Museum für Comic und Sprachkunst in Schwarzenbach an der Saale würdigt Leben und Werk der Disney-Übersetzerin Dr. Erika Fuchs. Es ist das einzige Comicmuseum Deutschlands und definitiv einen Besuch wert: Alles über die Geschichte des Comics, Dagobert Ducks Geldspeicher inklusive Bademöglichkeit und eine Bibliothek voller Comics, die zum Schmökern einladen.

    Bild: © Michael Stumpf

  • Lust auf einen Sonntagsausflug?

    DEZEMBER

    Adventszauber
    Gemütlich über Weihnachtsmärkte schlendern, die letzten (oder ersten) Geschenke besorgen, sich mit Freunden auf einen Glühwein treffen: Nahezu jede Stadt und jedes Dorf der Region hat einen eigenen Adventsmarkt mit speziellen Besonderheiten: Ob groß in der Hofer Altstadt, idyllisch im Kurpark am Weißenstädter See oder rund ums Thema Lebkuchen auf Deutschlands erstem Lebkuchenmarkt in Rehau. Zu entdecken gibt es noch viele weitere. Lass Weihnachten entspannt angehen und dich auf einem der Märkte in Hochfranken treiben – verzaubert von Düften und Musik.

    Bild: © Tom Neumann