Stippvisite zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge

Stippvisite zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge


Von Sabrina Kaestner

Die ursprünglichen Landschaften des Fichtelgebirges im Süden und des Frankenwaldes im Norden machen Hochfranken zu einem Paradies für Naturliebhaber und Sportler. Sanfte Hügellandschaften, urige Wälder und liebliche Wiesen ziehen sich durch die gesamte Region, sagenumwobene Moore, idyllische Seen, beeindruckende Steinbrüche und Bergwerke geben der Natur einen ganz eigenen Charakter. Kilometerlange Wander- und Radwege, Mountainbike Trails, Langlaufloipen und Skipisten, Kletter- und Funparks, Seen zum Baden, Segeln, Tretbootfahren, Felsen zum Klettern - die Möglichkeiten sind im Sommer wie im Winter schier unendlich. Auch das kulturelle Angebot ist mit allen Theatern, Kleinkunst- und Freilichtbühnen, Musik- und Filmfestivals, Museen, Galerien und Kunstfesten verblüffend groß und vielfältig. Für kulinarische Highlights, und dafür ist die Region über die Grenzen hinaus bekannt, sorgen zahlreiche Gasthäuser, Metzgereien, Brauereien, Bäcker- und Konditoreien, die oft nach alten Familienrezepten traditionelle Spezialitäten aus regionalen Produkten herstellen. Was also machen bei so viel Angebot? Hier einige Ideen.

1. Geocaching-Tour durch den Kurpark Bad Steben

Der Spaziergang durch den Kurpark kann ganz einfach in eine kleine Schatzsuche verwandelt werden. Dazu braucht es nur einen GPS-Empfänger oder ein Gerät mit entsprechender Funktion und die Beschreibung des Geocache. Der Weg zum Cache führt über vier Stationen und um die jeweiligen Koordinaten zu erhalten muss an jeder Station ein Rätsel gelöst werden.

2. Wanderung auf der Kösseine

Die Rundwanderung von der Luisenburg auf die Kösseine ist 8,4 Kilometer lang und dauert etwa dreieinhalb Stunden. Ausgangs- und Zielpunkt ist der Parkplatz an der Luisenburg. Von hier aus geht es entlang der Markierung „6“ durch das Felsenlabyrinth (Eintritt kostenpflichtig) vorbei am Kaiserfelsen zum Burgsteinfelsen, einem Aussichtspunkt mit guter Rundumsicht zu fast allen Bergen des Fichtelgebirges. Zur Kösseine geht es von hier aus auf dem Höhenweg, Markierung „H“. Auf dem 939 Meter hoch gelegenen Gipfel stehen der Aussichtsturm und das ganzjährig bewirtete Kösseinehaus. Im Gipfelbereich gibt es eine spektakuläre Granit-Blockhalde. Auf dem Höhenweg geht die Wanderung in Richtung Wurmlohpaß und Hohe Matze weiter bis zur Abzweigung Quellenweg, der zurück zum Parkplatz an der Luisenburg führt.

3. Mit dem Drahtesel die Eger entlang

Es von der Egerquelle nach Hohenberg an der Eger, Die Tour auf dem Weg WUN 15 ist rund 45 Kilometer lang und dauert etwa 3 Stunden. Entlang des Eger-Radweges führt die Strecke von der Egerquelle am Nordwestabhang des Schneebergs quer durch das Fichtelgebirgshufeisen bis zur tschechischen Grenze hinter Hohenberg an der Eger. Zuerst geht es durch Weißenhaid nach Weißenstadt mit der Infostelle des Naturparks und dem See. Weiter nach Röslau, dort ist vom Zwölfgipfelblick aus ein wunderschöner Panoramablick auf alle Gipfel des Fichtelgebirges möglich. Über Marktleuthen, Leutenforst und den Hammer geht es in das Naturschutzgebiet Egertal mit den Naturdenkmälern Herrgottstein und Hirschsprung. Vorbei an Neuhaus an der Eger führt der letzte Streckenabschnitt nach Hohenberg, dort liegt die Burg und das Deutsche Porzellanmuseum „Porzellanikon Hohenberg“. Vom Grenzübergang Hammermühle aus können Ausflüge ins tschechische Nachbarland unternommen werden. In allen Orten gibt es Einkehrmöglichkeiten.

Tipps für den Feierabend und das Wochenende:

1. Fernwehpark, Hof


Im Kopfkino um die Welt: Der Hofer Fernwehpark ist eine Sammlung von über 4.000 Ortstafeln und Schildern aus aller Welt. Der Park ist das ganze Jahr über frei zugänglich. Gegenüber gibt es seit kurzem das Fernweh-Diner, das im Stil der amerikanischen 60er eingerichtet ist.

2. Weitblick von der Platte

Der Plattengipfel ist einer der spektakulärsten im Fichtelgebirge. Auf 885 Metern bietet sich ein fantastischer Blick, am besten an einem lauen Sommerabend. In östlicher Richtung schweift der Blick in das Fichtelgebirgshufeisen von den Windrädern bei Stemmasgrün bis nach Tröstau. Südöstlich liegen die Gipfel der Kösseine und die Hohe Matze, dahinter der Steinwald und im Norden sind Rudolfstein, Waldstein, Epprechtstein und Kornberg zu sehen. Direkt unterhalb des Gipfels liegt das größte Granitfelsenmeer Europas.

3. Felsenlabyrinth, Wunsiedel

Das Felsenlabyrinth auf der Luisenburg in Wunsiedel ist eine in Europa einmalige Felsenlandschaft und Deutschlands ältester bürgerlicher Landschaftsgarten. Auf dem außergewöhnlichen Rundweg passiert man imposante Gesteinsformationen, schmale Felsenschluchten, liebevoll gestaltete Aussichtspunkte und Burgruinen.

4. Theresienstein, Hof

Kängurus im Zoo beobachten, seltene und exotische Pflanzen im Botanischen Garten entdecken, durch den Bürgerpark flanieren, den Ausblick von der Burgruine genießen oder einfach nur mit Blick über Hof im Biergarten den Tag ausklingen lassen. Der Stein ruft!

5. Kunstkaufhaus, Hof

Mindestens einmal pro Woche gibt es in der Kunstkneipe Live-Musik, Theater, Lesungen und mehr. Sonntags wird der Tatort auf Großbildleinwand übertragen. Die Kneipe für Kunstinteressierte und alle, die einmal in eine andere Kneipe gehen wollen.

6. Kultur auf der Point, Weißenstadt

In einem ehemaligen Postamt werden Arbeiten von international renommierten Künstlern gezeigt. Zwei Dauerausstellungen widmen sich dem Lebenswerk der Familie Leupoldt und dem Wirken des italienischen Architekten Marcello Morandini. In zweimal jährlich wechselnden Ausstellungen mit dem Schwerpunkt Konkrete Kunst werden Stücke ausgestellt, die sonst nur in großen Museen zu sehen sind.

7. Therme Bad Steben

Therme Bad Steben, mit allen Sinnen genießen. Das Motto ist Programm. In den Wasserwelten und dem Wellness-Dome verwöhnen Light & Sound Becken, Klangduschen, Duft-Tempel, Sole-Schwebebecken, Kneipp-Anlage, Barfußpfad und nicht zuletzt das gastronomische Angebot die Sinne. Das Saunaland rundet das Angebot mit Salzgrotte, Aroma-Dampfbad und verschiedenen Saunen ab.

8. Ballonfahrten

Wer mindestens 14 Jahre alt und größer als 130 Zentimeter cm ist, dazu in guter körperlicher Verfassung und nüchtern, kann mit dem HOT AIR BALLOON TEAM HOF abheben und Hochfrankens Landschaften von Oben bewundern.

9. Ochsenkopf

Wer es ruhiger mag kann den zweithöchsten Berg des Fichtelgebirges auf kilometerlangen Wanderwegen oder Langlaufloipen erkunden. Alle, die es etwas rasanter mögen, können sich auf Mountainbiketrails, mit der Sommerrodelbahn oder Dévalkarts auf Talfahrt begeben. Außerdem gibt es einen Hochseilgarten und einen Ziplinepark.

10. Höllental (Hirschsprung)

Das Höllental ist das schönste Wandergebiet im Frankenwald. Auf urigen Wegen geht es durch das dicht bewaldete, enge Tal an der Selbitz entlang und hinauf auf den ein oder anderen Aussichtspunkt. Der bekannteste ist die Felsspitze Hirschsprung.

11. Selber Wölfe

Die Selber Wölfe sind die Sportattraktion in der Region. Obwohl die Mannschaft nur in der Oberliga spielt, herrscht bei Heimspielen eine Stimmung wie in der DEL. Während der Saison steht die ganze Region hinter dem VER und feiert und leidet mit den Spielern auf dem Eis.

12. Untreusee, Hof

Im Kletterparkt durch die Baumwipfel kraxeln, mit dem Tretboot über den See fahren, Beach-Volleyball spielen, den Abenteuerspielplatz entdecken, mit Familie und Freunden an einem der Grillplätze grillen, Urlaubsfeeling am Sandstrand genießen, im Labyrinth den richtigen Weg suchen, eine Runde Minigolf auf dem Minigolfplatz spielen - am U-See gibt es viele Möglichkeiten.

13. Kulturhammer Kaiserhammer:

Hochkarätige Kulturveranstaltungen an einem Ort, an dem es die wenigsten erwarten: Auf dem Dorf in Kaiserhammer. Der Verein Kulturhammer bietet im Tanzsaal bekannten Künstlern aber auch Laien und Amateuren eine Bühne und so ergibt sich ein abwechslungsreiches Programm, bodenständig bis kleinkünstlerisch. Das ganze Jahr über gibt es Kabarett, Musik und Tanz aus unterschiedlichsten Genres.

14. Kanutour auf der Saale

Die Perspektive vom Wasser aus birgt so manche Überraschung. Besonders zu empfehlen ist eine Tour von Hof bis zur Fattigsmühle. Dort warten ein kühles Bier, leckere Speisen und selbst gebackenes Brot im Biergarten. Für Touren auf der Saale gibt es mehrere Veranstalter.

15. Kulturwelten Helmbrechts

Ausverkauft! Leider sind die Veranstaltungen der Helmbrechtser Kulturwelten tatsächlich häufig viel zu schnell ausverkauft. Das kleine Frankenwaldstädtchen hat sich über die Jahre einen Ruf als fränkisches Kulturschwergewicht erarbeitet. Zu den Gästen zählen große Stars wie Geheimtipps.

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Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
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Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
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Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
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Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
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Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
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Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

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Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
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Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
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Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
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Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

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Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger
Der Frankenwald und das Fichtelgebirge sind ein Wanderparadies. Infos zu Routen gibt es unter www.wandern-im-frankenwald.de oder www.tz-fichtelgebirge.de.

Der Frankenwald und das Fichtelgebirge sind ein Wanderparadies. Infos zu Routen gibt es unter www.wandern-im-frankenwald.de oder www.tz-fichtelgebirge.de.

Der Naturpark Fichtelgebirge erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 100.000 Hektar. Er beherbergt mit dem 1.051 Meter zählenden Schneeberg und mit dem nur 28 Meter tieferen Ochsenkopf die beiden höchsten Berge Nordbayerns.

Der Naturpark Fichtelgebirge erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 100.000 Hektar. Er beherbergt mit dem 1.051 Meter zählenden Schneeberg und mit dem nur 28 Meter tieferen Ochsenkopf die beiden höchsten Berge Nordbayerns.

Im Kletterpark durch die Baumwipfel kraxeln, mit dem Tretboot über den See fahren, Beach-Volleyball spielen, den Abenteuerspielplatz entdecken, mit Familie und Freunden an einem der Grillplätze grillen, Urlaubsfeeling am Sandstrand genießen, im Labyrinth den richtigen Weg suchen, eine Runde Minigolf auf dem Minigolfplatz spielen - am U-See gibt es viele Möglichkeiten.

Im Kletterpark durch die Baumwipfel kraxeln, mit dem Tretboot über den See fahren, Beach-Volleyball spielen, den Abenteuerspielplatz entdecken, mit Familie und Freunden an einem der Grillplätze grillen, Urlaubsfeeling am Sandstrand genießen, im Labyrinth den richtigen Weg suchen, eine Runde Minigolf auf dem Minigolfplatz spielen - am U-See gibt es viele Möglichkeiten.

Der Saunagarten in der Therma Bad Steben.

Der Saunagarten in der Therma Bad Steben.

Mindestens einmal pro Woche gibt es im Kunstkaufhaus in Hof Live-Musik, Theater oder Lesungen. Sonntags wird der Tatort auf Großleinwand übertragen. Foto: Der Wirt Alexander Kaiser alias King.

Mindestens einmal pro Woche gibt es im Kunstkaufhaus in Hof Live-Musik, Theater oder Lesungen. Sonntags wird der Tatort auf Großleinwand übertragen. Foto: Der Wirt Alexander Kaiser alias King.

Kletterpark am Untreusee in Hof.

Kletterpark am Untreusee in Hof.

Der Hofer Fernwehpark ist eine Sammlung von über 4.000 Ortstafeln und Schildern aus aller Welt. Der Park ist das ganze Jahr über frei zugänglich.

Der Hofer Fernwehpark ist eine Sammlung von über 4.000 Ortstafeln und Schildern aus aller Welt. Der Park ist das ganze Jahr über frei zugänglich.

Theresienstein Hof: Deutschlands schönster Park.

Theresienstein Hof: Deutschlands schönster Park.

Die Erdsauna in Bad Steben.

Die Erdsauna in Bad Steben.

Entlang des Egerradweges von der Quelle bis nach Hohenberg.

Entlang des Egerradweges von der Quelle bis nach Hohenberg.