Großstadtrubel oder Landluft?

Großstadtrubel oder Landluft?

Ein Vergleich

Von Jörg Raithel

Weltweit geht der Trend zum Wohnen in der Großstadt. Das beweisen aktuelle Bevölkerungsstatistiken. Gleichzeit scheint die Sehnsucht der Stadtbevölkerung nach einem Leben auf dem Land nie so groß gewesen zu sein wie heute. Die Zahl der romantisierenden Hochglanzmagazine, die das Landleben preisen, wächst stetig. Wie geht das zusammen und was macht das Leben in Stadt und Land aus? Wir haben uns beide Seiten näher angeschaut.

Sobald die Hörner abgestoßen und die berufliche Perspektive gesichert sind, spätestens jedoch wenn Nachwuchs in Sicht ist, stellt sich für viele die Grundsatzfrage: Landei oder Stadtaffe? Der langjährige Trend sieht die Städte vorne. Experten sprechen vom Urbanisierungstrend. In einigen Regionen gibt es aber bereits eine Gegenbewegung und viele Landflüchtlinge entscheiden sich nach ein paar Jahren Großstadterfahrung doch wieder für die idyllische Heimat. Wo die Mieten ins Uferlose steigen und der Hunger nach Trubel allmählich gestillt ist, steigt der Kurs der Provinz. Die jeweils gegenseitigen Vorstellungen und Vorurteile sind vielfältig, manchmal angemessen, manchmal bizarr. Das Landleben ist langweilig, dessen Bewohner engstirnig, ungebildet und intolerant. Die Städter sind arrogant, oberflächlich und egoistisch. Das sind die gängigsten Vorurteile, die die Diskussion um die ewige Frage Stadt oder Land dominieren. Ob Stadt oder Land muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt kein richtig und kein falsch und es ist mitunter äußerst schwierig, beide Lebensentwürfe zu bewerten oder gar miteinander zu vergleichen. Trotzdem haben wir im Netz gestöbert und ganz interessante Fakten gefunden.

Splitter & Fakten:

Dort wo das Leben in langsameren Bahnen verläuft als in Berlin, München oder Hamburg sind die Menschen zufriedener. Das ist das Ergebnis des deutschen Glücksatlases, den die Universität Freiburg regelmäßig veröffentlicht. Vor allem explodierende Mietpreise gelten als Glücksbremse für Stadtbewohner.

Zwei Drittel der Deutschen leben in Städten mit weniger als 100.000 Einwohnern. Städte ab dieser Schwelle gelten als Großstädte. Die mit Abstand größte Stadt in Deutschland ist Berlin mit 3,4 Millionen Einwohnern, gefolgt von Hamburg (1,7 Mio.). Klein wirken beide gegen die größte Stadt der Welt: Mexiko-City mit fast 20 Millionen. Einwohnern. Der in Deutschland kleinste Ort mit Stadtrecht heißt Arnis, hat 297 Einwohner und liegt in Schleswig-Holstein.

„Das modern-individualistische Stadtkind ist meist im Sprachausdruck weiter entwickelt als dessen Altersgenosse auf dem Land. Das Landkind dagegen ist selbstständiger und autonomer.“ Zu diesem Ergebnis kommt die Münchner Psychologin Doris Heueck-Mauß.

Mazda Adli, der Leiter des Forschungsbereichs Affektive Störungen an der Berliner Charité hat herausgefunden, dass Stadtmenschen ein doppelt so hohes Erkrankungsrisiko für Schizophrenie haben.

Das ländliche Oberfranken gehört zu den sichersten Regionen in Deutschland. Pro 100.000 Einwohner wurden 2012 genau 4.803 Straftaten begangen. Man spricht hier von der Häufigkeitszahl. In Berlin lag diese im gleichen Zeitraum bei 14.144, also rund dreimal so hoch. Die Aufklärungsquote der oberfränkischen Polizei lag 2012 bei 69,8 Prozent. In Berlin wurden nur 44,7 Prozent aller Straftaten aufgeklärt.

München belegt in der Statistik der teuersten Städte Deutschlands unangefochten den ersten Platz, gefolgt von Frankfurt, Stuttgart und Hamburg. Der Nettomietpreis für eine 60 bis 80 Quadratmeter große Wohnung liegt dort bei stolzen 13,85 Euro pro Quadratmeter. In der bayerischen Landeshauptstadt geht nicht selten ein Familienmitglied nur für die Miete arbeiten. Der Preis für ein 100 Quadratmeter großes Haus liegt in München bei durchschnittlich rund 5.100 Euro pro Quadratmeter. Anders die Situation in Hof: Die Saalestadt zählt zu den günstigsten Wohnstädten in Deutschland. Dort kostet der Quadratmeter einer vergleichbaren Mietwohnung bescheidene 4,50 Euro. Der Kaufpreis für ein gleichwertiges Haus liegt bei unter 1.000 Euro pro Quadratmeter. Zwar ist das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen in München höher als in Hof, allerdings nicht um das Dreifache oder das Fünffache.

Wer hätt´s gedacht: Die Stadt Hof hat im Vergleich zu anderen deutschen Städten mit die meisten Kneipen pro Einwohner. Das hat die Wochenzeitung DIE ZEIT herausgefunden. Zusammengerechnet sind in der Saalestadt 324 Gastronomiebetriebe registriert. Regensburg kommt bei rund 150.000 Einwohnern auf gut 500. Damit kommen in der Domstadt 300 Einwohner auf eine Gaststätte, in Hof sind es 142. In dieser Statistik sind Städte wie Berlin, München oder Köln gänzlich weiße Flecken auf der Landkarte. Zwar gibt es dort wesentlich mehr Kneipen, dafür müssen sich mehr Einwohner einen Tresen teilen.

Die Arbeitslosenquoten sind in Großstädten traditionell größer als auf dem Land. So betrug die Quote im November 2013 in München 5,0 Prozent, in Hamburg 7,3 Prozent, in Berlin 11,0 Prozent, im Landkreis Hof dagegen nur 3,8 Prozent, im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge 4,6 Prozent.

Auf ein Kind kommen in Hof 0,7 Kitaplätze. In München hat nur eines von fünf Kindern einen freien Kitaplatz.

Stuttgart ist die deutsche Stauhauptstadt. Die schwäbischen Autofahrer stehen pro Jahr durchschnittlich fünf Tage im Stau. Das ist das Ergebnis des Stau-Index von TomTom.

Großstädte sind die Innovationszentren in Deutschland. So liegt die Stadt München im aktuellen Zukunftsgutachten von PROGNOS in der Kategorie Innovation auf Platz eins von 402 untersuchten Städten und Landkreisen. Hamburg belegt Platz acht, Köln Platz 30, Berlin liegt auf Rang 35. Stadt und Landkreis Hof schaffen es lediglich auf Platz 219 bzw. 176, der Landkreis Wunsiedel auf Platz 330.

In München stehen einem Einwohner im Schnitt knapp 37 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Im Landkreis Hof und Wunsiedel i.F. sind es 50 Quadratmeter.

Meinungen: Pro & Contra

DER SPIEGEL wollte vor einigen Jahren herausfinden, wie es sich in der Provinz lebt und was das Leben auf dem Land von dem in der Stadt unterscheidet. Entstanden ist daraus eine vierteilige Beitragsreihe. Hier einige Reaktionen der Online-Leser (Anm. d.R.: Die Beiträge sind teilweise gekürzt, Rechtschreib- und Grammatikfehler wurden korrigiert).

"Klar möchte ich meine Ruhe, Natur und weniger Stress. Und wenn man Kinder hat, die sich in den Städten mit allerlei Unannehmlichkeiten herumschlagen müssten, dann stellt sich die Frage sowieso nicht." Von alexl1966

"Ich frag' mich immer, was die Leute mit "stressig" meinen. Die Stadt stresst mich nicht. Dass ich im Umkreis von sagen wir mal 1.000 Metern schätzungsweise 30 Restaurants, 20 Cafés, vier Kinos, fünf Supermärkte, drei Bauernmärkte, 12 Apotheken, zehn Bäcker, drei Reinigungen, zwei Metzger, drei Theater, drei U-Bahnstationen, zehn Bushaltestellen, eine Oper und eine Universität habe, halte ich nicht für stressig, sondern für sehr, sehr angenehm." Von Matt_999

„Ich bin in einem kleineren Ort mit 3.000 Einwohnern groß geworden und habe in mehreren Städten und Großstädten gelebt. Mein Fazit: In kleineren Orten ist die Lebensqualität höher. Die Natur ringsum wiegt sehr viel auf. Natürlich ist es für Zugezogene in einem größeren Ort einfacher. Die ländlichen Strukturen machen es nicht immer einfach Fuß zu fassen. Von Aslan

"Wenn man bei mir aus dem Fenster schaut, würde man denken ich lebe im tiefen Wald. In Wirklichkeit aber befindet sich meine Wohnung mitten in Köln, nur dass ich genau vor einem Park wohne. Gehe ich links aus der Tür, stehe ich auf einer riesigen Wiese umringt von hohen Bäumen, einem Schwimmbad dahinter, ein Fußball- und Basketballplatz und ein kleiner botanischer Garten. Wenn ich rechts rausgehe, stehe ich auf einer Hauptstraße mit fünf Supermärkten, unzähligen Cafés, Restaurants, Imbissläden, an jeder Ecke eine Straßenbahn- oder Bushaltestelle, die mich in fünf Minuten in die Innenstadt bringen. Und wenn ich die Straße etwas weiter gehe, steh ich schon wieder im nächsten Park." Von Batistuta

"Ich bin ebenfalls in einer Kleinstadt mit immerhin 5.000 Einwohnern aufgewachsen. In den letzten zwanzig Jahren habe ich in Großstädten wie Berlin, Frankfurt, London und New York gelebt und mich länger in zahlreichen anderen Metropolen in Europa, den USA und Lateinamerika aufgehalten. Das Leben vor allem in den europäischen Großstädten hat zweifelsohne viele Reize für Menschen, die ihre zahlreichen Kultur- und Konsummöglichkeiten wahrnehmen können. In US-Städten wie L.A. möchte ich dagegen nicht begraben sein. Städte in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Skandinavien haben zudem durch die Wiederbelebung von Stadtteilen, den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und neue Grünflächen merklich an Lebensqualität gewonnen. Trotzdem bietet das Land meiner Ansicht nach erheblich mehr Lebensqualität. Auf dem Land spielt der Einzelne eine größere Rolle als in der Stadt. Die Gestaltungsmöglichkeiten und die Freiheiten des Einzelnen sind unvergleichlich größer. Kinder wachsen mit einem ganz anderen Gefühl der Selbstbestimmung auf. Während ich als Erstklässler mit dem Rad losgefahren bin, um Freunde in den umliegenden Dörfern zu besuchen, wollen meine Kinder überallhin gefahren werden. Der Straßenverkehr macht es nicht unbedingt ratsam, kleinere Kinder allein aus dem Haus zu lassen. Ich habe den Eindruck, ich habe mehr Erfahrungen sammeln und ein größeres Gefühl der Freiheit und Eigenverantwortlichkeit entwickeln können, als meine Kinder dies heute tun, ganz abgesehen davon, dass ich ein anderes Verhältnis zur Natur, zu mir selbst und den Menschen in meiner gesellschaftlichen Umgebung entwickeln konnte. Je länger ich in Städten lebe, auch in solchen mit hoher Lebensqualität, umso mehr erscheint mir das Landleben als Privileg." Von Jinm

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Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
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Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
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Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
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Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
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Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
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Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

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Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
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Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
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Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
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Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

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Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger
Großstadtrubel oder Landluft?
Großstadtrubel oder Landluft?