Mach doch, was Du willst!


Von Maria Brömel (Text), Benjamin Sieber, Martin Geyer und Manuel Hoffmann (Fotos)

Hochfranken ist ein guter Ort dafür. Für Leben und Karriere abseits des Mainstreams. Hier sind Platz und Freiheit für Querdenker, Andersmacher, Nonkonformisten. Für Menschen, die sich gegen das Naheliegende und für ihren ganz eigenen Weg entscheiden und etwas verändern. Zwei Beispiele.

PUMPTRACK

Die Entscheidung
Robin Specht war 14, als er zum ersten Mal mit einem Freund gemeinsam Mountainbike fahren ging. Er stürzte. Als er nach Hause kam, waren zwei Gefühle in ihm: Der Schmerz in seinem Rücken und der Eindruck, dass ihm das Mountainbike extrem viel Spaß macht. Der Schmerz hat nachgelassen, der Spaß nicht. Es gibt Leute, für die Radfahren nur ein Hobby ist. Und es gibt Leute, die setzen voll auf Adrenalin, ihr Talent, egal, ob das in Schubladen passt. Nur zwei Jahre später fährt Robin Specht professionell Mountainbike, der Dirtbiker hat Sponsoren und nimmt erfolgreich an Freestyle Contests auf der ganzen Welt teil.

Der Macher
Heute ist Robin Specht 29. Aus dem jungen, wilden Mountainbiker ist ein junger, wilder Mountainbiker und Unternehmer geworden. Das lag am Wetter. „Die Jungs in den USA haben das ganze Jahr schönes Wetter zum Trainieren. Wenn man gegen die antreten will, braucht man ein Indoor-Trainingszentrum.“ Weil es das in Hof nicht gibt, baut sich Robin Specht selbst eines in einer alten Lagerhalle am Stadtrand. Freunde und Freunde von Freunden aus der Radszene springen auf die Halle an, bald wird sie zu klein. Robin Specht zieht 2010 mit seinem RADQUARTIER nach Kirchenlamitz um, die Brache der Porzellanfabrik Winterling eignet sich perfekt. Stück für Stück baut er sie zu dem aus, was sie heute ist: Ein wichtiges Zentrum der Radszene, Austragungsort für internationale Contests, sogar für Weltmeisterschaften. Wer die größte Extremsporthalle Deutschlands in einer Metropole sucht – sie liegt in Hochfranken. Um hier zu trainieren, kommen Fahrer aus Hamburg und Berlin, Österreich und der Schweiz. Das RADQUARTIER hat drei Standbeine: Die Halle, Show- und Eventmanagement und die Planung und den Bau von Skate- und Bike-Parks. „Viele behaupten, sie könnten solche Strecken bauen, aber wir haben einen Downhill-Weltmeister und einen Freestyle-Mountainbiker, der Profi bei Red Bull ist. Wir können alles selbst fahren. Deshalb gehen unsere Strecken gut auf.“ Eine Zeitlang sei es schwierig gewesen, seiner Oma zu erklären, was er beruflich mache, sagt Robin Specht. Bereut hat er die Entscheidung, sich selbständig zu machen, nicht. Seine Expertise ist gefragt, das RADQUARTIER plant und baut in ganz Europa.

Die Idee
Die Stadt Selb will ein neues Angebot für Individualsport schaffen. Was theoretisch klingt, wird 2017 konkret: In Selb entsteht ein Pumptrack, ein Rundkurs mit Wellen und Kurven, der erste asphaltierte in Bayern. Von der Idee bis zum fertigen Parcours vergehen gerade einmal sechs Monate. Dass alles so schnell geht, liegt daran, dass Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch die richtigen Partner zusammenbringt. „Ich habe mit Leuten aus der Sportszene gesprochen, die meinten, dass Pumptracks angesagt sind. Für mich war das etwas ganz Neues. Dann habe ich den Tipp bekommen, mit Robin Specht zu reden.“ Der RADQUARTIER-Chef übernimmt mit seinem Team die Planung des Tracks, der Oberbürgermeister begeistert derweil vier Sponsoren: Vishay, RAPA, Kirschneck Folienfabrik und ESM. Gemeinsam steuern sie gut 100.000 Euro bei. Der Standort am Christian-Höfer-Ring ist perfekt, der Stadtrat nickt, der Bauhof übernimmt die Bauleistungen und schon im Sommer wird der Selber Pumptrack eröffnet. Die richtig guten Fahrer zeigen auf dem Kurs und der integrierten Dirtline Backflips, Threesixties, Barspins, Nohands. Fahren kann hier aber alles, was rollt:

Skate-, Wave-, Longboard, Inliner, Scooter und natürlich Fahrräder, egal ob E-Bike oder BMX. „Das ist ein Ort für die ganze Familie“, sagt Robin Specht, „vom Papa, der mit seinem Sohn zum Fahren kommt, bis hin zum 65-Jährigen, der jeden Tag mit seinem Rennrad drüberfährt. Die Könner springen, nebenan fährt das Kleinkind den Kurs mit dem Laufrad.“ Selbst Laufgruppen nutzen den Track, und ferngesteuerte Autos flitzen über die Hügel.

Die Bedeutung
Der Pumptrack in Selb ist Sportgerät, er schult motorische Fähigkeiten und Ausdauer. Er ist aber vor allem Treffpunkt. Sobald das Wetter passt, sind hier Junge, Alte, Kinder, Profis. Ein Foodtrucker kommt regelmäßig. Die Jüngeren schauen sich von den Älteren Tricks ab, die Älteren achten darauf, dass die Kleinen den Helm tragen. Die meisten kommen aus Selb, Hof, Tirschenreuth und Weiden. „Da sind auch Jugendliche, die vielleicht sonst nicht so ganz wussten, was sie mit ihrer Zeit anstellen sollten“, sagt Robin Specht. „Die finden in dem Sport einen Anker und fahren jeden Tag, setzen sich Ziele, erreichen was.“ „Manche wollen zelten und grillen, um möglichst lange auf der Anlage sein zu können“, sagt Ulrich Pötzsch. Das geht? „Natürlich geht das! Wir schaffen den Rahmen, aber es sind die Menschen, die was draus machen. Und wenn’s mal lauter wird, ist das nicht so wild.“ Der Pumptrack schafft Leben in der Stadt.


FILZFABRIK

Die Entscheidung
Manuel Hoffmann hätte sich anders entschieden, wenn er so denken würde wie die meisten. Er hätte den sicheren Weg gewählt, Schule, Abschluss, fester Job. Er macht eine Ausbildung zum Industriekaufmann im elterlichen Betrieb (KALOS Lederwaren, Rehau), findet die Aussicht auf einen Nine-to-five-Job aber deprimierend und entscheidet sich, andere Wege zu gehen und sich mit Musik selbständig zu machen. Neben der Band, in der er mit Freunden und seinem Bruder spielt, zieht er ein Tonstudio auf und wird in Hof Mitbegründer der evangelischen Jugendarbeit „Das Loch“, die, entschieden im Christsein, aber gelangweilt von immergleichen Gottesdiensten alternative Formen findet. „Die Idee, alles auf die Musik zu setzen, war ein großer Schritt und auch krass für unsere Eltern. Es war ein steiniger Weg, manches hat nicht so funktioniert, wie wir gedacht haben. Aber es war Freiraum da, um zu sehen, was kann ich, worauf hab ich Lust. Wir haben extrem sparsam gelebt am Anfang, uns durchgeboxt. Wir hatten aber auch viel Zeit – daraus ist die Jugendarbeit gewachsen, das Tonstudio, die Band. Und dadurch bin ich in die Kulturschiene reingerutscht.“

Der Macher
Heute ist Manuel Hoffmann (34) immer noch engagiert bei „Das Loch“, hat immer noch sein Tonstudio. Seine Band LOKOMOTOR tourt mit Adel Tawil, Andreas Bourani und Mark Forster, hat nach sieben Jahren ihr Debüt draußen, einen Plattenvertrag und wird mit ihrem Ghost Pop von Rolling Stone-Autor Jörn Schlüter als „vielversprechendste Band des Landes“ gehandelt. Außerdem ist. Manuel künstlerisch verantwortlich für das Kulturfestival HOFTEXPLOSION, das Jahr für Jahr mehr Künstler und Publikum nach Hof zieht. Gründer ist er auch: Die Eventschmiede, die er mit einem Freund aufgezogen hat, bietet Eventplanung und -design von Palettenmöbeln über Tontechnik und Licht bis Catering und Deko an. Manuel Hoffmann ist in der hiesigen Kulturszene ein Kopf. Wichtiger als sein Mastermind-Status ist ihm aber Teamwork. Ohne Mitstreiter und Freunde wäre er nicht da, wo er ist. Sie sind ein wichtiger Grund, warum er gern in Hof lebt. „In einer großen Stadt gibt es eh einen Overkill an Sachen. Hier in Hof ist das Netzwerk überschaubar, ich habe das Gefühl, ich kann was machen und es wird wahrgenommen.“

Die Idee
In Hof gibt es mehr Bands und weniger Proberäume als man denkt. Eine Not, die die Medienstelle der Stadt erfinderisch macht: Sie spricht Manuel Hoffmann an. Der findet ein reines Proberaumzentrum langweilig. Wenn schon, dann soll es ein richtiges Kulturzentrum werden, mit Proberäumen, Ateliers, Bühne, Veranstaltungsraum, der Möglichkeit, Künstler zu präsentieren und zu feiern. Nach einiger Suche findet sich der geeignete Ort: In der brachen Filzfabrik an der Saale. Das Vermieterehepaar Fleischmann ist angetan, ein Verein wird gegründet, Sponsoren gefunden, Fördergeld bewilligt: Das Kulturzentrum Hof – Alte Filzfabrik ist geboren. Der Enthusiasmus ist groß und wird jäh gebremst, als klar wird: Die schöne alte Backsteinfabrik auf heutigen Brandschutz-Stand zu bringen, würde Millionen Euro verschlingen. „So viel Arbeit“, sagt Manuel Hoffmann, „und dann rennst Du gegen eine Wand.“ Aufgeben kommt für das Kulturfilz-Team dennoch nicht infrage. Es entwickelt ein neues Konzept: In der Halle nebenan entsteht ein Kulturzentrum aus gebrauchten Überseecontainern. Ein Container hat 15 Quadratmeter, zwei ergeben 30. Verkleiden, dämmen, mit Strom, Licht, Fenstern und Türen versehen, fertig ist der Proberaum, das Atelier. „Das System ist modular. Das finden wir mittlerweile cooler und sinnvoller als das ursprüngliche Konzept.“ Der Kulturfilz wird Wirklichkeit.

Die Bedeutung
„Vor 15 Jahren gab es in Hof keine Schnittmenge zwischen etablierter und alternativer Kultur“, sagt Rainer Krauß von der Medienstelle der Stadt Hof. „Heute gibt es Alternative Bands in der Kulturnacht, das Your Stage Festival, das IN.DIE-Festival, die HOFTEXPLOSION. Die Keimzellen haben Wurzeln geschlagen: Das Kunstkaufhaus, das Galeriehaus, Konzerte in der Linde, im Alten Bahnhof.“ „Es gab hier schon immer eine große Musikszene“, sagt Manuel Hoffmann, „manches war halbgenehmigt und flog unter dem Radar. Heute ist alles ganz offiziell, wir sind nicht mehr Underground, wir sind erwachsener, aber auch besser organisiert und wir werden mehr gehört.“

STÄDTE ENTDECKEN DIE SZENE
Die Anzugträger im Rathaus auf der einen Seite, die Szene auf der anderen. Lange waren dazwischen unsichtbare Mauern. Jetzt sind sie weg. Selb setzt bei seinem Pumptrack auf Robin Specht, Macher aus der Fahrradszene, Hof bei seinem neuen Kulturzentrum auf Manuel Hoffmann, Local Hero der alternativen Szene. Ob Sport oder Kultur: Die Städte haben erkannt, dass manche Konzepte nur von unten funktionieren. „Bei einem Pumptrack geht es um Millimeter“, sagt Ulrich Pötzsch. „Da kann nicht einer vom Bauamt kommen und sagen, nach DIN sowieso brauchen wir da noch vier Zentimeter, das muss von denen gemacht werden, die es können.“ Er ist überzeugt, dass Städte junge, kreative Menschen einbinden müssen. So entsteht Neues, das Sponsoren begeistert und am Ende wirklich ankommt. Hof sieht das ähnlich: „Wir wollen, dass das Kulturzentrum Alte Filzfabrik sein eigenes Ding macht“, sagt Rainer Krauß. „Wir freuen uns, dass wir eine lebendige Bandszene in Hof haben. Sie signalisiert auch, dass man nicht unbedingt in eine Großstadt muss.“ Wo junge Leute querdenken und ungewöhnliche Berufswege gehen können, wo sie Unterstützer finden und spüren, dass sie im Dialog mit dem Rathaus wirklich etwas erreichen, Dinge verändern können, da wird es spannend. Hochfranken weiß das.

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Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
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Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
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Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
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Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
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Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
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Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

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Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
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Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
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Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
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Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

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Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger
Wer kann, springt. Wer nicht, übt weiter oder staunt einfach. Spaß macht alles drei.

Wer kann, springt. Wer nicht, übt weiter oder staunt einfach. Spaß macht alles drei.

Wellen, Kurven, Spaß: In Rekordzeit nach Expertenvorgaben mit Sponsorengeldern gebaut, ist der Selber Pumptrack Vorzeigeprojekt, Sportstätte, Treffpunkt.

Wellen, Kurven, Spaß: In Rekordzeit nach Expertenvorgaben mit Sponsorengeldern gebaut, ist der Selber Pumptrack Vorzeigeprojekt, Sportstätte, Treffpunkt.

Mit Tempo über die Wellen: Jede Runde auf dem Pumptrack steigert Geschicklichkeit, Kraft und Dopaminspiegel.

Mit Tempo über die Wellen: Jede Runde auf dem Pumptrack steigert Geschicklichkeit, Kraft und Dopaminspiegel.

Fahrrad, Skateboard, Longboard, Inliner, Roller, Laufrad: Auf dem Track fährt alles, was Rollen hat.

Fahrrad, Skateboard, Longboard, Inliner, Roller, Laufrad: Auf dem Track fährt alles, was Rollen hat.

Positionieren, Gruppieren, Probieren: Um aus Containern ein mobiles, modulares Kulturzentrum zu bauen, braucht man in echt nicht nur Daumen und Finger, sondern Gabelstapler. Und ein gutes Team, Geld, Platz und Energie. Manuel Hoffmann ist einer der Köpfe hinter dem Kulturzentrum Alte Filzfabrik.

Positionieren, Gruppieren, Probieren: Um aus Containern ein mobiles, modulares Kulturzentrum zu bauen, braucht man in echt nicht nur Daumen und Finger, sondern Gabelstapler. Und ein gutes Team, Geld, Platz und Energie. Manuel Hoffmann ist einer der Köpfe hinter dem Kulturzentrum Alte Filzfabrik.

Außen Container, innen Platz: Das Kulturzentrum an der Saale gibt Musikern und Künstlern viele Kubikmeter Raum für Sound, Performance, Objekte, Kreativität.

Außen Container, innen Platz: Das Kulturzentrum an der Saale gibt Musikern und Künstlern viele Kubikmeter Raum für Sound, Performance, Objekte, Kreativität.