"Ein Umbruch wie vor 20 Jahren"

"Ein Umbruch wie vor 20 Jahren"

Achim Hager will das neue Netz aufmischen

Von Götz Gemeinhardt (Interview + Fotos) & HFO Telecom AG (Fotos)

HFO Telecom ist in Hochfranken verwurzelt und Hochfranken verbunden. Erfolgreich ist HFO bundesweit – mit Telefonie- und Internetprodukten. Das Unternehmen hat sich positioniert für das kommende Telekommunikationszeitalter und fiebert der Verbreitung neuer Technologien entgegen. Achim Hager ist Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der HFO Telecom AG.

Götz Gemeinhardt: Vor ziemlich genau zwanzig Jahren hast Du mir mein erstes Handy verkauft. Mit einer Antenne zum Ausziehen. Der Speicher hat für acht Telefonnummern gereicht.


Achim Hager: Motorola Startac 5000. Hab ich noch auf Lager.

GG:Deine damalige Firma hieß ComKom GmbH. Was geht Dir durch den Kopf, wenn Du an diese Zeit Mitte der Neunzigerjahre denkst?

AH: Alles, was ich damals gemacht habe, hat sich sehr direkt und ohne Vorlauf abgespielt – Beratung, Ein- und Verkauf, Marketing. Ich wusste, heute nehme ich ein Produkt auf, morgen verkaufe ich es, übermorgen geht’s um Support und eine Woche später werde ich mich fragen, warum ich das nur gemacht habe. Als das Ganze größer wurde, musste ich lernen, dass man sich manchmal bremsen muss. Eine Idee braucht eine gewisse Zeit, man darf die Organisation nicht überfordern. Das war nicht so einfach, weil ich es gewohnt war, schnell zu entscheiden. ComKom war Einzelhandel und im Einzelhandel hängt viel von Dir ganz allein ab. Du hast keine oder wenige Mitarbeiter, wenn Du ausfällst, verdienst Du nichts. Mit einem großen Team im Rücken ist Zeit, sich mal rauszunehmen, zu planen, Strategien zu entwickeln – das Geschäft läuft trotzdem weiter. Allein im Laufrädchen zu strampeln, könnte ich mir heute überhaupt nicht mehr vorstellen.

GG: Vor zwanzig Jahren war es naheliegend, dass das mit den Handys was werden könnte. Heute ist Dein Geschäft komplexer, es geht um viel mehr als ums Handyverkaufen. Wieviel ComKom steckt noch in HFO Telecom?

AH: Einzelhandel ganz wenig. Unsere regionalen Geschäftskunden beliefern wir mit Handys, wie früher. Aber dieser Bereich ist eher auf die Großhandelsebene gezoomt. Unsere Tochter Epsilon Telecom hat ein Netz von etwa 800 Vertriebspartnern, die im Jahr über 160.000 Handys verkaufen. Wir handeln mit den Netzbetreibern Tarife und Provisionen aus, organisieren die Hardware-Logistik. Die Erfahrung im Vertrieb, die Wertschätzung für die Basis – dieses Stück ComKom steckt in uns allen hier drin. Festnetz haben wir damals fast überhaupt nicht verkauft. Heute macht die HFO 50 Prozent ihres Umsatzes als eigenständiger nationaler Festnetzanbieter.

GG: Du stehst an der Spitze einer Unternehmensgruppe. Wie hat sich der Weg dahin gestaltet? Was war Strategie, was war so gar nicht absehbar?

AH: Strategie waren die Umfirmierung zur Aktiengesellschaft und der Zukauf der Epsilon Telecom für das Thema Mobilfunk. Nach Epsilon haben wir noch etwa zehn Firmen akquiriert und deren Kundenstämme integriert – das hat sich so ergeben. Ganz gezielt haben wir 2015 einen Vermarkter gekauft, der Verbände betreut.

GG: Ging es bei ComKom vor allem um Deinen Lebensunterhalt oder war schon immer klar, dass Du wachsen und etwas Großes bauen möchtest?

AH: So war das auf keinen Fall geplant. Ich war in den Neunzigern noch viel mehr journalistisch tätig. ComKom entstand durch das Zusammenwerfen von zwei Geschäftsinitiativen: Mein Partner war im Computerbereich aktiv und ich hatte schon seit 1992 mein Studium mit Handyverträgen finanziert. So entstand die COM – Computer – und KOM – Kommunikation – GmbH. Wir wollten ein Systemhaus aufbauen, das IT und Telekommunikation vereint. Natürlich sollte das wachsen, aber für die Größenordnung, in die HFO Telecom vorgestoßen ist, gab es gar keine Strategie. Ich will nicht von purem Zufall sprechen, aber es muss viel Glück dazukommen, dass Dich Leute ins Boot holen, die in diese Richtung planen. So entstand Hochfranken Online.

GG: Hochfranken Online – das war die Zeit der Bürgernetze, der Modems, der Internetpioniere.

AH: Ja, ganz wichtig! Zur Keimzelle von Hochfranken Online hat auch der Bürgernetzverein gehört. Da haben echte Freaks mitgearbeitet, von denen viele immer noch in unserem Team sind. Es ging darum, via Modem und ISDN zum Ortstarif ins Internet zu gelangen. Als wir den Einwahlbetrieb übernommen haben, haben wir mit dem Zirkel nach einem zentralen Punkt gesucht, von dem aus möglichst viele Orte Hochfrankens zum Ortstarif erreichbar waren. Gelandet sind wir in Konradsreuth, unserem ersten Standort. Später haben wir uns virtuelle Vorwahlnummern besorgt, sind in ein Rechenzentrum umgezogen und konnten über die XXL-Tarife der Telekom, die am Wochenende kostenlos waren, jede Menge Minuten einsammeln. Die Rückvergütung von der Telekom hat den Aufbau der Firma mitfinanziert – wir konnten eine Handvoll Mitarbeiter bezahlen und die Kosten für unsere Einwahlknoten decken. 1998, nach der Liberalisierung des deutschen Telefonmarktes, wurden wir erster deutscher Reseller von VIAG Interkom1 und haben als Einkaufspool für die regionale Wirtschaft fungiert – parallel zum Internetbetrieb.

GG: Aus lokalen und regionalen Aktivitäten ist etwas deutschlandweit Großes geworden.

AH: Entscheidend war die Installation von HFO als Dachmarke für die Unternehmensgruppe. Als HFO sind wir national rausgegangen und haben Telefonhändler und Systemhäuser gewonnen, die unsere Tarife an ihre Kunden verkauft haben. Kam anfangs noch fast die Hälfte unserer Partner aus Bayern, so sind wir heute tatsächlich bundesweit vertreten, als absolut eigenständiger Anbieter. HFO steht als Label für „Weg von ISDN und rein ins neue NGN2 (Next Generation Network), rein in die neue All-IP3-Welt“.

GG: Hochfranken war Namensgeber und ist Sitz von HFO Telecom. War ein Wegzug in ein Ballungszentrum je ein Thema?

AH: Eigentlich ist es egal, wo man sitzt. Der Kampf um die Köpfe ist überall hart geworden. Wir fühlen uns hier extrem wohl, schätzen die Nähe zur Hochschule Hof, die immer wieder interessante Leute abwirft. In der Zeit, in der es um Beteiligungen ging, ging es manchmal auch um Beteiligungen an uns. Wenn sich herausgestellt hat, dass die eventuell langfristig darauf abzielen, unseren Standort zu schließen, um einen anderen besser auszulasten, mit HFO-Kunden und HFO-Knowhow, haben wir abgelehnt. Das Geld, das im Raum stand, war dann sekundär. Wir arbeiten gerne hier und wollen nicht, dass unser Lebenswerk durch eine externe Beteiligung irgendwo anders landet.

GG: Unter Hochfrankens großen Unternehmen sind nicht viele Dienstleister. Die Industrie dominiert. Vor- oder Nachteil für HFO? Außenseiter oder Geheimtipp?

AH: Strukturell hat sich Hochfranken schon Richtung Dienstleistung entwickelt. Wir profitieren von gut geschulten Callcenter-Mitarbeitern, die zu HFO wechseln, und ihre Fähigkeiten in unseren Support-Hotlines super einsetzen können. Da aber auf dem Gebiet Festnetz, Netze, Cloud etc. niemand in Hochfranken annähernd das Gleiche macht wie wir, werben wir Personal an, aktuell zum Beispiel aus Ludwigshafen. Derzeit bilden wir 18 Mitarbeiter aus.

GG: HFO ist 2016 in einen Neubau in Oberkotzau gezogen und plant jetzt schon dessen Erweiterung.

AH: Wir docken etwa die Hälfte des Bestands noch einmal daneben an. Aktuell haben wir noch Platz für maximal zwanzig Leute, dann sind wir an allen Limits. Das neue Gebäude hat Platz für hundert Leute, für große technische Labore, die wir unbedingt brauchen, um die Netzqualität hoch zu halten, um Kompatibilitäten mit anderen Netzen zu prüfen. Wir brauchen Platz zum Denken, für Forschung und Entwicklung. Der All-IPMarkt wird explodieren und uns noch mal einen so großen Schwung geben, dass wir rechtzeitig genügend Kapazitäten haben müssen.

GG: HFO bleibt in Bewegung. Du selbst schiebst auch immer wieder Neues an.

AH: Das jüngste Baby ist die Wirtschaftssendung „Impuls“ bei TVO, die ich seit Sommer 2016 moderiere. Ich bin Vorsitzender der CSU-Fraktion im Gemeinderat von Oberkotzau, bediene verschiedene Netzwerke und Branchenverbände, bin im Vorstand der Wirtschaftsregion Hochfranken und in der IHK-Vollversammlung. Und ich bin Sportlicher Leiter der SpVgg Oberkotzau. Einige Funktionen habe ich aufgegeben, um mich zu fokussieren.

GG: Warum tut man sich das alles an?

AH: Ich habe keine politischen Ambitionen und strebe keinerlei Ämter an – da ist ein dicker Haken dran. Aber das Netzwerk ist sehr interessant. Viele Leute kommen auf mich zu und möchten etwas mit mir bewegen. Mag sein, dass das erst ab einem gewissen Alter stattfindet, dass man lange dabei sein muss, um wahrgenommen zu werden. Dann gehen bei Verbänden, Lieferanten, Partnern Türen auf.

GG: Denkst Du an den Tag, an dem HFO und seine Branche Dir keine Herausforderung mehr sein können? An dem das Wachstum am Ende ist und der Laden einfach läuft? An dem Du müde bist?

AH: Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Für solche Gedanken ist die Zeit gerade viel zu spannend. Der Markt ist so im Umbruch wie vor zwanzig Jahren. Durch den Netzwechsel wird jeder Stein umgedreht. Die Branche ist in einer neuen Gründerphase angekommen, es fühlt sich an wie Mitte der Neunziger. Es macht einfach viel Spaß.

GG: Was siehst Du – nach der Telekommunikation – als Herausforderung?

AH: Beruflich und politisch sicherlich nichts. Ich kann mir vorstellen, mich irgendwann aufs Journalistische zurückzuziehen, eine kritische Distanz zu allem Politischen einzunehmen und mich so auszutoben. Vielleicht würde ich ein Buch schreiben, vielleicht meine Doktorarbeit nachholen.

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Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
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Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
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Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
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Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
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Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
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Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

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Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
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Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
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Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
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Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

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Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger
Nostalgie in der Hand, die Zukunft unterm Arm: Achim Hager mit einem Motorola Startac 5000 und einer Patton SmartNode, die bei allen größeren HFO-NGN-Anschlüssen als Netzabschluss eingesetzt wird. Sie verbindet die Telefonanlage des Kunden mit dem All-IP-Telefonnetz der HFO Telecom.

Nostalgie in der Hand, die Zukunft unterm Arm: Achim Hager mit einem Motorola Startac 5000 und einer Patton SmartNode, die bei allen größeren HFO-NGN-Anschlüssen als Netzabschluss eingesetzt wird. Sie verbindet die Telefonanlage des Kunden mit dem All-IP-Telefonnetz der HFO Telecom.

"Als Unternehmen haben wir einen bundesweiten Anspruch", sagt Achim Hager. Seit 2016 sponsert HFO Telecom das Bundesliga-Basketballteam aus Bayreuth. Der Vorstandsvorsitzende ist selbst ehemaliger Basketballer und hat für den TSV Hof in der Junioren-Bezirksliga gespielt.

"Als Unternehmen haben wir einen bundesweiten Anspruch", sagt Achim Hager. Seit 2016 sponsert HFO Telecom das Bundesliga-Basketballteam aus Bayreuth. Der Vorstandsvorsitzende ist selbst ehemaliger Basketballer und hat für den TSV Hof in der Junioren-Bezirksliga gespielt.