Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft

Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft


Von Jörg Raithel (Text), SÜDLEDER GmbH & Co. KG, REHAU Gruppe und Martin Gayer (Fotos)

Wir verbrauchen zu viel. Zu viel Energie, zu viel Wasser, zu viele Rohstoffe, zu viel Fläche. Rechnerisch wären anderthalb Erden nötig, um unseren Bedarf nachhaltig zu decken.

Eine Einführung von Prof. Dr. Martin Wachovius - Prof. Dr. Martin Wachovius lehrt Umwelt-/ Energierecht und Nachhaltigkeitsmanagement an der Hochschule Hof. Nachhaltigkeit ist aus seiner Sicht eine der zentralen zukünftigen Herausforderungen für Unternehmen, aber auch eine Chance.


Historisch kommt der Begriff Nachhaltigkeit aus der Forstwirtschaft und bezeichnet das Gebot, in einem bestimmten Zeitraum nur so viele Bäume zu fällen, wie auch wieder nachwachsen können. Seit Mitte der 1980er Jahre versteht man darunter eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht mehr befriedigen können. Damit ist neben Generationengerechtigkeit und einem Ausgleich zwischen Industrie- und Entwicklungsländern auch gemeint, dass eine nachhaltige Entwicklung ein gleichberechtigtes Nebeneinander von ökologischen, ökonomischen und sozialen Belangen verlangt.
Im unternehmerischen Zusammenhang spricht man von Corporate Social Responsibility (CSR), also dem verantwortungsvollen Unternehmertum. Schätzungsweise 600 Unternehmen in Deutschland (Unternehmer in Deutschland, vor allem Kapitalgesellschaften mit einer Bilanzsumme von mehr als 20 Millionen Euro, Umsatzerlösen von mehr als 40 Millionen Euro und mehr als 500 Arbeitnehmern im Jahresdurchschnitt) sind seit 2017 zu einem CSR-Bericht verpflichtet. Darin müssen sie zum Beispiel Angaben machen über Umweltbelange, Arbeitsbedingungen und Sozialstandards, die Achtung der Menschenrechte und über Korruptionsbekämpfung. Zweifelsohne entstehen dadurch im Unternehmen neue Aufgaben und Kosten. CSR bietet aber auch viele Chancen. Es gibt sogar Unternehmen, die freiwillig einen CSR-Bericht erstellen. Eine Stakeholderanalyse (Stakeholder sind Personen, Gruppen oder Institutionen, die Ansprüche oder Anforderungen an ein Unternehmen richten und dessen Erfolg stark beeinflussen können. Das können neben den genannten Beispielen auch die Politik, Umweltverbände oder Menschenrechtsorganisationen sein), etwa mit Kunden, Mitarbeitern, Kapitalgebern oder Versicherungen, kann zum Beispiel ergeben, dass das Unternehmen von einem CSR-Bericht profitiert. Es gilt aber immer, dass die Maßnahmen glaubhaft und im Unternehmen verankert sein müssen, um sich nicht dem Vorwurf des Greenwashing, des Vortäuschens von Umweltfreundlichkeit, auszusetzen. Im Unternehmen ist der CSR- oder Nachhaltigkeitsmanager für die Entwicklung und Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie zuständig. Er kümmert sich zum Beispiel um Maßnahmen zur CO2-Reduktion, Ressourcenschonung, Senkung des Energie- und Wasserverbrauchs, Implementierung von Umwelt- und Gesundheitsschutzstandards im Unternehmen oder um Sozialprojekte. Das Aufgabenspektrum ist breit, die Anforderungen an einen CSR-Manager entsprechend vielfältig. Wesentlich ist eine Ausbildung, die auf interdisziplinärer Basis die verschiedenen Facetten des Berufsbildes abdeckt. Dazu kann ein wirtschaftswissenschaftliches, ein wirtschaftsrechtliches oder ein ingenieurwissenschaftliches Studium qualifizieren. Aber auch eine Weiterbildung zum CSR-Manager ist möglich.



Auf der einen Seite ein Global Player mit mehr als 20.000 Mitarbeitern und 170 Standorten weltweit, auf der anderen Seite ein Mittelständler. Was beide eint, sind ihr Heimatstandort Rehau, ein gemeinsames Pilotprojekt und die Überzeugung, dass Wirtschaft auch anders geht. Ein Interview mit Dr. Beate Haaser, SÜDLEDER GmbH & Co. KG, und Dr. Stefan Girschik, REHAU Gruppe, über Nachhaltigkeit und unternehmerische Verantwortung.

Frau Dr. Haaser, Herr Dr. Girschik, Nachhaltigkeit ist ein Zukunftsthema. Was können Unternehmen zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen?
Dr. Girschik: Nachhaltigkeit ist ein bedeutender Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Es geht nicht darum, heute Schritt halten zu können, sondern darum, unser Denken und Handeln an langfristigen Zielen auszurichten – ökologisch, sozial umsichtig und effizient zu wirtschaften. Clevere Produkte, neue Technologien und auch Geschäftsmodelle gilt es zu erschließen, um Wertschöpfung zu steigern, Ressourcen zu schonen und damit einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Dabei nutzen wir bereits heute die Möglichkeiten der Digitalisierung, um Produkte und Technologien smarter zu machen.
Dr. Haaser: Nachhaltigkeit heißt für uns in erster Linie effiziente Nutzung von Ressourcen. Dazu gehört vor allem der Einsatz erneuerbarer Energien aus Nebenprodukten der Lederherstellung, der Austausch von umweltbelastenden Inhaltsstoffen durch unbedenkliche und die Vermeidung überflüssiger Hilfsstoffe. Wer Ressourcen schont, schont die Umwelt.

Was tun Sie in Ihren Unternehmen konkret?
Dr. Haaser: Wir arbeiten kontinuierlich an der Optimierung unserer Prozesse. Dabei sind Wasser- und Energiesparmaßnahmen genauso wichtig wie der Einsatz von unbedenklichen Hilfsmitteln und die Anschaffung moderner Maschinen. Wir reduzieren die Abfallmengen, indem wir Abfall grundsätzlich vermeiden oder indem wir bei der Produktion entstehende Nebenprodukte weiterverarbeiten oder verwerten. Die Weiterentwicklung des Gerbprozesses ist ein weiterer Baustein. Dabei arbeiten wir mit namhaften Forschungsinstituten und Lieferanten zusammen.
Dr. Girschik: Konkret gibt es viele Beispiele, etwa den Einsatz hochwertiger Rezyklate – vom Kabelschutzrohr bis zum PVC-Fenstersystem. Seit den 1980er Jahren sind wir hier Vorreiter. In den vergangenen drei Jahren haben wir über 40 Millionen Euro in eigene Recyclinganlagen investiert, um

den Rezyklat-Anteil in der Fensterprofilproduktion bis 2020 auf 50 Prozent zu erhöhen. Für die Autoindustrie stellen wir Bauteile her, die sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch auswirken, zusätzlich aber wichtige Funktions-, Sicherheits- und Designaspekte berücksichtigen. Oder ein Beispiel aus der Forschung: Aktiv wirken wir an der Ergründung nachwachsender Baurohstoffe wie etwa Bambus mit. Das Feld, auf dem wir tätig sind, ist sehr groß.

Die Aufgabe von Unternehmen ist es in erster Linie, Gewinne zu erwirtschaften. Unternehmen haben aber auch eine besondere Verantwortung für Klima, Umwelt und Gesellschaft. Wie lassen sich wirtschaftlicher Erfolg und Nachhaltigkeit miteinander vereinbaren?
Dr. Haaser: Nachhaltigkeit darf nicht zum Selbstzweck werden. Die Entwicklungen und Veränderungen in einem Unternehmen müssen genauso zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen. Die Reduzierung von Abfallstoffen ist zum Beispiel ressourcenschonend und gleichzeitig eine wirtschaftliche Entlastung für das Unternehmen, insbesondere wenn diese Reduzierung mit der Gewinnung von Energie verknüpft ist.
Dr. Girschik: Effizienz ist ein entscheidender gemeinsamer Nenner. Effiziente Prozesse machen sich in allen Geschäftsbereichen bezahlt. Darauf setzen wir, in Verbindung mit neuen Impulsen; so entstehen nachhaltige Innovationen. Und die nutzen sowohl Umwelt als auch der Gesellschaft.

Herr Dr. Girschik, REHAU ist in mehr als 50 Ländern aktiv. Bedeuten globale Geschäfte auch globale Verantwortung?
Dr. Girschik: Als international tätiges Unternehmen haben wir die Chance, rund um den Globus etwas für den Umweltschutz zu tun. Wir halten nicht nur nachhaltige Standards ein, etwa bei unseren Gebäuden, in der Materialforschung, in der Fertigung oder beim Einsatz unserer Produkte. Es ist uns ebenso wichtig, das Umweltbewusstsein unserer Mitarbeiter zu stärken. Gemeinsam setzen wir uns weltweit ehrgeizige Energieziele, insbesondere beim Wasser- und Stromverbrauch, sowie bei der CO2-Emission. Auch unsere Lieferanten wählen wir anhand der Kriterien ihres nachhaltigen Engagements aus.

REHAU hat seine Geschäftsbereiche neu ausgerichtet - ein Signal, dass sich das Unternehmen für
die Zukunft rüstet. Welche Weichen stellt REHAU?

Dr. Girschik: Unsere Kernkompetenz ist die Polymerverarbeitung. Seit sieben Jahrzehnten sind wir hier weltweit sehr erfolgreich. Das allein reicht aber nicht aus, um es auch in Zukunft zu sein. Die Welt verändert sich, neue Trends bestimmen die Bedürfnisse der Menschen, unserer Kunden und unserer Mitarbeiter. Der digitale Wandel ist nur ein Treiber dieser Veränderungen, die wir in allen Bereichen zu spüren bekommen. Über unsere Initiative REHAU 2020 richten wir uns gemeinsam darauf aus, in eine erfolgreiche Zukunft zu steuern. Wir nutzen insbesondere die Möglichkeiten der Digitalisierung, um unsere Innovationsführerschaft auszubauen: bei unseren Produkten, bei Serviceleistungen und in der Produktion. Auch das Innovation Lab Unlimited X ist ein entscheidender Hebel, den wir in Bewegung setzen, um Innovationen schneller auf die Straße zu bringen.

Frau Dr. Haaser, SÜDLEDER hat 6,5 Millionen Euro in den Bau einer Bioenergieanlage investiert und ist damit die erste energieunabhängige Lederfabrik der Welt. Wie haben Sie das geschafft?
Dr. Haaser: Die Anlage ging 2012 ans Netz. Dem vorangegangen ist eine jahrelange Entwicklungszeit. Herzstück der Bioenergieanlage sind zwei Fermenter von je 4.000 Kubikmeter Volumen zur Bildung von Methan aus Abwasserinhaltsstoffen und Nebenprodukten der Lederherstellung. Hinzu kam die notwendige Infrastruktur wie eine Gasleitung als Verbindung zwischen Bioenergieanlage und Produktionsanlagen, Vorlage- und Gasbehälter sowie verschiedene Sicherheitseinrichtungen. Um aus dem gewonnenen Methan Strom und Wärme zu gewinnen, haben wir drei Blockheizkraftwerke mit insgesamt rund 1,3 Megawatt Leistung errichtet. Wir produzieren damit den gesamten Strom, den wir im Unternehmen benötigen. Außerdem werden aus der Abwärme der Blockheizkraftwerke etwa 50 Prozent der in der Produktion benötigten Wärme erzeugt. Die restliche Wärmeenergie wird in einer eigens entwickelten Anlage durch die Verbrennung von Fett, gewonnen aus Leimleder, erzeugt. Damit sind wir von fossilen Energieträgern unabhängig.

Ihre beiden Unternehmen sind maßgeblich an einem Pilotprojekt in der Region beteiligt; dem Bioenergiezentrum Hochfranken. Was passiert dort und wie kam es zu der Zusammenarbeit?
Dr. Haaser: Die Idee für das Projekt entstand, als wir bei der REHAU AG die Genehmigung für das Verlegen einer Gasleitung auf ihrem Grundstück einholten. Dabei wurde die Idee geboren, das Unternehmen ebenfalls mit Biomethan zu versorgen. Weil die in unserer Bioenergieanlage erzeugte Menge für die Versorgung eines weiteren Abnehmers nicht ausgereicht hätte, entstand der Gedanke zum Bau einer zusätzlichen Biogasanlage. Auf der Suche nach dafür notwendigen Abfallstoffen kam die Firma Böhme ins Spiel. So kam ein Puzzleteil zum anderen, und als Gesamtbild entstand das Bioenergiezentrum Hochfranken.
Dr. Girschik: Das Bioenergiezentrum ist ein bislang einzigartiges Projekt zur Energiegewinnung für Industrien und Kommunen. Rund 30.000 Tonnen Bioabfall kann die Vergärungsanlage pro Jahr in Biogas und Kompost umwandeln. Die Inhalte der Biotonnen kommen aus den Landkreisen Hof und Wunsiedel. Ob Nahrungsreste, Grüngut oder Stroh – das daraus gewonnene Biogas wird zu dezentralen, aber nahegelegenen Blockheizkraftwerken geleitet und dort in Strom und Wärme umgewandelt. So produzieren wir mit Bioabfall aus der Region Energie für die Industrie der Region und schonen dabei die Umwelt.

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Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
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Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
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Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
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Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
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Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
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Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

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Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
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Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
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Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
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Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

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Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger
Prof. Dr. Martin Wachovius

Prof. Dr. Martin Wachovius

Im Bioenergiezentrum Hochfranken, das aus insgesamt vier Anlagen besteht, werden jährlich rund 76.000 Megawattstunden Strom und Wärme produziert. Damit können über 40 Prozent des Strombedarfs von Privathaushalten und Industrie in Rehau abgedeckt werden.

Im Bioenergiezentrum Hochfranken, das aus insgesamt vier Anlagen besteht, werden jährlich rund 76.000 Megawattstunden Strom und Wärme produziert. Damit können über 40 Prozent des Strombedarfs von Privathaushalten und Industrie in Rehau abgedeckt werden.

Recycling von Fensterprofilen: Bis 2020 will REHAU den Rezyklat-Anteil in der Fensterprofilproduktion auf 50 Prozent erhöhen. Das Unternehmen investierte dafür in den vergangenen drei Jahren mehr als 40 Millionen Euro in Recycling-Anlagen.

Recycling von Fensterprofilen: Bis 2020 will REHAU den Rezyklat-Anteil in der Fensterprofilproduktion auf 50 Prozent erhöhen. Das Unternehmen investierte dafür in den vergangenen drei Jahren mehr als 40 Millionen Euro in Recycling-Anlagen.

Dr. Beate Haaser<br /> Die promovierte Chemikerin ist seit fast 20 Jahren für SÜDLEDER tätig, war unter anderem Leiterin der Prozesswasseraufbereitung und des Labors und ist seit Anfang 2016 eine von zwei Geschäftsführern des Unternehmens.<br /> <br /> SÜDLEDER GmbH & Co.KG <br /> Die Gerberei mit dem einzigen Standort in Rehau zählt auf europäischer Ebene zu den Spitzenunternehmen der Lederherstellung. Täglich werden bis zu 3.500 Großviehhäute verarbeitet. Zum Einsatz kommen die von SÜDLEDER hergestellten Halbfertigfabrikate unter anderem im Automobilbereich und der Möbelindustrie. SÜDLEDER erwirtschaftete im Jahr 2017 einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro und beschäftigt rund 300 Mitarbeiter.

Dr. Beate Haaser
Die promovierte Chemikerin ist seit fast 20 Jahren für SÜDLEDER tätig, war unter anderem Leiterin der Prozesswasseraufbereitung und des Labors und ist seit Anfang 2016 eine von zwei Geschäftsführern des Unternehmens.

SÜDLEDER GmbH & Co.KG
Die Gerberei mit dem einzigen Standort in Rehau zählt auf europäischer Ebene zu den Spitzenunternehmen der Lederherstellung. Täglich werden bis zu 3.500 Großviehhäute verarbeitet. Zum Einsatz kommen die von SÜDLEDER hergestellten Halbfertigfabrikate unter anderem im Automobilbereich und der Möbelindustrie. SÜDLEDER erwirtschaftete im Jahr 2017 einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro und beschäftigt rund 300 Mitarbeiter.

Dr. Stefan Girschik<br /> Der Diplom-Ingenieur und promovierte Ökonom ist seit 1995 in verschiedenen internationalen Führungspositionen für REHAU tätig. Girschik ist seit 2008 Mitglied des Group Executive Board und seit 2014 stellvertretender CEO der REHAU Gruppe. Er steht dem Gremium Nachhaltigkeit vor.<br /> <br /> REHAU Gruppe<br /> Ob energieeffizientes Bauen, die Nutzung regenerativer Energien, intelligentes Wassermanagement, Mobilität oder Lebens- und Arbeitswelten der Zukunft: Weltweit steht die Marke REHAU für innovative Entwicklungen aus Polymeren. Die REHAU Gruppe beschäftigt insgesamt über 20.000 Mitarbeiter an 170 Standorten in über 50 Ländern. Die Zentrale des 1948 gegründeten Unternehmens befindet sich in Rehau, der Verwaltungssitz im schweizerischen Muri. 2016 erwirtschaftete die REHAU Gruppe einen Gesamtumsatz von 3,4 Milliarden Euro.

Dr. Stefan Girschik
Der Diplom-Ingenieur und promovierte Ökonom ist seit 1995 in verschiedenen internationalen Führungspositionen für REHAU tätig. Girschik ist seit 2008 Mitglied des Group Executive Board und seit 2014 stellvertretender CEO der REHAU Gruppe. Er steht dem Gremium Nachhaltigkeit vor.

REHAU Gruppe
Ob energieeffizientes Bauen, die Nutzung regenerativer Energien, intelligentes Wassermanagement, Mobilität oder Lebens- und Arbeitswelten der Zukunft: Weltweit steht die Marke REHAU für innovative Entwicklungen aus Polymeren. Die REHAU Gruppe beschäftigt insgesamt über 20.000 Mitarbeiter an 170 Standorten in über 50 Ländern. Die Zentrale des 1948 gegründeten Unternehmens befindet sich in Rehau, der Verwaltungssitz im schweizerischen Muri. 2016 erwirtschaftete die REHAU Gruppe einen Gesamtumsatz von 3,4 Milliarden Euro.

Südleder stellt ausschließlich Halbfertigfabrikate her, also Leder, das für den späteren Einsatz noch weiterverarbeitet werden muss. Je nach Phase in der Verarbeitungskette hat das Leder unterschiedliche Bezeichnungen. Crustleder (im Bild) ist Leder, das nach der Gerbung ungefärbt oder vorgefärbt, gespannt und gewalkt, aber noch nicht zugerichtet wurde.

Südleder stellt ausschließlich Halbfertigfabrikate her, also Leder, das für den späteren Einsatz noch weiterverarbeitet werden muss. Je nach Phase in der Verarbeitungskette hat das Leder unterschiedliche Bezeichnungen. Crustleder (im Bild) ist Leder, das nach der Gerbung ungefärbt oder vorgefärbt, gespannt und gewalkt, aber noch nicht zugerichtet wurde.