Bad AlexANDERSbad
Bad AlexANDERSbad

Von Maria Brömel (Text), Gemeinde Bad Alexandersbad, Martin Geyer und Florian Miedl (Fotos)

Im Alten Kurhaus vibriert der Boden. Das kommt von den dröhnenden Baggern, die draußen kubikmeterweise Erde bewegen. Genau genommen vibriert ganz Bad Alexandersbad. Die kleine Gemeinde im Fichtelgebirge baut sich um, reißt Altes ab, saniert Historisches, errichtet Neues; das Tempo ist hoch. Die alte Sparkasse: Weg. Das alte Bäderhaus: Weg. Das einst mondäne, später marode Kur- und Sporthotel: Weg. Die Schlossterrassen: Neu. Der Alexanderplatz: Neu. Krönung ist das Alexbad: Der 14-Millionen-Neubau ist ein hochmodernes Gesundheitszentrum in avantgardistischer Architektur. Das alles hat Bad Alexandersbad in nicht einmal neun Jahren erledigt. Woanders hätte es Jahrzehnte gedauert.

Im Zentrum des Wandels steht Peter Berek: Seit 2008 Bürgermeister, treibt er die Entwicklung an allen Enden voran. Der Mann hat Ideen und Mut, sie umzusetzen. „Als ich als Bub nach Alexandersbad kam, hab ich zum ersten Mal Türen gesehen, die sich automatisch geöffnet haben – das war für mich große, weite Welt.“ Da will Berek wieder hin, sein erklärtes Ziel: „Alexandersbad soll sexy werden.“ Das Mineral- und Moorheilbad, vom Markgrafen Alexander begünstigt, von Preußenkönigin Luise bis Goethe mit Besuchen beehrt, um 1800 Hotspot für Adel und Gutbetuchte, war schon immer klein, aber sehr oho.
Um Abrisse und Neubauten allein, um ein rein optisches Make-Over, geht es nicht. Berek überlegt, was die Bürger und die Gäste in seiner Gemeinde in zwanzig, dreißig Jahren brauchen werden, wie sie leben wollen, was wie funktionieren soll. „Wir suchen immer nachhaltige Lösungen.“ Das Biomasse-Heizkraftwerk ist eine davon. Geplant von Experten der TU München, erzeugt es aus Holzhackschnitzeln und Biogas, beides aus der Region, Wärme für öffentliche und private Abnehmer im Ort und so viel Strom, dass Bad Alexandersbad bilanziell energieautark ist. Ein Bioenergie-Heilbad, das grüne Energie aus regionalen Quellen nutzt und regionale Arbeitsplätze sichert – das ist Bereks Vorstellung von Win-Win, von Ideen, die nicht nur hier und jetzt gut sind, die die Weichen stellen für eine gute Zukunft. Dazu gehört auch die öffentliche Beleuchtung mit LED, die Bad Alexandersbad schon vor sieben Jahren als erste Gemeinde Bayerns flächendeckend eingeführt hat. Besseres Licht, weniger Stromverbrauch, regionale Partner (DELSANA, Hersteller von LED-Straßenbeleuchtung aus Schwarzenbach an der Saale) – ein perfektes Beispiel für das Alexandersbader Prinzip.

Das Geheimnis von Bereks Erfolg ist ein offenes: Er führt seine Gemeinde wie ein Unternehmen. Dazu gehört es für ihn, nicht über Probleme zu grübeln, sondern Lösungen zu finden. „Ich glaube fest daran, dass wir nicht erst lange nach dem Bedarf fragen dürfen“, sagt Berek, „was wir brauchen, sind sehr gute Angebote, die Nachfrage kommt dann von selbst“. Beweis ist zum einen die Osteopathie, die Berek nach Bad Alexandersbad gebracht hat. Ihr Bundesverband (BVO) sitzt im Markgräflichen Schloss, betreibt hier seine Fortbildungs-Akademie und bringt Jahr für Jahr mehr Osteopathen aus ganz Deutschland ins Fichtelgebirge. Beweis ist zum anderen das Kinderhaus Königin Luise: Der Bad Alexandersbader Kindergarten war der erste in Bayern, der ein einzigartiges Konzept mit 24-Stunden-Betreuung für hiesige und Gastkinder anbot. Gestartet mit zweien und einigem Optimismus, zählt er inzwischen über 60 Kinder, Tendenz steigend.

Peter Berek ist die zentrale Figur in Bad Alexandersbad, aber kein Einzelkämpfer. Er legt Wert darauf, dass neue Ideen nicht von oben, sondern mit den Bürgern entwickelt und realisiert, vielleicht auch mal verworfen und neu gesucht werden. Und er ist hartnäckig, wenn es um Bad Alexandersbad geht. Regeln und Konventionen interessieren ihn so wenig wie ihn ein Disziplinarverfahren schreckt. „Was alle machen, sollen die anderen machen. Wir machen was anderes.“ Promi-Architekten bauen eigentlich nicht abseits der Metropolen? Für ein Förderprogramm ist der Ort mit seinen nicht einmal tausend Einwohnern eigentlich zu klein? Da kann es sein, dass Berek den Entscheidern so lange auf die Nerven geht, bis aus dem „eigentlich“ ein „keinesfalls“ wird. Fördertöpfe anzuzapfen und die richtigen Leute zusammenzubringen, beides sind Bereks Talente. „Unser Bürgermeister ist ein Fuchs“, sagen die Baderner, nicht ohne Schlitzohrigkeit und nicht ohne Stolz.

Bereks Begeisterung steckt an. Joachim Scharf zum Beispiel. Der gelernte Schreiner hat in Bad Alexandersbad ein Abrisshaus in eine 4-Sterne-Pension verwandelt: Das Logierhaus. Scharf neigt dazu, sich in alte Häuser ein bisschen zu verlieben. Das über 120 Jahre alte Haus direkt am Ortseingang war am Ende, eine Bruchbude. „Wände und Decken kaputt, die Räume zugemüllt, keine Stromleitung, keine Wasserleitung mehr intakt. Wir haben drei Monate nur ausgeräumt, containerweise.“ Scharf entkernt das Haus mit eigenen Händen und steckt drei Jahre in die vollständige Sanierung. Trockenbau, Fenster und Türen setzen, Fliesen und Parkett legen, bis hin zu Außenanlagen und Lichtkonzept – er erledigt alles selbst. Wunderschöne Ferienwohnungen entstehen, dazu ein charmantes Café. Dafür opfert Scharf einiges. Sein großzügiges Einfamilienhaus am anderen Ende von Bad Alexandersbad verkauft er, seine Frau Christina gibt ihren langjährigen Beruf im Diakonie-Pflegedienst auf, und gemeinsam setzen sie alles auf eine neue Karte. Sie ziehen ins Logierhaus, und verhelfen dem alten Gemäuer zu neuem Glanz. „Diesen Charme, dieses Flair, diese Seele, das hat kein Neubau“, findet Scharf.

Die alte Granittreppe strahlt er nicht mit Sand, sondern mit Trockeneis, um sie eben nicht neu, sondern original zu bewahren. Die Stuckrosette im Treppenhaus von 1894 verlegt er, um sie zu erhalten. Die Holztreppe streicht er wieder ochsenblutfarben. Die drei Ferienwohnungen und zwei Ferienzimmer stattet er nicht nur mit Boxspringbetten, modernen Bädern und Küchen aus, sondern auch mit edlem Eichenholz und Tapeten aus der Manufaktur Hohenberg. Die Maß-Sauna kommt ins Kellergewölbe. Die Gäste wohnen hier auf gehobenem 4-Sterne-Niveau und spüren, dass in jedem Detail höchste Sorgfalt und der Respekt vor der Historie des Hauses stecken. Sie kommen als Urlauber oder als Geschäftsreisende der hochfränkischen Unternehmen, und sie kommen gerne wieder. Das Haus, das in seiner Schönheit und Ausstattung einzigartig in der gesamten Region ist, aber auch der Esprit, mit dem es geführt wird, die familiäre Atmosphäre, vielleicht auch die Tatsache, dass man sich spätabends selbst ein Bier zapfen und aufschreiben darf, das macht das Logierhaus zu etwas Besonderem. Die Gipfel, die Panoramen, die Küche und die Kultur des Fichtelgebirges zu entdecken, macht von hier aus mehr Spaß. Das Café im modernen Anbau ist das Reich von Christina Scharf. Sie backt alle Kuchen und Torten selbst, das Käsekuchenrezept stammt von der Urgroßmutter. Regionale Zutaten, hausgemachtes Gebäck – ihr eigenes Café so zu führen, war schon immer ihr Traum.

„Manche dachten, das Logierhaus ist eine verrückte Idee“, sagt Joachim Scharf. Sicherheit aufgeben, neu anfangen – das war keine leichte Entscheidung. Aber wo bewegt sich schon etwas, wenn alle immer nur die einfache Lösung, den leichtesten Weg, das vorschriftsmäßige Leben wählen? „Wir hätten das nie gemacht, wenn sich in Bad Alexandersbad nicht insgesamt so viel getan hätte.“
Es sind die öffentlichen Investitionen, die private nach sich ziehen und eine Spirale nach oben in Gang setzen. Blümchentapeten, abgewohnte Möbel, 70er-Jahre-Bäder – die Zeit für solche Ferienwohnungen ist abgelaufen. Weil Bad Alexandersbad noch mehr gute neue Unterkünfte braucht, brütet Joachim Scharf schon sein nächstes Projekt aus: Die alte Papierfabrik von 1720, direkt neben dem Logierhaus, sieht für manche marode aus. Für Joachim Scharf sieht sie nach vier Appartements, 15 Zimmern und einem Veranstaltungsraum für Hochzeiten und Geburtstage aus.

Nicht nur das Heilwasser, auch die Ideen sprudeln in Bad Alexandersbad. Ein Wohnmobilstellplatz ist das Nächste. Was dann? Ein neues Hotel mit abenteuerlicher Architektur? Eine Vergrößerung des Alexbads? ÖPNV mit fahrerlosen Elektrobussen? Verrückte Ideen interessieren Peter Berek. Bad Alexandersbad modernisiert sich nicht einfach nur, es überspringt gerade das Hier und Jetzt und beginnt schon einmal mit der Zukunft. Weil hier unkonventionelle Leute Unkonventionelles tun. Weil sie nicht erst lange auf ein Okay warten, sondern machen. Das Ortsschild sollte geändert werden: in Bad AlexANDERSbad.

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Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
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Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
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Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
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Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
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Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
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Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

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Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
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Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
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Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
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Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

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Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger
Heißt Schloss, war aber nie eines: Im Schloss Alexandersbad residierten nie gekrönte Häupter, es war von Anfang an Bade- und Gästehaus. Das Wasser, das hier entspringt, heilte 1734 den Sichersreuther Bauern Wolfgang Brodmerkel von schwerer Gicht. Ein Wunder, das sich herumsprach, Heilungssuchende anzog, den Markgrafen Alexander interessierte, Bauwerke und Infrastruktur nötig machte: So wurde aus einem Wunder Bad Alexandersbad.

Heißt Schloss, war aber nie eines: Im Schloss Alexandersbad residierten nie gekrönte Häupter, es war von Anfang an Bade- und Gästehaus. Das Wasser, das hier entspringt, heilte 1734 den Sichersreuther Bauern Wolfgang Brodmerkel von schwerer Gicht. Ein Wunder, das sich herumsprach, Heilungssuchende anzog, den Markgrafen Alexander interessierte, Bauwerke und Infrastruktur nötig machte: So wurde aus einem Wunder Bad Alexandersbad.

Heißt Schloss, war aber nie eines: Im Schloss Alexandersbad residierten nie gekrönte Häupter, es war von Anfang an Bade- und Gästehaus. Das Wasser, das hier entspringt, heilte 1734 den Sichersreuther Bauern Wolfgang Brodmerkel von schwerer Gicht. Ein Wunder, das sich herumsprach, Heilungssuchende anzog, den Markgrafen Alexander interessierte, Bauwerke und Infrastruktur nötig machte: So wurde aus einem Wunder Bad Alexandersbad.

Heißt Schloss, war aber nie eines: Im Schloss Alexandersbad residierten nie gekrönte Häupter, es war von Anfang an Bade- und Gästehaus. Das Wasser, das hier entspringt, heilte 1734 den Sichersreuther Bauern Wolfgang Brodmerkel von schwerer Gicht. Ein Wunder, das sich herumsprach, Heilungssuchende anzog, den Markgrafen Alexander interessierte, Bauwerke und Infrastruktur nötig machte: So wurde aus einem Wunder Bad Alexandersbad.

Rechts sprudelt Heilwasser (aus dem Trinkbrunnen), links gute Ideen (aus Bürgermeister Peter Bereks Gehirn). Bad Alexandersbad ist ein Ort mit glorreicher Vergangenheit, mit großem Mut zur Veränderung in der Gegenwart und deshalb ein Ort mit Zukunft.

Rechts sprudelt Heilwasser (aus dem Trinkbrunnen), links gute Ideen (aus Bürgermeister Peter Bereks Gehirn). Bad Alexandersbad ist ein Ort mit glorreicher Vergangenheit, mit großem Mut zur Veränderung in der Gegenwart und deshalb ein Ort mit Zukunft.

Boxspringbett, Eichendielen, Manufakturtapete: Aus dem abbruchreifen Logierhaus in Bad Alexandersbad eine Vier-Sterne-Pension mit Café zu machen, ist am Anfang eine irrsinnige Idee, wird für Joachim Scharf zu einer mehrjährigen Herkulesaufgabe und bedeutet heute für ihn und seine Gäste einen absoluten Glücksfall.

Boxspringbett, Eichendielen, Manufakturtapete: Aus dem abbruchreifen Logierhaus in Bad Alexandersbad eine Vier-Sterne-Pension mit Café zu machen, ist am Anfang eine irrsinnige Idee, wird für Joachim Scharf zu einer mehrjährigen Herkulesaufgabe und bedeutet heute für ihn und seine Gäste einen absoluten Glücksfall.