Dem Gründerhype auf der Spur

Dem Gründerhype auf der Spur

„Absolut pro Gründung, aber immer differenziert“

Von Götz Gemeinhardt

Eine Gründung bezeichnet den Beginn einer eigenen Rechtspersönlichkeit, also wenn durch natürliche und / oder juristische Personen eine neue juristische Person ins Leben gerufen wird. So einfach könnte die Sache sein. Aber irgendwie unspektakulär. Der Start in die Selbständigkeit ist zu einem eigenen Geschäftsmodell geworden, um das die Start-up-Szene rasant gewachsen ist. Gründen ist sexy. „Es gibt einen Gründerhype, weil es der Politik gut gefällt“, sagt Wirtschaftsprofessor Michael Seidel von der Hochschule Hof. „Sie weiß, dass Innovation wichtig ist, und Innovation aus dem Mittelstand und den Hochschulen kommt. Der Hype lenkt ein bisschen ab von der Härte der Realität und von dem kalten Wasser, in dem jeder einzelne Gründer schwimmen muss.“ Seidel selbst war mit 18 Jahren unfreiwillig selbständig. Nach dem Tod seines Vaters und noch vor dem Abitur musste er unternehmerische Verantwortung in einem mittelständischen Unternehmen mit fünfzehn Mitarbeitern übernehmen. Heute berät er Studierende, die sich selbständig machen wollen, und profitiert von der Erfahrung, die er selbst gesammelt hat. „Nur wer unternehmerisch tätig ist oder war, kann es auch mitgeben. Es geht nicht um BWL oder Rechtsformen. Es geht darum, wie man’s anpackt.“

Der Gründerhype ist kein ganz neues Phänomen: 2003 trat das Konzept bezuschusster Ich-AGs mit dem Gesetzespaket Hartz II in Kraft - ein Instrument der Arbeitsmarktpolitik und eine Aufforderung zur Selbständigkeit als Einzelkaufmann mit völliger privater Haftung. Seidel erinnert sich an Plan- und Hilflosigkeit: „Ich hab gestern im Videotext flimmern sehen: ‚Mach Dich selbständig, dann kriegst Du Förderung‘. Lieber Berater, sag mir mal eine Gründungsidee!“ Rocket Internet ist durch die Decke gegangen und Die Höhle der Löwen erzielt beachtliche TV-Quoten. „Das ist alles okay und kann zu einer besseren Gründerkultur führen“, sagt Michael Seidel. „Was man aber vergisst bei all den positiven Gründerstorys ist die lange Latte von Leichen. Entrepreneurship ist sehr viel Können, aber auch sehr viel Glück.“

Faktum ist: Der Gründerhype, den wir wahrnehmen, ist statistisch nicht belegt. Konträr zum Wirtschaftsboom der vergangenen Jahre ist die Gründungsaktivität in Deutschland zurückgegangen. Ein Reflex auf Wachstum und Wohlstand, denn die Opportunitätskosten einer Gründung sind hoch, wenn man eine gute Beschäftigung hat. Deutsche sind gerne abgesichert, schätzen die Sozialversicherungssysteme und meiden das Risiko. Die Bundesrepublik liegt mit ihrer Gründerquote im hinteren europäischen Mittelfeld. Sogenannte Notgründungen bringen Entwicklungsländer in der Statistik nach vorn. Gründen ist auch Mentalitätssache: In Japans konformistischer Kultur ist Vorspringen, sein eigenes Ding machen negativ konnotiert. In den USA dagegen planen 80% der Studenten, sich selbständig zu machen. „Hochfranken ist auf der Zahlenebene nicht so schlecht - eine völlig normale Gründerregion“, so Seidel. „Vor circa zehn Jahren ist ein hier großes Projekt für Gründer aus der Arbeitslosigkeit gestartet. Über tausend Leute wurden in die Selbständigkeit begleitet und es wurde darauf geachtet, dass sie drin bleiben. Dieses Geschehen hat nachgelassen, weil es weniger Arbeitslose gibt.“

Eine aktuelle Studie des Stifterverbands der Deutschen Wirtschaft besagt, dass die Gründerquote kurzfristig zurückgeht, wenn man an den Hochschulen mehr für Gründer tut. Die Hypothese: Je mehr ich aufkläre, umso genauer können Chancen und Risiken taxiert werden. Oft fällt dann die Entscheidung gegen eine Gründung, weil zu viel auf dem Spiel steht. Professor Seidel: „Gleichwohl ist das Gründungsgeschehen im Fokus der Hochschulen, und es ist völlig richtig, dass sich die Hochschulen aufmachen, zu informieren. Ob man gleich gründet oder später - wichtig ist doch, das Thema unternehmerische Selbständigkeit auf dem Schirm zu haben.“ Nascent Entrepreneurs befassen sich mehrere Jahre mit ihren Gründungsvorhaben, ebenso High Tech Gründer, die an technischen Ideen bis zum marktfähigen Produkt feilen. „Die Hochschule bietet Inkubator-Strukturen. Sie gibt den jungen Leuten die Nestwärme, die sie brauchen, um alles so gut wie möglich auszubrüten.“

2009 begann die Gründerberatung an der Hochschule Hof - als Kooperationsprojekt der vier oberfränkischen Hochschulen und zweier Dienstleister. Man wollte alle Aktivitäten bündeln, weil gerade High Tech Gründerteams interdisziplinär sind - etwa arbeiten Informatiker, Ingenieure und Betriebswirte zusammen. 2012 lief die Förderung dieses Projekts aus, und Michael Seidel übernahm die Beratung in Hof. An zwei Wochentagen kommen Studenten mit Gründungsideen zu ihm, erst zum Brainstorming, dann werden alle betriebswirtschaftlichen Fragen besprochen. Seidel und seine Start-ups greifen auf Ressourcen im Haus zurück - Marktforschung, Informatikzentrum, Expertenwissen, Videothek, Netzwerke etc. Der Prof führt zu jedem „Kunden“ ein Beratungstagebuch: „So kann ich Gründungsverläufe nachzeichnen. Manche kommen zweimal, manche zwanzig mal. Viele wollen experimentieren oder einen Nebenerwerb gründen. Aber es gibt auch sehr anspruchsvolle Vorhaben, zum Beispiel die Entwicklung eines Players für 3D-Visualisierung.“ Professor Seidel hilft auch bei grundsätzlichen Fragen: Bin ich ein Unternehmertyp? Wo geht’s mal mit mir hin? Er berät alle, die leistungsorientiert denken, auch im Hinblick auf eine Konzernkarriere. „Die gesamte betriebswirtschaftliche Disziplin ist im Umbruch und bildet nicht mehr nur für das klassische Angestelltendasein aus.“

Die Hochschule Hof kann Gründern ideell helfen. Mit Geld kann sie es - Stand heute - nicht. „Kredit bekommt in Deutschland am besten der, der nachweisen kann, dass er keinen braucht“, sagt Seidel. „Wir müssen über alternative Finanzierungsweisen nachdenken, um riskante Ausgründungen aus der Uni besser zu unterfüttern. Deutschland muss mehr Entreprenuer-like werden.“

Das Gründerview - 10 Fragen an 4 Gründer
Dagmar Kornhaas

1. Was ist ein Gründer?

Ein Gründer muss ein Mensch mit Visionen sein, dem die Decke zu niedrig ist, der Ideen hat. Ehrgeizig, zielstrebig, das ist ein Gründer. Jemand, der sich nicht aus der Not heraus selbständig macht.

2. Was haben Sie gegründet?
Ich habe ein Unternehmen gegründet mit dem Ziel, Menschen zu beschäftigen, die Freude am Arbeiten haben. Ein Unternehmen, das sich auf dem Markt

einen Namen gemacht hat.

3. Worauf gründet Ihr Erfolg?
Auf Ehrlichkeit. Auf schnelle, zuverlässige Auftragsabwicklung. Freundlichkeit, Herzlichkeit, das gehört auch dazu. Ich brauche Menschen, die mitreißen und begeistern können. Offen sein für Neues, hören, was von draußen reinkommt, neue Ideen umsetzen, nicht stehenbleiben, immer wieder weiterarbeiten. All das führt zum Erfolg.

4. Leben wir in einer Gründerzeit?
Das kann ich nicht beantworten, weil ich mich mit dem Thema heute nicht mehr beschäftige.

5. Warum sitzen Sie in Hochfranken?
Es ist meine Heimat. Hier sind meine Wurzeln und ich lebe richtig gerne hier. Mit Mitte zwanzig wollte ich unbedingt weg. Nach meiner Rückkehr kann ich aber sagen: Wir können stolz sein, hier zu leben. Wir haben ein attraktives Umfeld, ein wunderschönes Umland, wir haben kurze Wege, und alles ist überschaubar.

6. Warum nicht Berlin?
Das würde für uns keinen Sinn machen. In Hochfranken sind Immobilien- und Grundstückspreise niedriger, ich bin aber genauso am Markt dran wie mit einem Sitz in einer Metropole. Unser Geschäft ist bundesweit ausgerichtet, da spielt der Standort keine so große Rolle.

7. Ist Hochfranken eine Gründerregion?
Ja. In Hochfranken sitzen außergewöhnliche Unternehmen, oft Spezialisten, die immer wieder überraschen. Die Hochschule spielt eine wichtige Rolle. Sie zieht junge Menschen an, die erkennen, dass Hochfranken gute Chancen bietet.

8. Was bietet Hochfranken Gründern?
Die Wirtschaftsförderung hat mich stark unterstützt bei der Suche nach einem geeigneten Standort. Und sie hat mich zu anderen Behörden begleitet, etwa zum Bauamt. Sie sind meinen Weg mitgegangen.

9. Was wünschen Sie als Gründer sich von Hochfranken?
Ich habe nichts zu mäkeln. Bei meiner Gründung ist alles glatt gelaufen. Hätte es Defizite gegeben, hätte ich jetzt vielleicht Wünsche. Aber ich kann jedem sagen: Komm hierher!

10. Wenn Sie kein Gründer mehr sind,…?
In der kaufmännisch-wirtschaftlichen Sprache ist man fünf Jahre ein Gründer. Wiederum gilt als Hausnummer, dass man es geschafft hat, wenn man drei Jahre überstanden hat. Ich glaube, wir sind ein Leben lang Gründer, wenn wir nicht stehenbleiben wollen. Wir zum Beispiel überarbeiten Jahr für Jahr unser Programm, verändern und ergänzen Produkte. Man gründet immer wieder neue Ideen.


Das Gründerview - 10 Fragen an 4 Gründer
Marcel Dunger

1. Was ist ein Gründer?

Wer aus eigener Initiative mit eigenem Wissen und eigenem Können ein Unternehmen aufzieht, das seinen Lebensunterhalt sichert, ist für mich ein Gründer.

2. Was haben Sie gegründet?
Ich habe Dunger Design, Büro für Gestaltung, Grafik und Produktdesign gegründet.

3. Worauf gründet Ihr Erfolg?
Auf Produkten, die ich unter meinen eigenen Labels vermarkte. Und auf Mundpropaganda, durch die sich die Bekanntheit von guten Produkten erhöht.

4. Leben wir in einer Gründerzeit?
Definitiv. Jeder möchte etwas Eigenes machen und unabhängig sein von Vorschriften.

5. Warum sitzen Sie in Hochfranken?
Weil ich finde, dass Gründung und Selbständigkeit nicht nur in großen Städten funktionieren. Das Internet und soziale Netzwerke ermöglichen internationales Agieren. Und mit Auto oder Bahn erreiche ich schnell Ziele in allen Himmelsrichtungen.

6. Warum nicht Berlin?
Weil mir persönlich das Familiäre wichtig ist. Anonymität liegt mir nicht. Ich will einfach mal vor die Tür gehen, in den Wald, abschalten in der Natur.

7. Ist Hochfranken eine Gründerregion?
Es gibt viele kleine Labels, die noch nicht so bekannt sind. Der Gründerboom ist aber sicher kein hochfränkisches Phänomen.

8. Was bietet Hochfranken Gründern?
Viel Know-how, das ist mir immer wieder aufgefallen. Bei Druckereien, bei Metallbauern, selbst bei der Gestaltung habe ich immer Antworten auf sehr spezielle Fragen bekommen. Ich bin nie an eine Grenze gestoßen, an der es nicht weiterging. Meine Partner haben immer mit mir gemeinsam eine Lösung gefunden. Und diese Partner habe ich ohne lange Suche gefunden.

9. Was wünschen Sie als Gründer sich von Hochfranken?
Finanzielle Förderung würde natürlich helfen. Ich habe aber beschlossen, mich auch ohne durchzubeißen. Mein Geschäft ist hart, aber ich habe Ziele vor Augen und werde durchkommen.

10. Wenn Sie kein Gründer mehr sind,…?
…dann hab ich’s geschafft. Oder nicht… Ich denke, Gründer ist man, bis viele Leute wissen, was man tut. Wenn meine Arbeit von der Masse wahrgenommen und meine Produkte angenommen werden, sehe ich mich nicht mehr als Gründer.


Das Gründerview - 10 Fragen an 4 Gründer
Thomas Jaenisch

1. Was ist ein Gründer?

Gründer sind Macher. Jemand, der nicht sagt, das müsste man mal machen, sondern der sagt, das mach ich und schau mal, was draus wird.

2. Was haben Sie gegründet?
Ich bin Mitgründer von myboshi. Wir definieren uns als Handarbeitsideengeber für junge Leute.

3. Worauf gründet Ihr Erfolg?
Erfolg ist, andere Leute zu begeistern. Ich glaube, das können wir ganz gut. Unsere Geschichte, unsere Produkte und Ideen anderen zu erzählen, so dass sie über verschiedene Wege wieder zu uns zurückkommen, das ist die Basis unseres Erfolgs.

4. Leben wir in einer Gründerzeit?
Das Gründerthema ist ein bisschen PR-getrieben. Es gibt einen regelrechten Start-up-Hype, man veranstaltet Gründerkongresse, es wird viel über Gründer berichtet. Ich denke schon, dass gerade die vielbeschriebene Generation Y alles hinterfragt und neue Wege des Arbeitens sucht und findet. Man wünscht sich ein selbstbestimmtes Arbeitsleben. Dieser Trend kehrt das Innere der Generation nach außen - Ängste, Gefühle und Gedanken werden schlussendlich in Produkte, in Gründungen umgesetzt.

5. Warum sitzen Sie in Hochfranken?
Wir sitzen in Hochfranken, weil hier unsere Anfangskompetenz ganz stark war. Hochfranken ist eine Textilregion. Wir kommen vom Mützenhäkeln und haben hier viele Heimarbeiter gefunden. Aber wir sind auch hier, weil wir von Hochfranken überzeugt sind.

6. Warum nicht Berlin?
Es hat ganz viele Vorteile, in Hochfranken zu sitzen. Als wir angefangen haben, wussten wir wenig und mussten uns vieles aneignen. Für unsere erste Steuererklärung sind wir mit einem Wust von Papier zum Finanzamt gegangen und haben gefragt, was man damit macht. Die haben sich zwei Stunden mit uns hingesetzt und Formulare ausgefüllt. Zu unserer Eröffnung sind Bürgermeister, Landrat und ein Bundestagsabgeordneter gekommen und haben Unterstützung angeboten. Ich glaube nicht, dass sich Herr Wowereit um jede Gründung gekümmert hat.

7. Ist Hochfranken eine Gründerregion?
Eher nicht. Es gibt hier Leute mit Gründergeist, die aber oft die Region verlassen, um woanders ihr Geschäft aufzubauen. Das Potenzial ist gegeben, es spiegelt sich aber selten in Niederlassungen wider.

8. Was bietet Hochfranken Gründern?
Sehr begeisterungsfähige Beamte, die man für eine Gründung braucht. Eine gute Infrastruktur im Sinne von Autobahnen, IT und bezahlbaren Räumen und Flächen. Die zentrale Lage ist auf jeden Fall auch eine Stärke. Schwierig ist es, hochausgebildete Mitarbeiter zu finden.

9. Was wünschen Sie als Gründer sich von Hochfranken?
Eine bessere Vernetzung der Gründer. Man kennt sich zu wenig, man arbeitet eher im Verborgenen. Wir werden oft nach Berlin eingeladen, um Vorträge zu halten. Daraus ergeben sich interessante Diskussionen, Ideen und Kooperationen. Das würde hier in Hochfranken bestimmt auch funktionieren - mit noch kürzeren Wegen. Leider fehlt aber oft die Zeit.

10. Wenn Sie kein Gründer mehr sind,…?
…dann bleibe ich ein Macher. Jeder alteingesessene Unternehmer ist ja genauso ein Gründer, weil er sich immer wieder neu erfindet, neue Ideen hat, umsetzt und andere begeistert. Gründer sein ist eine Lebenseinstellung

Das Gründerview - 10 Fragen an 4 Gründer
Lisa Eitner

1. Was ist ein Gründer?

Ein Gründer ist jemand, der die Idee hat, etwas Neues nach vorne zu bringen. Und vor allem auch den Mut, diese Idee umzusetzen. Im Ausland ist es oft deutlich einfacher, ein Unternehmen zu gründen. In Deutschland muss man sich durch die ganze Bürokratie schlagen - das erfordert Mut.

2. Was haben Sie gegründet?
Ich habe ein Unternehmen zum Thema Lerncoaching gegründet. Ich spreche bewusst von Lerncoaching, weil der Begriff Nachhilfe abgedroschen und negativ besetzt ist. Wir coachen das Kind bei allem rund um die Schule: Umgang mit der Schule, Lernmethoden und Begeisterung für fachliche Themen.

3. Worauf gründet Ihr Erfolg?
Darauf, dass ich flexibel bin und auch mal eine Stunde am Wochenende einschieben kann. Wenn es die Kunden wünschen, können sie mich spontan über SMS oder online kontaktieren. Ich handle die Themen nicht stur ab, sondern schaue, wo es wirklich hängt: Wo fehlen die Fähigkeiten, wo fehlt das Hintergrundwissen? Ich gehe in die Tiefe, an die Wurzel des Problems.

4. Leben wir in einer Gründerzeit?
Ich würde sagen, ja. Gerade Studenten probieren es einfach aus, weil sie über die Hochschule abgesichert sind. Man kann parallel weiterstudieren und bekommt tolle Beratungsangebote.

5. Warum sitzen Sie in Hochfranken?
Ich komme aus Hochfranken und fühle mich hier sehr wohl. Ich habe hier Kunden, die ich schon seit fünf Jahren betreue.

6. Warum nicht Berlin?
Wegen der Anonymität der Großstadt. In Hochfranken habe ich ein super Umfeld und eine super Hochschule. Vielleicht geht’s später auch mal in die Großstadt, aber hier lebt sich’s einfach schöner.

7. Ist Hochfranken eine Gründerregion?
Man tut was für Gründer, ja. Die Hochschule berät ihre Gründer, es gibt viele mittelständische Unternehmen, Grundstücks- und Mietpreise sind günstig, und die Verkehrsinfrastruktur ist gut. Ideale Voraussetzungen - für den Anfang eine super Region. Ich habe von vielen Neugründungen in Hochfranken gehört.

8. Was bietet Hochfranken Gründern?
Da muss ich noch mal die Hochschule ansprechen: Ich bin extrem zufrieden mit der Gründerberatung. Und da die Hochschule praxisorientiert ist, kann man auch mal mit Studenten an einem konkreten Projekt arbeiten.

9. Was wünschen Sie als Gründer sich von Hochfranken?
Ich empfinde die bürokratischen Hürden als sehr hoch. Da wären Erleichterungen schön gewesen. Aber das ist sicher kein hochfränkisches Thema. Zu Beginn der Gründung habe ich eine Marktforschungsstudie gemacht, und es war sehr schwierig, dafür Teilnehmer zu finden. Das war schade.

10. Wenn Sie kein Gründer mehr sind,…?
…dann führe ich hoffentlich erfolgreich mein eigenes Unternehmen und kann eventuell mit noch einer Idee noch einmal in diese ganze Gründungsgeschichte einsteigen.

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Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
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Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
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Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
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Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
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Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
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Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

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Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
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Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
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Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
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Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

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Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger
<b> Prof. Dr. Michael Seidel</b><br /> <br /> Berät Studierende, die sich selbstständig machen wollen.

Prof. Dr. Michael Seidel

Berät Studierende, die sich selbstständig machen wollen.

<b> Dagmar Kornhaas </b><br /> <br /> MAXX Factory GmbH, Hof

Dagmar Kornhaas

MAXX Factory GmbH, Hof

Unter dem Label filzMAXX produziert und vertreibt die MAXX Factory GmbH Promotion-Artikel aus feinstem Wollfilz.

Unter dem Label filzMAXX produziert und vertreibt die MAXX Factory GmbH Promotion-Artikel aus feinstem Wollfilz.

Oben: Schlapp alla Papp, der Schlappen aus Pappe<br /> <br /> Unten: Handgefertigter Schmuck aus Ahornholz und Bioharz

Oben: Schlapp alla Papp, der Schlappen aus Pappe

Unten: Handgefertigter Schmuck aus Ahornholz und Bioharz

<b> Felix Rohland und Thomas Jaenisch </b><br /> <br /> myboshi GmbH, Konradsreuth

Felix Rohland und Thomas Jaenisch

myboshi GmbH, Konradsreuth

<b> Marcel Dunger </b><br /> <br /> DUNGER DESIGN, Hof

Marcel Dunger

DUNGER DESIGN, Hof

<b>Lisa Eitner</b><br /> <br /> 360 Grad Learning, Hof

Lisa Eitner

360 Grad Learning, Hof

"Ich spreche bewusst von Lerncoaching, nicht von Nachhilfe. Wir coachen das Kind bei allem rund um die Schule."

"Ich spreche bewusst von Lerncoaching, nicht von Nachhilfe. Wir coachen das Kind bei allem rund um die Schule."