Erfolgsfaktoren im Job

Erfolgsfaktoren im Job

Was ist notwendig, um ganz nach oben zu kommen?

Von Jörg Raithel

Glück, Fleiß, Durchsetzungsvermögen - was ist wichtig für die Karriere? Entscheidend für den beruflichen Erfolg ist in erster Linie eines: Köpfchen. Das sagt zumindest die Wissenschaft. Ein hoher Intelligenzquotient steht häufig für Erfolg im Beruf und schlägt sich langfristig auch im Gehalt nieder. Aber werden die Fähigkeiten der Bewerber im Bewerbungsprozess auch erkannt? Tests können helfen.

Fakt ist, und das sei schon einmal vorweg genommen, eine allgemeingültige Erfolgsformel für die schnelle Karriere gibt es nicht, da sind sich alle Experten einig. Die Besten an der Uni sind nicht zwangsläufig die Erfolgreichsten im Job und auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Faktoren wie Ehrgeiz, soziale Kompetenz und Ausdauer sind ebenso wichtig wie Durchsetzungsvermögen, ein funktionierendes Netzwerk und das Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Hinzu kommt, dass je nach Beruf unterschiedlich stark ausgeprägte Charaktereigenschaften und Fähigkeiten ausschlaggebend für den Erfolg sind. Wo der Zimmermann neben seiner fachlichen Qualifikation mehr handwerkliches Geschick braucht, sind für den Architekten räumliches Vorstellungsvermögen und für den Psychologen Einfühlungsvermögen unersetzlich. Studien zeigen aber, dass ein Faktor ein besonders wichtiges Indiz ist für den späteren beruflichen Erfolg: der Intelligenzquotient.

Was ist Intelligenz?

Unter Intelligenz wird allgemein die geistige Kapazität verstanden, komplexe Zusammenhänge zu erfassen, Schlüsse zu ziehen, zu planen, Probleme zu lösen, abstrakt zu denken, schnell und aus Erfahrung zu lernen. Intelligenz, so sieht es die seriöse Wissenschaft, bezieht sich also auf kognitive Fähigkeiten. Wenn Forscher von Intelligenz sprechen ist oft vom Generalfaktor die Rede. Dieses Intelligenzmodell geht auf den britischen Psychologen Charles Spearman zurück und gilt als eines der reliabelsten und validesten Modelle.

Der Psychologe Jochen Kramer fasste 2009 mehr als 200 Studien aus ganz Deutschland in einer Metaanalyse zusammen. Sein Ergebnis: Es gibt einen Zusammenhang zwischen beruflichem Erfolg und dem Intelligenzquotienten. So sind etwa intelligente Menschen schulisch erfolgreicher als weniger intelligente, besetzen im Durchschnitt höhere Positionen und verdienen auf lange Sicht auch mehr. Das gilt laut Empirie auch für Berufsgruppen, die gemeinhin nicht als sonderlich anspruchsvoll eingeschätzt werden. Ob jemand als Taxifahrer Erfolg hat oder als Pizzabäcker glänzt ist mitnichten unabhängig von dessen IQ, sagt Kramer.

Tests helfen Unternehmen bei der treffsicheren Auswahl von Bewerbern

Unternehmen rät Kramer, das Instrument des klassischen Intelligenztests stärker in das Bewerbungsverfahren zu integrieren. Was in den USA, Belgien oder den Niederlanden längst Alltag ist, spiele im deutschen Mittelstand bisher eine eher untergeordnete Rolle. Mit diesem Instrument lasse sich klar herausfinden, wo die Stärken und Schwächen des Bewerbers liegen. Das helfe beiden Seiten.

Immer beliebter, vor allem im Bereich der Unternehmensberatung, werden in Vorstellungsgesprächen dagegen sogenannte Brainteaser, also knifflige Rätsel für den Bewerber. Den Testern geht es dabei weniger um die richtige Lösung, als um die Art und Weise, wie der Kandidat an die Aufgabe herangeht. Getestet werden soll vor allem dessen Kreativität und analytisches Denkvermögen.

250.000 Euro pro Fehlbesetzung

„Fehlbesetzungen kosten Unternehmen eine Menge Geld, erst recht bei Führungspositionen“, sagt Professor Dr. Ronald Hechtfischer von der Hochschule Hof. Er hat zusammen mit einem Expertenteam das Online-Assessment-System checkme24.de entwickelt. Dieses unterstützt Personalverantwortliche bei der systematischen Auswahl interner und externer Kandidaten sowie bei der anforderungsgerechten Besetzung von Unternehmenspositionen.

Ein wichtiger Baustein des Systems ist ein Fragebogen mit 80 Eigenschaften, anhand derer eine Analyse der Persönlichkeit, der Management- und Führungskompetenzen sowie des Eignungsprofils erstellt wird. Diese Analyse erleichtere es einem Unternehmen laut Hechtfischer, geeignetes Führungspersonal treffsicher zu rekrutieren. „Das System wird der Komplexität des Menschen gerecht. Es ist einfach handhabbar, aber wissenschaftlich fundiert.“

Eine der wichtigsten Aufgaben von Personalverantwortlichen sei es, die Stärken von Mitarbeitern zu erkennen und diese entsprechend ihrer Fähigkeiten einzusetzen. Dabei wäre es nicht immer sinnvoll, den besten Facharbeiter zum Gruppenleiter zu machen. Entscheidend sei, ob Führungswille und -kompetenz vorhanden sind, so der Professor für Unternehmensführung. Das Bauchgefühl, mit dem sich viele Unternehmer und Personalchefs gerne rühmen, will Ronald Hechtfischer und sein Team mit dem neuen Testverfahren nicht ausschalten. Als die beste Lösung bei der Personalauswahl, gerade in mittelständischen Unternehmen, habe sich die Methode „50 Prozent Kopf und 50 Prozent Bauch“ erwiesen.

Intelligenztests im Bewerbungsgespräch – ja oder nein?

Laut einer Studie der Hochschule Osnabrück setzen 31 Prozent der deutschen Unternehmen bei der Auswahl von kaufmännischen Bewerbern Intelligenztests ein, vier Prozent bei der Einstellung von Trainees und lediglich ein Prozent bei Führungskräften.

Was halten hochfränkische Unternehmen davon? Worauf legen sie bei Bewerbern besonderen Wert?

„Je nach (Ausbildungs-)Beruf werden bei LAMILUX unterschiedliche Vorgehensweisen bezüglich der Einstellungsverfahren herangezogen. Bei den Bewerbern kommt es hier vor allem auf das „Gesamtpaket“ an. Beruflicher Erfolg stützt sich heutzutage nicht mehr nur auf fachliche Qualifikationen. Mehr denn je gilt es auch im Bereich der persönlichen und sozialen Schlüsselkompetenzen überzeugen zu können. Verantwortungsbewusstsein, Initiative und Lernbereitschaft sind nur einige Beispiele für sogenannte „Softskills“, welche für eine aussichtsreiche Karriere unerlässlich sind. Diese werden bei LAMILUX gezielt gefördert.“ - Dr. Dorothee Strunz, Geschäftsleitung LAMILUX Group

„Wir setzen im Bewerbungsgespräch keine Intelligenztests ein. Wir haben es im täglichen Leben mit Menschen zu tun, mit unseren Kunden und Kollegen im Team. Da ist es uns wichtig, dass unsere Mitarbeiter über emotionale Kompetenzen verfügen, motiviert sind und die Initiative ergreifen. Ebenso wichtig ist uns Kooperations- und Teamfähigkeit, denn nur im Team sind wir erfolgreich. Natürlich ist ein gewisser Grad an Intelligenz die Grundvoraussetzung für emotionale Kompetenz. Großen Wert legen wir bei unseren Einstellungen auf ein ausgereiftes Kommunikationsverhalten.“ - Andreas Pöhlmann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hochfranken

„Schopenhauer hat einst treffend gesagt: „Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.“ Deswegen legt BDS nicht nur Wert auf eine gute (Aus-) Bildung und fachliche Eignung, sondern in Besonderem Maße auf eine hohe Intelligenz eines Bewerbers. Hohe Intelligenz drückt sich für mich dadurch aus, dass der Bewerber mit wachem Verstand Zusammenhänge erfasst, den Blick sozusagen von oben auf das Wesentliche richtet und Lösungsansätze der Logik folgend ableitet und umsetzt. Genau diese Gradmesser der Intelligenz wird BDS bei künftigen Bewerbern, besonders für gehobene Positionen mit hoher Verantwortung, mehr in die Bewerberauswahl einfließen lassen.“ - Rainer Denndörfer, Geschäftsleitung BD Sensors

„Die Persönlichkeit eines Bewerbers ist für uns ausschlaggebend – ganz gleich, welche Position es zu besetzen gilt. Wir wollen in persönlichen Gesprächen den Menschen kennenlernen, seine Fähigkeiten und Erfahrungen. Um genau auszuloten, ob er oder sie persönlich und fachlich zu uns und dem anstehenden Aufgabengebiet passt, beziehen wir unsere Fachabteilungen sehr eng in die

Personalauswahl mit ein. Intelligenztests können dies unserer Auffassung nach nicht leisten und sind für uns daher keine Option.“ - Andreas Iwansky, Personalleiter Automotive bei REHAU

„Für NETZSCH als Familienunternehmen sind Werte wie Vertrauen, Verantwortung, Loyalität und Fairness sowie als Technologieunternehmen Professionalität und Innovation wichtig. Im Bewerbungsprozess legen wir Wert darauf, dass – neben der fachlichen Eignung – die Menschen zu uns passen und sich mit unseren Werten identifizieren. Intelligenztests sind für uns weniger geeignet, wir setzen auf den persönlichen Kontakt im Bewerbungsgespräch. Unsere sehr geringe Fluktuation von unter 2% bestätigt dies.“ - Bernd Uebersezig, Personalleiter NETZSCH-Gruppe

„Meiner Ansicht nach hängt die Frage nach der Verwendung von IQ-Tests bei der Einstellung davon ab, nach welchen Kriterien ein Unternehmen seine Personalauswahl trifft. Geschieht dies ergebnisorientiert mit dem Ziel, eine detailliert umschriebene Stelle (neu) zu besetzen, oder erfolgt sie prozessorientiert, d.h. werden Potentiale gesucht für bestimmte Bereiche. Dies setzt allerdings eine entsprechende Philosophie der Personalentwicklung in einem Unternehmen voraus. In Anbetracht des zunehmenden Fachkräftemangels erscheint es mir jedoch sehr sinnvoll, sich auch anderer Mittel zu bedienen als nur der Schulzeugnisse. Noten geben Anhaltspunkte über bisher erbrachte schulische Leistungen, aber nicht über das tatsächliche Können und Wissen von Bewerbern. Kopfnoten sind zu einem gewissen Grad der subjektiven Beurteilung von Verhalten in der Schulsituation durch Lehrkräfte entsprungen. Im Berufsleben kann sich dies ganz anders darstellen bzw. entwickeln. Mit weiteren Eignungstests erhöht sich die Chance, Potentiale zu entdecken und gewinnbringend einzusetzen, sowohl für das Unternehmen als auch für den zukünftigen Arbeitnehmer selbst, wenn er die Chance bekommt, seine Fähigkeiten auszuschöpfen. Denn das Wichtigste für erfolgreiche Unternehmen sind zufriedene Mitarbeiter. Deshalb gehört für mich auch der IQ-Test zu einer umfassenden Einstellungsprüfung, denn hier werden mögliche (auch Hoch-)Begabungen aufgezeigt, die sich nicht in bisherigen schulischen Leistungen niederschlagen müssen. Darauf sollte kein Unternehmen verzichten.“ - Sabine Schraml, Begabungspädagogin und Gründerin des Forums Hochbegabung in Hof

Abitur, ohne mich! Alternative Wege zum Traumberuf

Zum Traumjob gibt es viele Wege. Nicht immer muss dieser über ein Studium führen. Das sagt Detlef Sachs. Er ist Ausbildungsleiter bei Vishay in Selb und Vorsitzender des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge.

Studium oder Lehre? Für welchen Weg man sich entscheidet, sollte nicht nur von den eigenen Erwartungen und Wünschen abhängen, sondern vor allem auch von den persönlichen Fähigkeiten und den Zugangsvoraussetzungen. „Nicht jeder ist für einen akademischen Beruf gemacht und leider leiden vor allem Berufe, die mit einer klassischen Lehre verbunden sind, unter Imageproblemen“, sagt Sachs. „Ich beobachte häufig, dass viele Eltern ihre Kinder mit bester Absicht zum Abitur drängen. Jeder sollte sich aber für den Beruf entscheiden, der seinen persönlichen Neigungen entspricht.“ Außerdem müsse nach einer Lehre nicht Schluss sein. Heute gäbe es schließlich viele Möglichkeiten, sich danach weiter zu qualifizieren. Sachs sieht die klassische Lehre sogar als gute Grundlage für den Start in das Berufsleben. „Wer eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat, tut sich auch im Studium leichter, weil man bereits praktische Erfahrung sammeln und sich selbst erproben konnte.“ Sachs rät bereits in der Schulzeit ein Praktikum zu absolvieren.

„Dadurch können Schüler Einblicke gewinnen und besser entscheiden, ob die Vorstellung des angestrebten Berufs auch mit der Realität übereinstimmt.“ Gelegenheiten, um mit regionalen Unternehmen in Kontakt zu kommen, seien beispielsweise die Messe „Contacta Hochfranken“ an der Hochschule Hof oder eine der zahlreichen Ausbildungsmessen in der Region.

Für welchen Weg man sich entscheidet, Beruf oder Studium, beides ist von hohem Wert. Das Interesse, die Neugier und Aufgeschlossenheit für zukünftige Herausforderungen sollten stets vorhanden sein.

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Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
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Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
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Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
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Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
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Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
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Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

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Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
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Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
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Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
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Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

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Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger
„Hohe Intelligenz drückt sich für mich dadurch aus, dass der Bewerber mit wachem Verstand Zusammenhänge erfasst." Rainer Denndöfer, Geschäftsleitung BD Sensors GmbH

„Hohe Intelligenz drückt sich für mich dadurch aus, dass der Bewerber mit wachem Verstand Zusammenhänge erfasst." Rainer Denndöfer, Geschäftsleitung BD Sensors GmbH

"Es ist nicht immer sinnvoll, den besten Facharbeiter zum Gruppenleiter zu machen." Ronald Hechtfischer, Professor an der Hochschule Hof

"Es ist nicht immer sinnvoll, den besten Facharbeiter zum Gruppenleiter zu machen." Ronald Hechtfischer, Professor an der Hochschule Hof