Kind oder Karriere? Nimm beides!

Kind oder Karriere? Nimm beides!

Die typische Rollenverteilung war gestern. Heute ist die moderne Mama multitaskingfähig, gut organisiert und eine geschätzte Mitarbeiterin. Die Elternzeit tut ihrer Karriere keinen Abbruch, im Gegenteil. Das wissen die Unternehmen – auch in Hochfranken.

Von Jaqueline Burak

Firmen in ganz Deutschland brauchen vor allem eins: Fachkräfte. Nicht nur die Wirtschaft sucht händeringend nach qualifizierten Arbeitskräften, auch die Bundesregierung sucht einen Ausweg aus dieser Situation. Die Lösung sieht sie vor allem in Müttern und Frauen, die bisher nur in Teilzeit gearbeitet haben. Einer Allensbach-Umfrage zufolge, würde jede dritte Teilzeit-Mutter gern mehr arbeiten. „Gerade bei beruflich qualifizierten Frauen und Müttern besteht ein bei weitem nicht ausgeschöpftes Arbeitsangebot“, sagt IZA-Experte Werner Eichhorst.

Die Frauen bringen Qualitäten mit, die auf dem Arbeitsmarkt dringend gebraucht werden. Die Mütter sind in der Regel gut ausgebildet, außerdem durch das Familienleben organisiert, belastbar und vor allem motiviert. Denn viele sehnen sich nach Abwechslung. Sie sind gern Mama, aber eben auch Frauen, die ihren Beruf und eine Aufgabe außerhalb der Familie schätzen. Arbeitgeber wissen: Wenn sie ihre Mitarbeiterinnen unterstützen Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, binden sie diese an ihr Unternehmen – und erhalten so einen echten Wettbewerbsvorteil.

Junge Mütter werden unterstützt

Ines Gräf ist 22 Jahre alt. Sie ist Auszubildende bei Nexans Power Accessories Germany GmbH in Hof. Die junge Frau hat bereits eine zweijährige Tochter. Durch die Unterstützung ihres Arbeitgebers bekommt sie beides: Eine gute Ausbildung und Familie. „Manchmal ist es schon anstrengend“, gibt Ines Gräf zu. Die Kleine soll gut versorgt sein, der Haushalt geführt und abends muss Ines Gräf noch für die Schule lernen. Dennoch: „Wenn man es gern macht, funktioniert es ganz gut“, fügt sie lächelnd hinzu.

Unterstützt wird die 22-jährige Auszubildende sehr gut von ihrem Arbeitgeber. Nexans hat die Arbeitszeiten der jungen Mutter angepasst, damit sie sich gut um ihre Tochter kümmern kann. „Wenn etwas mit meiner Kleinen wäre, könnte ich auch gleich zu ihr“, betont Ines Gräf. „Nexans ist ein sehr flexibler Arbeitgeber.“ Eine Teilzeitausbildung gibt es hierzulande selten. Besonders im Hofer Landkreis und der näheren Umgebung ist es für junge Mütter mit Kind schwierig eine Ausbildungsstelle zu bekommen. „Ich bin sehr froh, dass mir meine Firma die Möglichkeit gibt, die Arbeitszeit in Teilzeit zu erledigen, damit ich eine gute Ausbildung absolvieren kann und zugleich Familie und Haushalt unter einen Hut bekomme“, lobt Ines Gräf.

Für Carola Blume-Brake, Personalreferentin von Nexans und selbst Mutter, ist das selbstverständlich. „Es ist ein Geben und ein Nehmen“, sagt sie. Die Firma geht mit dem Kinderwunsch ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen offen und familienfreundlich um. „Wir fragen nach den Wünschen und schauen, dass sie integriert werden.“ Durch den offenen Umgang und dem guten Kontakt fänden Arbeitnehmer und Arbeitgeber immer eine gemeinsame Lösung, betont Blume-Brake.

Mütter sind gut organisiert

Viele Unternehmen in Hochfranken schätzen Frauen, die

Familie haben. Nicht zu Unrecht, denn gerade wegen ihrer Kinder sind die Frauen flexibel, belastbar und gut organisiert. Das weiß auch die Raumedic AG mit Sitz in Helmbrechts. „Da Mütter Kind, Familie und Beruf wohl geordnet unter einen Hut bringen müssen, arbeiten sie total strukturiert und zielgerichtet“, sagt Christina Hechtfischer, Personalverantwortliche von Raumedic. Außerdem freuten sich die Frauen, wenn sie nach der Babypause einen Teilzeitarbeitsplatz im gewohnten Unternehmen wieder besetzen, fügt Hechtfischer hinzu. Auch Achim Hager, Vorstandsvorsitzender der HFO Telecom AG mit Sitz in Hof, schätzt die Eigenschaften, die Familienmütter und -väter mitbringen. „Sie haben Organisationsgeschick, Geduld und Ausdauer. Und Sie haben den Antrieb, ihren Mann und ihre Frau zu stehen, weil sie sich nicht nur auf Familie reduzieren lassen möchten, sondern sich auch über berufliche Anerkennung definieren“, sagt er.

Dr. Antje Giffing, studierte Biologin und gebürtige Berlinerin, hat sich bewusst für Kinder und die Karriere entschieden. „Mir war klar, dass ich für die Kinder eine Zeit lang zu Hause bleiben und dann wieder zurück in den Job wollte.“ Vor der Geburt ihrer beiden Kinder zogen sie und ihr Mann nach Oberfranken. Seit Ende 2012 ist sie für die Raumedic tätig. Durch ihre Teilzeitstelle ist die Verbindung zwischen Familie und Beruf für Antje Giffing kein Problem. Ihr Arbeitgeber bietet ihr auch die Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten, wenn es die betrieblichen Belange zulassen. „Wir freuen uns den Frauen wieder einen Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen oder auch Frauen mit größer werdenden Kindern sukzessive die Arbeitszeit aufzustocken“, erklärt Christina Hechtfischer. Für das Unternehmen sei es ganz natürlich, dass Frauen ihrem Kinderwunsch nachgingen, fügt die Personalmanagerin hinzu. Egal, ob die Mutter in der Produktion Schichten oder in der Verwaltung arbeitet. „Wir sind sehr stolz, dass wir bisher allen Müttern wieder einen Einstieg bei Raumedic anbieten kompletten Kindergartenbeiträge. Antje Giffing bereut konnten“, freut sich Hechtfischer.

Auch die Firma Sandler, mit Sitz in Schwarzenbach an der Saale, unterstützt ihre Arbeitnehmer. „Das Wohl unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und ihrer Familien ist uns ein besonderes Anliegen“, sagt Bärbl Sandler, Bereichsleiterin für Personal/Organisation. Auch die Sandler AG bietet den Mitarbeitern, die in Elternzeit gehen, eine Rückkehr zu einem sicheren Arbeitsverhältnis an. „Jeder Mitarbeiter kommt aus einem einzigartigen familiären Umfeld mit individuellen Anforderungen und Herausforderungen. Daher versuchen wir, maßgeschneiderte Lösungen in der Kinderbetreuung zu bieten, sei es eine verkürzte Arbeitswoche, die Möglichkeit der Teilzeitarbeit oder auch Jobsharing“, fügt die Bereichsleiterin hinzu.

Ähnlich sieht es bei der HFO Telecom AG aus. Der Einstieg ist flexibel. Solange das Kind noch klein ist, kämen die Mütter stundenweise zurück, später werde dann aufgestockt, erklärt Vorstandsvorsitzender Achim Hager. „Hochfranken braucht jedes Kind“, betont er. „Ich freue mich über jede Schwangerschaft in der Firma.“ Deshalb bezahlt das Unternehmen für jedes ihrer Kinder die

ihren Wiedereinstieg in keinster Weise. „Es ist eine spannende Arbeit und ich habe auch nette Kollegen und Kolleginnen“, sagt sie. „Muttersein ist nicht immer leicht, auch wenn darüber wohl kaum jemand redet“, gibt Giffing allerdings zu bedenken. „Es tut gut, für eine gewisse Zeit am Tag mal wieder etwas anderes zu tun, andere Menschen zu treffen, andere Themen zu haben. Die Arbeit hilft mir sozusagen vom Muttersein abzuschalten. Andersherum helfen mir die Kinder mich abends ganz der Familie zu widmen und wieder Mutter zu sein.“ Neben dem positiven Aspekt auch selbst wieder etwas zur Haushaltskasse beizutragen, sieht Antje Giffing auch eine Schwierigkeit: Die Schließzeiten der Kindertagesstätte. Ohne Unterstützung durch Verwandte, die Giffing nicht in der näheren Umgebung habe, sei eine Vollzeitstelle schwer zu realisieren.

Wohin mit dem Kind?

Kindergartenplätze sind heiß begehrt. Eltern, die beide berufstätig sind, können ein Lied davon singen. Vor allem in den Ballungszentren ist es oft die Suche nach der berüchtigten Nadel im Heuhaufen – oder die Familie nimmt lange Wartezeiten in Kauf. In ländlichen Gebieten stellt sich diese Herausforderung nicht. Zwar sollte man die kleinen Racker schon bei der Geburt für einen Platz anmelden, doch im Idealfall ist der Kindergarten sogar im Ort. Die Qual der Wahl gibt es selten. Doch wer eine etwas andere Kindertagesstätte sucht, der wird in Hof fündig.

„Clever Kids Planet – Das zweisprachige Haus für Kinder“ heißt die Einrichtung im Unterkotzauer Weg. Seit September 2004 gibt es sie und angefangen hat alles mit einem Englischkurs für Kinder. Initiator ist Alan Train, der bereits vor Eröffnung der Einrichtung, in Kindergärten Englischkurse gegeben hat. In ihm reifte die Idee eines zweisprachigen Kindergartens. Train beauftragte Manuel Wohlrab, der mittlerweile den Kindergarten leitet, ein Konzept dafür zu erstellen. „Am Anfang war es viel Überzeugungsarbeit“, erinnert sich der Erzieher.

Drei Kinder starteten am ersten September 2004 im „Clever Kids Planet“. Seitdem ist die Einrichtung stetig gewachsen. Mittlerweile betreuen 16 Erzieherinnen und Erzieher 84 Kinder – vom Krippenalter bis zur Vorschule. Bis September 2015 sind die Kindergartenplätze ausgebucht. „Früher mussten wir viel Werbung machen, jetzt füllen sich die Plätze gleich wieder gut auf“, freut sich Wohlrab. Das Besondere am „Clever Kids Planet“? Neben der Tatsache, dass die Kinder spielerisch zwei Sprachen lernen, gehen die Erzieherinnen und Erzieher auch individuell auf die Familien ein. Im Kindergarten seien alle Schichten und Sprachbilder vertreten. Das Ziel des Teams ist es, den Kindern eine interkulturelle Bildung zu vermitteln und ihnen beizubringen, dass alle Menschen gleich sind – egal, welche Sprache sie sprechen oder woher sie kommen. Manuel Wohlrab ist überzeugt von seinem Team und der Erfolg gibt ihm Recht. „Wir sind wir und das ist das Gute dran.“

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Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
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Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
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Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
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Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
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Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
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Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

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Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
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Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
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Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
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Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

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Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger
"Job und Familie unter einen Hut bekommen ist schon manchmal anstrengend. Die Kleine soll gut versorgt sein, der Haushalt muss geführt werden und abend muss ich noch lernen. Ich bin froh, dass mir meine Firma die Möglichkeit gibt, die Arbeitszeit in Teilzeit zu erledigen, damit ich eine gute Ausbildung absolvieren und mich gleichzeitig um meine Tochter kümmern kann." Ines Gräf

"Job und Familie unter einen Hut bekommen ist schon manchmal anstrengend. Die Kleine soll gut versorgt sein, der Haushalt muss geführt werden und abend muss ich noch lernen. Ich bin froh, dass mir meine Firma die Möglichkeit gibt, die Arbeitszeit in Teilzeit zu erledigen, damit ich eine gute Ausbildung absolvieren und mich gleichzeitig um meine Tochter kümmern kann." Ines Gräf

„Mir war klar, dass ich für die Kinder eine Zeit lang zu Hause bleiben und dann wieder zurück in den Job wollte.“ Dr. Antje Giffing

„Mir war klar, dass ich für die Kinder eine Zeit lang zu Hause bleiben und dann wieder zurück in den Job wollte.“ Dr. Antje Giffing