Die Marke als Unterscheidungsmerkmal

Die Marke als Unterscheidungsmerkmal

Interview mit Rechtsanwalt Martin Boden

Eine Marke ist ein geschützter Begriff für ein Produkt oder eine Dienstleistung. Viele Existenzgründer stehen vor der Frage, ob auch sie sich mit dem Markenregister auseinandersetzen sollten. Der Düsseldorfer Rechtsanwalt Martin Boden ist Experte auf dem Gebiet des Markenrechts und hat so einige Tipps auf Lager.

Redaktion: Herr Boden, brauche ich als Existenzgründer wirklich schon eine Marke?

Martin Boden: Eine Marke ist dazu da, Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens von einem anderen zu unterscheiden. Es kommt also nicht darauf an, in welchem Stadium sich das Unternehmen befindet, sondern ob es für mich Sinn macht, mich durch eine Marke vom Wettbewerb zu differenzieren.

Dann haben Sie sicherlich BODEN l RECHTSANWÄLTE, also Ihren Kanzleinamen, als Marke eintragen lassen?

Nein, das haben wir nicht gemacht. Das mag überraschen, hat aber einen einfachen Grund. Wir sind auf dem deutschen Markt aktiv. Dort bieten uns das Recht am eigenen Namen sowie der Schutz der geschäftlichen Bezeichnung genügend Sicherheit für unsere Ausrichtung. Den eigenen Namen zu führen darf einem niemand verbieten. Ein Sonderfall ist es, wenn sich zwei Gleichnamige auf dem gleichen Markt begegnen. Dann muss derjenige, der später kommt, einen Zusatz führen, der ihn vom ersten unterscheidet.

Und was hat es mit der geschäftlichen Bezeichnung auf sich?

Die geschäftliche Bezeichnung ist das Kennzeichen, unter dem der Betrieb im Markt auftritt. Das typische Beispiel sind so genannte Etablissementbezeichnungen von Hotels, wie zum Beispiel die des altehrwürdigen Hotels Strauss in Hof. Genauso zählen dazu die Namen von Ladenlokalen oder auch die Bezeichnungen von Onlineshops.

Aber das ist doch dann gleichbedeutend mit der Firma?

Das kann so sein, muss es aber nicht. Die Firma ist der Name des Unternehmens oder des Einzelkaufmanns, wie er im Handelsregister steht, wie etwa Hans Huber e.K., Inhaber Heinz Meier. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich meinen Laden genauso nennen muss. Um bei meinem Hotelbeispiel zu bleiben: Das Strauss wird von einer anders lautenden GmbH betrieben.

Warum brauche ich dann eine Marke?

Das Namensrecht endet mit dem Tod, das Recht an der geschäftlichen Bezeichnung regelmäßig mit dem Einstellen des Geschäftsbetriebs. Mache ich beispielsweise mein Ladenlokal dicht und möchte nach zwei Jahren wieder mit der gleichen Bezeichnung weitermachen, kann es mir passieren, dass in der Zwischenzeit jemand unter derselben Bezeichnung sein Geschäft eröffnet hat und ich nun in die Röhre gucke. Mit einer eingetragenen Marke hätte man das verhindern können und eine kurzzeitige Betriebsaufgabe wäre unschädlich. Allerdings muss man der guten Ordnung halber ergänzen, dass Marken, die länger als fünf Jahre nicht genutzt werden, auf Antrag von Jedermann gelöscht werden können. Damit soll verhindert werden, dass Monopole für Begriffe gebildet werden können, die von niemandem verwendet werden, sondern nur dazu dienen, andere an ihrer Nutzung zu hindern.
Und noch ein Argument ist ganz wichtig für die Marke. Sie wird in einem Register, nämlich im Register des Marken- und Patentamts in München beziehungsweise dem europäischen Register in Alicante, geführt. Ich habe also durch eine Eintragung immer einen klaren Nachweis, wann ich mit meiner Marke aktiv geworden bin.

Welchen Sinn macht eine europäische Markeneintragung?

Es kommt darauf, auf welchem Markt ich mich bewegen möchte. Eine geschäftliche Bezeichnung sichert mir unter Umständen nur örtlichen Schutz. So wird der Strauss aus Hof nichts gegen seinen Würzburger Namensvetter unternehmen können, da er eben nur begrenzt in Hof aktiv ist. Plane ich hingegen eine bundesweite Franchisekette oder biete meine Dienstleistungen überall in Deutschland an, macht es Sinn, sich dies durch eine Markeneintragung deutschlandweit zu sichern. So ist man vor örtlichen Nachahmern geschützt. Weiß ich, dass meine Kunden in Österreich, Tschechien und Polen sitzen, macht bereits eine EU-Marke Sinn. Diese kostet zwar in der Grundeintragung für drei Klassen das dreifache, 900 Euro gegenüber 300 Euro

in Deutschland bietet mir aber dafür 28-fach Schutz in allen EU-Ländern.

Was hat es mit diesen Klassen auf sich?

Marken werden in den Registern nach so genannten Klassen erfasst. Das sind Kategorisierungen, die helfen, Marken nach Produkt- und Dienstleistungsarten zu ordnen. So kann auch schneller herausgefunden werden, ob ein geplanter Markenname schon für ein gleiches oder sehr ähnliches Produkt von jemand anderem registriert wurde.

Könnte ich mir also Coca-Cola als Marke eintragen lassen, solange es nichts mit Getränken zu tun hat?

Das ist wieder ein Sonderfall. Berühmte Marken wie Coca-Cola und Co. blockieren alle Klassen. Ein Mobelunternehmer zum Beispiel, der eine Coca-Cola Linie herausbrächte, würde zwangsläufig den Eindruck erwecken, mit dem berühmten Unternehmen, etwa durch eine Lizenz, in Verbindung zu stehen. Deswegen sollte man von berühmten Marken für seine eigenen Produkte die Finger lassen.

Noch einmal zum Thema Anmeldung einer Marke. Jetzt habe ich also die Klassen für meine Marke herausgefunden. Was brauche ich als nächstes? Das Logo?

Eine Marke muss nicht immer ein Logo, also einen Bildbestandteil haben. Es gibt verschiedene Markentypen. Reine Wortmarken bestehen, wie der Name schon sagt, aus Wörtern oder auch Buchstabenfolgen, wie etwa Persil oder BHW. Dann gibt es die sehr häufige Form der Wort-/Bildmarken, wie zum Beispiel das Signet von Dr. Oetker. Seltener sind reine Bildmarken, beispielsweise das Krokodil auf dem Polohemd. Wichtig ist, dass die Marke vor allem unterscheidungskräftig ist.

Wann ist sie das?

Da schließt sich der Kreis zu der Anfangsfrage. Eine Marke ist dann unterscheidungskräftig, wenn sie geeignet ist, Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens von einem anderen zu unterscheiden. Das bedeutet, Marken, die nur das Produkt oder die Dienstleistung beschreiben, können nicht als Marke eingetragen werden. Nennt sich jemand „Ihr Vermögensberater des Vertrauens“ beschreibt das lediglich die Art oder die Qualität der Dienstleistung, die er erbringen möchte. Durch eine solche Bezeichnung ist er nicht von anderen Vermögensberatern unterscheidbar. Gibt er seiner Dienstleistung einen Namen, wie beispielsweise Allianz, der nicht das beschreibt was er ist oder anbietet, ist das ein geeigneter Markenbegriff.

Viele Internetadressen sind aber beschreibend, wenn man Ihrer Definition folgt. Machen die dann alles falsch?

Bei der Benutzung im Internet muss ich mich, gerade auch als Existenzgründer, entscheiden. Geht es mir darum, mit einer beschreibenden Angabe als Bestandteil meiner Domain schnell in Suchmaschinen gefunden zu werden oder darum, mir mit einer unterscheidungskräftigen Marke, nach der ich dann auch die Domain benenne, Einzigartigkeit zu verschaffen? Jeder, der sich zum Beispiel „finanzberater.de“ als Domain sichert, muss wissen, dass er nicht verhindern kann, wenn Konkurrenten sich den gleichen Begriff, nur mit anderen Top Level Domains, wie etwa .com, .info etc. sichern. Da kann es schnell mit dem vorherigen Vorteil vorbei sein.

Aber wenn ich einen guten Markenbegriff haben, sollte ich als erstes schon die Domains sichern, oder?

Viele sichern sich die Domains, bevor sie sich mit der eigentlichen Marke befassen. Natürlich macht es Sinn, eine Domain zu registrieren, bevor es ein anderer tut. Man sollte nur wissen, dass allein aus dem Registrieren einer Domain kein Recht entsteht. Eine Domain ist ohne eine flankierende Marke oder ohne ihre Nutzung als geschäftliche Bezeichnung für ein bestimmtes Geschäft in markenrechtlicher Hinsicht nicht viel wert. Daher sollte immer zuerst geklärt werden, ob meine Marke noch frei ist, bevor im blinden Aktionismus Domains in zig Kombinationen und Endungen registriert werden.

Und wo kann ich das herausfinden, ob meine Marke noch zu haben ist?

Oftmals genügt tatsächlich das bloße „googlen“. Wird das Wunschzeichen offensichtlich bereits durch jemanden für gleiche oder zumindest sehr ähnliche Waren oder Dienstleistungen genutzt, wird man in der Regel sein Markenvorhaben

begraben dürfen. Weiterführend kann man sich auch über die Registeranfrage beim deutschen Patent- und Markenamt auf die Suche begeben. Über die Seite www.dpma.de gelangt man zum dpma-Register, wo man über die Einsteigerrecherche wenigstens identische Voreintragungen finden wird. Die Seite des europäischen Markenamts wiederum, www.oami.eu, führt zur Suchmaschine TM view, welche die Abfrage der Register anderer europäischer Markenämter ermöglicht.

Also benötige ich eigentlich keinen Anwalt bei dieser Recherche?

Sicherlich erwarten Sie jetzt ein empörtes Nein. Meiner Meinung nach muss das aber jeder selbst wissen. Eine Eigenrecherche kann sicher erste Anhaltspunkte liefern und einen vor ganz großen Fehlern bewahren. Ob ein Laie im zweiten Schritt beurteilen kann, ob sich einzelne Produktarten nun tatsächlich ähnlich sind oder nicht, ist dann schon wieder eine andere Frage. Zudem bieten professionelle Recherchen über spezialisierte Anwälte auch die Gewissheit, dass nicht ein nahezu ähnlicher Begriff bei der Eigenrecherche übersehen wurde. Ich habe dennoch großes Verständnis, wenn gerade Existenzgründer die Recherchekosten niedrig halten möchten und sich selbst auf die Suche machen. Bei alldem sollten sie aber immer eins bedenken. Beauftrage ich einen Anwalt und dieser macht einen Fehler, haftet er dafür. Begehe ich den Fehler selbst, stehe ich alleine da. Das kann für manchen Existenzgründer das schnelle Aus bedeuten, denn es bleibt ja meist nicht bei den Kosten, die er für eine markenrechtliche Abmahnung zahlen muss. Hinzu kommen die ganzen Kosten der Neuerstellung der Geschäftsausstattung, der Webpage und so weiter. Vor diesem Hintergrund macht es meines Erachtens immer Sinn, professionellen Rat, bereits ab der Recherche, heranzuziehen.

Vor solchen Fehlern oder gar einer Abmahnung haben viele Existenzgründer große Angst. Können Sie uns erläutern, was eine Abmahnung genau bedeutet?

Bevor ein Gerichtsverfahren eingeleitet wird, wird derjenige, der meint, seine Markenrechte seien verletzt worden, den Verletzer im Normalfall abmahnen. Das heißt, er wird ihm die Gelegenheit geben, die Sache außergerichtlich zu klären. Ein Abmahnschreiben enthält normalerweise den konkreten Vorwurf, eine Aufforderung zur Abgabe einer mit einer Vertragsstrafe versehenen Unterlassungserklärung sowie die Aufforderung, die Kosten, die durch eine anwaltliche Beauftragung entstanden sind, zu zahlen. Die Vertragsstrafe ist nur zu zahlen, wenn man trotz Abgabe der Unterlassungserklärung wieder einen markenrechtlichen Verstoß begeht.

Und diese Unterlassungserklärung muss ich immer unterschreiben?

Natürlich nur, wenn die Abmahnung an sich berechtigt ist. Da lohnt es sich schon, einen erfahrenen Anwalt drüber gucken zu lassen. Es besteht auch die Möglichkeit, die geforderte Unterlassungserklärung umzuformulieren, um sich vor zu weit gehenden Erklärungen oder vor zu hohen Vertragsstrafenforderungen zu schützen.

Und was kostet mich so eine Abmahnung?

In der Regel betragen die Streitwerte, also der Wert anhand dessen die Anwaltsgebühren bemessen werden, mindestens 50.000 Euro bei Markensachen. Das kann bei großen Marken entsprechend höher liegen. Bei einem Streitwert von 50.000 Euro betragen die Anwaltsgebühren rund 1.500 Euro. Hinzu kommen die Kosten des eigenen Anwalts, wenn man sich beraten lässt. Hier lohnt sich meist die Vereinbarung eines Stundensatzes mit dem Anwalt. Das ist außergerichtlich in jedem Fall möglich und gerade für Existenzgründer eine oftmals günstigere Lösung. Das kommt natürlich auch immer auf den Fall und den Anwalt an. Neben diesen Kosten können weitere Schadensersatzforderungen auf einen zukommen. Diese können sich an der Höhe des eigenen Gewinns richten, den man etwa mit den markenverletzenden Waren erzielt hat, oder auch nach fiktiven Lizenzsätzen. Seltener wird der Inhaber einen eigenen entgangenen Gewinn einfordern. Er muss sich auf jeden Fall zwischen einer dieser drei Varianten entscheiden.

Also lohnt sich die Recherche im Vorfeld umso mehr.

Sie sagen es.

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Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
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Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
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Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
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Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
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Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
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Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

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Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
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Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
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Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
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Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

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Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger