Nachfolgen statt gründen

Nachfolgen statt gründen

Oder warum ein junger Unternehmer jetzt Sportautos fährt

Von Christian Weibrecht

Viele Start-up-Unternehmer haben einen langen und teils schwierigen Weg mit unzähligen Stolpersteinen hinter sich. Ob die Unternehmung an Ende gelingt, wird von vielen Faktoren bestimmt. Einige dieser Faktoren kann der Gründer selbst beeinflussen, andere wiederum sind vom Markt, der Technologie oder dem Verhalten des Wettbewerbs abhängig. Nimmt der Markt das Produkt an? Ist die Konkurrenz schneller? Reichen die Ressourcen, wenn sich die Markteinführung verzögert? Etablierte Unternehmen haben all diese Klippen bereits erfolgreich umschifft. So mancher Existenzgründer stellt sich daher die Frage, ob im Gegensatz zur Neugründung nicht die Übernahme eines bestehenden Unternehmens der sicherere Weg in die Selbständigkeit ist.

Welche Vor- und Nachteile ein solcher Schritt bietet und wie der Antritt einer Unternehmensnachfolge vonstattengehen kann, wird im Folgenden anhand eines konkreten Beispiels aus dem Jahr 2014 skizziert. Dabei begleiteten wir den 30-jährigen Existenzgründer Stefan Kratzer bei der Übernahme von DinoParts, einem marktführenden Anbieter von Ersatzteilen sowie Service- und Reparaturleistungen für historische Fiat- und Ferrari-Dino, mit insgesamt 7 Mitarbeitern.

Was spricht für die Übernahme eines etablierten Unternehmens?

Zentrales Argument für die Übernahme eines alteingesessenen Unternehmens ist eine aussagekräftige und zufriedenstellende Geschäftshistorie. Das bedeutet, dass das Unternehmen und der Unternehmer bereits bewiesen haben, dass die Produkte und Leistungen vom Markt angenommen werden und das Business-Modell funktioniert. Planungen, die auf einer solchen soliden Geschäftshistorie aufbauen, sind erheblich fundierter und belastbarer, als die Planungen typischer Powerpoint Start-ups. Für viele Nachfolger ist außerdem interessant, dass meist bereits eine „Marke“ vorhanden ist, die nicht erst mühsam aufgebaut werden muss. Beide Voraussetzungen waren für Stefan Kratzer im Falle DinoParts gegeben.

Ein weiterer Vorteil bei der Unternehmensübernahme ist, dass der Übergeber, also der ehemalige Inhaber, im Normalfall ein starkes Interesse an der Fortführung seines Lebenswerks hat. Insbesondere in der Anfangsphase kann er den Nachfolger maßgeblich unterstützen und auch im weiteren Verlauf regelmäßig als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Insgesamt steigen die Aussichten für eine erfolgreiche Weiterführung durch diese Aspekte signifikant an - vorausgesetzt, die Chemie zwischen Übergeber und Nachfolger stimmt. „Da relativ bald klar war, dass ich der geeignete Nachfolger für das Unternehmen bin und die Übernahme in aller Ernsthaftigkeit betrieben habe, konnte ich mit dem Verkäufer eine starke Vertrauensbasis aufbauen. Dies war bei einzelnen Aspekten während Übernahmeprozesses und bei den Vertragsverhandlungen sehr hilfreich.“, sagt Stefan Kratzer.

Allerdings birgt die Übernahme eines etablierten Unternehmens selbstverständlich auch immer die Gefahr, potenzielle Risiken aus der Vergangenheit mit „einzukaufen“. Solche Überraschungen können durch eine fundierte Erwerbsprüfung, auch Due Diligence genannt, vermieden werden. Stefan Kratzer erinnert sich: „Wir haben festgestellt, dass die logistischen Prozesse bei DinoParts stimmen und somit zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Trotzdem haben wir bereits während der Due Diligence Optimierungspotentiale für die Lagerhaltung und das Warenwirtschaftssystem abgeleitet, von denen wir bereits heute profitieren.“

Welche Unternehmen kommen für eine Übernahme in Frage?

Es gibt eine Vielzahl von Unternehmern, die einen Nachfolger suchen. Allerdings sind davon längst nicht alle für eine Übernahme geeignet. Nicht empfehlenswert sind beispielsweise Unternehmen, die eine nicht marktgerechte Produktpalette (Stichwort „Me-Too-Produkte“) in einem per se schrumpfenden Markt anbieten, oder die durch eine viel zu starke Abhängigkeit vom bisherigen Inhaber, zum Beispiel in Sachen Kundenbeziehungen und Know-how, gebremst werden. Hier ist wichtig, die Fakten bereits im Vorfeld kritisch zu hinterfragen und sich nicht vom äußeren Schein trügen zu lassen. „Ich habe mir mehrere Firmen angesehen, wenngleich mein Hauptaugenmerk schon zu Beginn auf DinoParts lag. Nichtsdestotrotz habe ich mir auch andere Optionen offen gelassen, solange ich mit dem Veräußerer nicht grundsätzlich handelseinig war. Schnell hat sich jedoch herausgestellt, dass er nicht zu viel versprochen hatte und bei DinoParts alle Voraussetzungen für eine Übernahme durch mich gegeben waren“, berichtet Kratzer.

Die Identifikation eines passenden Unternehmens kann über das eigene Netzwerk (Banken, Steuerberater, Kammern), über Unternehmensbörsen oder spezialisierte Beratungsgesellschaften erfolgen. Hat der Inhaber einen Berater mit der Suche nach einem Nachfolger beauftragt, ist dies meist auch ein gutes Indiz für die Ernsthaftigkeit des Übergabewunsches. Seriöse Berater werden im Übrigen nur vom Verkäufer honoriert, so dass hier keine Zusatzkosten für den Käufer entstehen.

Welche Schritte sind für eine Unternehmensübernahme notwendig?

Die Übernahme eines bestehenden Unternehmens ist letztendlich nicht mit übermäßig viel Mehraufwand verbunden, als die Eigengründung. Vorausgesetzt, ein passendes Unternehmen ist gefunden, sollte der Interessent sich zunächst intensiv mit dem Geschäftsmodell auseinandersetzen und daraus einen eigenen Businessplan entwickeln. Idealerweise geschieht dies in Zusammenarbeit mit dem bisherigen Inhaber. Dann wird der Kaufpreis festgelegt, wobei natürlich ausschließlich der Status Quo bewertet werden sollte. Anschließend ist im Rahmen einer Absichtserklärung, auch Letter of Intent genannt, festzulegen, wie der Erwerb vonstattengeht, zum Beispiel in Bezug auf den Zeitplan und Gewährleistungen. „Wir haben mit dem Alteigentümer eine Planung entwickelt und einzelne Positionen Schritt für Schritt durchgesprochen, so dass am Ende ein gemeinsamer Businessplan entstand. Dieser wurde vom Verkäufer mitgetragen, so dass auf dessen Basis ein realistischer Kaufpreis festgelegt werden konnte“, blickt Kratzer zurück.

Häufig wird bei der Finanzierung übrigens neben Eigenkapital, Fördergeldern und Fremdmitteln der Bank auch der Verkäufer mit in die Pflicht genommen. Ein sogenanntes Verkäuferdarlehen ist heute bei den meisten Transaktionen bereits üblich geworden und wird insbesondere von den Banken auch als Vertrauensbeweis des Übergebers betrachtet, dass mit der Nachfolge nicht nur schnell Kasse gemacht werden soll. Üblich sind Größenordnungen bis zu 20 Prozent des Kaufpreises, die dem Nachfolger in der Regel unbesichert und mit einem Rangrücktritt versehen, für mehrere Jahre zur Verfügung gestellt werden. Besteht Einigung bezüglich der Rahmendaten, erfolgt die bereits erwähnte Erwerbsprüfung, bei der die Historie des Unternehmens durchleuchtet wird.

Meist ist es ausreichend, sich die Finanzen sowie rechtliche und steuerliche Aspekte mit Hilfe eines geeigneten Beraters genau anzusehen. An dieser Stelle entsteht - verglichen mit einerEigengründung - ein Mehraufwand. Allerdings ist dieser häufig zuschuss- oder förderfähig und zudem in Relation zu dem „üblichen Lehrgeld“ einer Neugründung zu sehen. Sofern die Erwerbsprüfung keine gravierend negativen Erkenntnisse oder Risiken aufdeckt, kann im Anschluss der Kaufvertrag auf Basis der vorhandenen Absichtserklärung erstellt werden. Insbesondere beim Erwerb einzelner Aktivposten (Asset Deal) ist zu beachten, dass sämtliche betriebsnotwendigen Vermögensgegenstände, also auch immaterielle Werte wie Know-how, Marken und Domains, mit auf den Nachfolger übergehen.

Gibt es Finanzierungen für eine solche Übernahme?

Ja. Durch eine intelligente Kombination aus Eigenmitteln, öffentlichen Fördermitteln und Bankdarlehen, lassen sich (bei werthaltigen Unternehmen) durchaus Kaufpreise im siebenstelligen Bereich bewerkstelligen. Voraussetzung hierfür ist eine saubere und nachvollziehbare Businessplanung. Dazu gehören ein abgestimmtes Zahlenwerk, fundierte Annahmen, ein realistisch hergeleiteter Kaufpreis sowie ein gewisses Mindestmaß an Eigenmitteln. Die KfW fordert programmabhängig, dass zwischen zehn und 15 Prozent der Gesamtfinanzierung mit Eigenmitteln zu unterlegen ist, meist mit einer absoluten Deckelung. Außerdem ist es möglich, diese Eigenmittel durch Dritte (zum Beispiel Friends & Family oder ein privates Darlehen) aufzustocken, so dass nicht der Gesamtbetrag vom Gründer selbst kommen muss.

Aktuell sind die Konditionen für eine Finanzierung äußerst attraktiv. Dies gilt ebenso für klassische Hausbankdarlehen, so dass diese durchaus eine Alternative zu öffentlichen Krediten darstellen. Ist der Businessplan fundiert und professionell aufbereitet, erhöht das nicht nur die Wahrscheinlichkeit einer Finanzierungszusage, sondern verkürzt zudem auch den Bearbeitungsprozess. Denn Dank der meist soliden Basis des etablierten Unternehmens, steht den Banken in Sachen Bonitätseinschätzung und Sicherheiten eine ganz andere Grundlage für ihre Entscheidung zur Verfügung, als bei einem klassischen Start-up ohne bewiesenes Geschäftsmodell. „Selbstverständlich mussten wir die üblichen Unterlagen in der geforderten Qualität vorlegen. Unsere Hausbank hat das Vorhaben aber von Beginn an positiv bewertet und unterstützt. Der enge Kontakt zu den Entscheidern in der Bank hat so manche Tür für uns geöffnet!“, freut sich Stefan Kratzer. „Außerdem hätte ich nicht gedacht, dass die Antragsstellung so schnell über die Bühne geht. Insgesamt haben wir für die Finanzierungszusagen von Hausbank, KfW und Bürgschaftsbank nur rund sechs Wochen benötigt.“

Fazit

Die Übernahme eines bestehenden Unternehmens ist mit Herausforderungen und in manchen Punkten auch mit einem Mehraufwand im Vergleich zur Neugründung verbunden. Dies wird durch die skizzierten Vorteile allerdings meist mehr als kompensiert. Die auf den ersten Blick hohen Kaufpreise lassen sich häufig bei näherer Betrachtung und mit einem gewissen Mindestmaß an Eigenmitteln gut finanzieren. Stefan Kratzer ist überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben: „Ich würde den Kauf eines soliden Unternehmens einer Eigengründung jederzeit wieder vorziehen. Zum einen weil ich mir durch den Erwerb eines Unternehmens, das sich mit klassischen Sportwagen befasst, einen Kindheitstraum erfüllen konnte. Zum anderen, weil ich dafür nur ein aus meiner Sicht relativ kalkulierbares Risiko eingehen musste.

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Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
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Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
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Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
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Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
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Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
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Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

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Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
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Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
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Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
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Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

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Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger