Online stellen ist nicht schwer, rechtlich dagegen manchmal sehr

Online stellen ist nicht schwer, rechtlich dagegen manchmal sehr

321-meins! Was für den Käufer gilt, scheint manchem Shop-Start-Up als Motto gerade recht. Hauptsache loslegen, die Feinheiten lassen sich ja auf dem Weg zum Reichtum noch erledigen. Und wenn´s dann schiefgeht, kann man sich in Foren über deutsche Bürokratie und böse Abmahnanwälte auslassen. Wer allerdings von Anfang an einen Anwalt zurate zieht, kann typische Fehler - und womöglich auch hohe Kosten - leicht vermeiden. Martin Boden, Rechtsanwalt aus Düsseldorf, klärt über rechtliche Aspekte von Online-Shops auf.

Die Vorbereitungsphase

Oftmals beginnt die Idee eines Online-Shops mit einem Zufall. Restposten werden irgendwo günstig zum Kauf angeboten, man schlägt zu und verkauft sie auf eBay weiter. Die schnell erzielte Marge macht Lust auf mehr, der Kontakt zu Verkäufern in Fernost ist schnell geknüpft und die Idee nimmt Formen an. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die ersten Weichen zu stellen.

Wichtig beim Verkauf von Elektrogeräten: Das Elektrogesetz

Wer Elektrogeräte verkaufen möchte sollte dem Elektrogesetz besonderes Augenmerk schenken. Hersteller von Elektrogeräten müssen diese bei der Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR) registrieren. Dadurch werden die Hersteller an der Entsorgung der Altgeräte beteiligt und es wird vermieden, dass diese in den normalen Hausmüll gelangen. Doch Vertreiber, eben auch Online-Händler, dürfen sich nicht auf die Hersteller verlassen, sondern müssen die Waren selbst registrieren lassen, wenn die Hersteller dies unterlassen haben. Typisch ist dies im Fall der fernöstlichen Herkunft der Waren. Hier werden Händler regelmäßig die Registrierung eigenverantwortlich in die Hand nehmen müssen, und zwar für jede einzelne Produktkategorie und jede Marke, unter der die Waren verkauft werden.

Die einzelnen Bereiche der anzumeldenden Produkte können auf der Internetseite www.stiftung-ear.de eingesehen werden. Dort finden sich auch Informationen, welche formellen Voraussetzungen zu erfüllen sind. Es gibt außerdem eine Vielzahl professioneller Dienstleister, die für Online-Händler die Verpflichtungen regeln und übernehmen. Sollten Sie unsicher sein, ob der Hersteller Ihrer Waren registriert ist, können Sie das online im Herstellerverzeichnis der Stiftung EAR zuverlässig abfragen. Bedenken Sie, dass die Registrierung durchaus mehrere Monate dauern kann. Erledigen Sie das also rechtzeitig! Außerdem ist zu beachten, dass auf den Geräten entsprechend gekennzeichnet ist, dass diese nicht in den normalen Hausmüll gehören. Hier darf beispielsweise die durchgestrichene Mülltonne nicht fehlen. Ebenso muss der Händler daran denken, die Registernummer der Stiftung EAR, die so genannte WEEE Registernummer in der geschäftlichen Korrespondenz auf dem Briefkopf anzugeben.

Hier alle Vorschriften einzuhalten ist wichtig, um später keine bösen Überraschungen zu erleben: Von Mitbewerbern kann der Vertrieb unregistrierter Elektrogeräte nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb abgemahnt werden. Ebenso drohen Bußgelder bis zu 100.000 Euro durch das Umweltbundesamt. Seit letztem Jahr müssen Hersteller und Händler, die ins EU-Ausland verkaufen, sich zudem in den jeweiligen Ländern registrieren und einen Bevollmächtigten benennen, der die Meldungen gegenüber den Behörden vornimmt.

Die CE-Kennzeichnungspflicht für Konformität mit EU-Normen

Mit der sogenannten CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller (und als solcher wird auch derjenige behandelt, der erstmals Waren aus Drittstaaten im europäischen Wirtschaftsraum in Verkehr bringt) die Konformität der Produkte mit den jeweils einschlägigen europäischen EN-Normen. Nicht nur Elektrogeräte müssen mit einer CE-Kennzeichnung versehen werden. CE-Kennzeichnungen sind für viele weitere Produkte, wie Spielzeug, Rollläden oder auch Medizinprodukte vorgesehen.

Die Verpackungsverordnung für adäquate Entsorgung

Verpackungen nach der Verpackungsordnung sind aus beliebigen Materialen hergestellte Produkte zur Aufnahme, zum Schutz, zur Handhabung, zur Lieferung oder zur Darbietung der Waren. Hierunter fallen alle Arten der Verkaufsverpackungen, Umverpackungen und Transportverpackungen genauso wie Verpackungsmaterial (zum Beispiel Styroporkügelchen). Hersteller und Händler haben sich bei einem bestimmten „System“ zu registrieren, wenn sie erstmals Ware verpackt in den Verkehr bringen und die Verpackung dann typischerweise bei einem Endverbraucher anfällt. Mit „System“ sind die Anbieter gemeint, welche sicherstellen, dass gebrauchte Verpackungen von den Verbrauchern haushaltsnah entsorgt werden können und diese in den Abfallkreislauf zurückkehren können. Der bekannteste Anbieter dürfte „Der Grüne Punkt“ sein.

Problematisch ist, dass seit dem 01.01.2009 die Kennzeichnungspflicht entfällt. Einer Verpackung kann man also nicht unbedingt ansehen, ob sie registriert ist oder nicht. Sie müssen sich als Versandhändler dann einem System anschließen, wenn Sie erstmals unregistrierte Verpackungen in den Markt bringen. Sie wissen, die Ware wird in Deutschland produziert bzw. zumindest verpackt? Lassen Sie sich vom Hersteller oder Ihrem Lieferanten schriftlich bestätigen, dass die Verpackung bei „einem System“ registriert ist. Dann müssen Sie nichts weiter veranlassen. Für den Fall, dass die Waren aus dem Ausland verpackt angeliefert werden und/oder Sie keine entsprechende Erklärung Ihres Lieferanten/Herstellers erhalten, kann nur angeraten werden, die Verpackung selbst zu registrieren.

Für Umverpackungen und das Schutzmaterial gilt das Gleiche. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Styroporkügelchen bereits vom Hersteller registriert sind, gelten Sie beim Versand als derjenige, der die Ware erstmals in den Verkehr bringt. Also auch hier heißt es: Im Zweifelsfall registrieren. Verstöße gegen die Verpackungsverordnung können von Mitbewerbern abgemahnt werden. Seitens der Behörden drohen empfindliche Bußgelder. Eine besondere Hinweis- und/oder Aufklärungspflicht auf der Internetpräsenz besteht für einen Händler nicht, sofern er alle Verpackungen registriert hat. Bei nicht registrierten Verpackungen bestünde dann eine Hinweispflicht, dass diese Verpackungen wieder zu ihm zurückgegeben werden können.

Marken und Designs: Import nur mit Einwilligung des Markeninhabers

Möchten Sie Markenwaren aus Staaten außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums importieren, müssen Sie sich unbedingt vergewissern, dass hierfür die Einwilligung des Markeninhabers vorliegt. Diese kann nicht per se vermutet werden, auch wenn es sich um Originalware handelt. Kaufen Sie beispielsweise original Markenjeans in den USA, um diese in Deutschland bei eBay zu verkaufen, verletzen Sie Markenrechte, da diese nur für den amerikanischen Markt bestimmt waren. Obwohl es sich dem Grunde nach um echte Markenware handelt, gilt diese dann auf dem europäischen Markt als Plagiat. Werden die Waren beim Import vom Zoll herausgezogen, kann dies in der Beschlagnahme und Vernichtung der Waren münden. Ebenso sollten Sie immer prüfen, ob für Produkte - auch für solche, die Sie vielleicht in Anlehnung an ein Ihnen bekanntes Vorbild selbst herstellen möchten - ein geschütztes Design eingetragen ist. Als geschütztes Design kann sowohl die besondere Form einer Ware als auch ein bestimmtes Muster, etwa auf einem Kleidungsstück, geschützt werden.

Hinweispflichten unbedingt bachten

Es gibt darüber hinaus viele produktbezogene Hinweispflichten. Beispielhaft seien die Textilkennzeichnungsverordnung bei Textilien, die Biozidverordnung für Biozidprodukte wie etwa Desinfektionsmittel, die Energiekennzeichnungsverordnung bei Waschmaschinen, Kühlgeräten, TV-Geräten oder Staubsaugern wie auch die Altölverordnung beim Handel mit Motorölen genannt. Neben der Hinweispflicht im Shop selbst sollten Sie vorab darauf achten, dass Ihnen seitens der Hersteller und Lieferanten die notwendigen Informationen und Begleitmaterialien zur Verfügung gestellt werden.

Versicherungen als Schutz vor Risiken

Treten Sie selbst als Hersteller auf, treffen Sie Pflichten nach dem Produkthaftpflichtgesetz. Hier sollten Sie eine entsprechende Versicherung mit ausreichender Deckung abschließen. Informieren Sie sich auch über mögliche Rechtsschutzversicherungen, die typische Risiken im Onlinehandel abdecken. Gewöhnliche Rechtsschutzversicherungen decken Urheberverletzungen und sonstige Rechtsstreitigkeiten des Internethandels nicht ab. Hierfür gibt es mittlerweile Versicherer, die sich auf diese Risiken spezialisiert haben.

Die Launch-Phase

Haben Sie nun alle Fragen zu möglichen Registrierungen, Hinweispflichten und so weiter vorbereitend geklärt, können Sie sich an die eigentliche Arbeit machen und Ihren Shop mit Leben füllen. Vermeiden Sie es, Ihre AGB und sonstigen rechtlichen Informationen „von der Stange“ zu kaufen. Sicherlich gibt es viele Pflichtinformationen, die standardmäßig in keinem Shop fehlen dürfen. Doch ist bereits der Verkaufsort entscheidend. Möchten Sie neben Ihrem Online-Shop noch eine Verkaufspräsenz bei eBay betreiben, können die Rechtstexte nicht ohne weiteres 1:1 übernommen werden. Während nämlich im Online-Shop der Kaufvertrag erst mit Ihrer Annahme der Kundenbestellung zustande kommt, Ihre Angebotsdarstellungen deshalb zunächst wie unverbindliche Katalogangebote behandelt werden, geben Sie bei eBay mit Einstellen des Angebots eine verbindliche Offerte ab, die der Höchstbietende oder der Sofort-Käufer nur anzunehmen braucht.

Bieten Sie Waren in Packungen nach Litern, Kilogramm oder (Quadrat)Metern an, müssen Sie daran denken, den Grundpreis anzugeben, damit Kunden zum Beispiel bei einem Fünf-Liter-Gebinde Preisvergleiche nach dem Ein-Liter-Grundpreis anstellen können. Weisen Sie Versandkosten konkret aus und nur für die Länder, in die Sie auch wirklich liefern. Angaben wie „Versand in die USA auf Anfrage“ sind unbedingt zu vermeiden, weil dies nicht im Einklang mit der Preisangabenverordnung steht.

Beachten Sie bei der Wahl der für Sie richtigen Widerrufsbelehrung die ökonomischen Konsequenzen. Nach der gesetzlichen Regelung hat der Verbraucher die Kosten der Rücksendung zu tragen, Händler können diese jedoch übernehmen. Natürlich ist es Ausdruck Ihres Kundenservices, wenn Sie sich für die Kostentragung zugunsten Ihrer Kunden entscheiden. Bei Bekleidungswaren kann dies jedoch - gerade in der Gründungsphase - schnell zu enormen Lasten führen. Unter Umständen ist es für Sie sinnvoller, es zunächst bei der gesetzlichen Ausgangslage zu belassen und später, nachdem das Widerrufsverhalten der Kunden besser beurteilt werden kann, zur kundenfreundlichen Alternative überzugehen.

Nehmen Sie Datenschutz ernst. Dies gilt insbesondere auch für das E-Mail Marketing. Greifen Sie auf Newslettersysteme zurück, die gewährleisten, dass auch nur diejenigen, die sich wirklich dafür angemeldet haben, Ihre Werbemails erhalten. Das beinhaltet neben der Sicherung und Speicherung des Anmeldevorgangs ein Abmeldesystem, das einen weiteren Versand an abgemeldete Adressen verhindert.

Vermeiden Sie unsaubere Formulierungen. Einer der häufigsten Fehler ist die Bewerbung einer zweijährigen Garantie, obwohl letzten Endes nur die Sachmangelhaftung gemeint ist. Diese steht einem Käufer per Gesetz für zwei Jahre zu. Hat die Ware zum Zeitpunkt der Übergabe der Ware einen Mangel, kann der Käufer von Gesetzes wegen die Ware reparieren oder sich Ersatz liefern lassen. Tritt ein Mangel innerhalb der ersten sechs Monate nach Übergabe auf, gilt dabei eine gesetzliche Vermutung, dass der Mangel schon zur Übergabe vorlag, außer der Händler beweist das Gegenteil. Tritt der Mangel zwischen dem 7. und 24. Monat nach Kauf auf, muss der Käufer das Vorliegen des Mangels zum Übergabezeitpunkt nachweisen. Eine Garantie ist hingegen ein selbständiges Versprechen des Herstellers oder des Verkäufers, für bestimmte Mängel innerhalb der Garantiezeit einstehen zu wollen. Bewerben Sie eine Garantie, geben Sie damit also ein weitreichendes Versprechen ab. Zudem sind Sie dann verpflichtet, dem Kunden die genauen Garantiebedingungen schriftlich mitzuteilen.

Verstöße gegen die gesetzlichen Informationspflichten gegenüber Verbrauchern wie auch gegen die Preisangabenverordnung können als unlauterer Wettbewerb von Konkurrenten und Verbänden abgemahnt werden. Die Kosten, die Ihnen hierdurch entstehen, sind zumeist weitaus

höher als die Kosten einer rechtlichen Prüfung des Shops vor dem Onlinegang. Urheberrechte gelten auch im Internet. Denken Sie daran, bei der Verwendung fremder Produktbilder das Einverständnis der Rechteinhaber einzuholen. Verlassen Sie sich lieber nicht auf Aussagen von Zwischenhändlern, denen selbst nur Nutzungsrechte eingeräumt wurden, weil diese oftmals kein Recht zur Weiterlizenzierung haben. Seien Sie kreativ bei den Produktbeschreibungen und schreiben Sie nicht woanders ab. Es gibt diverse Urteile, die auch für Produktbeschreibungen ein Urheberrecht einräumen. Dies gilt freilich nicht für die reine Auflistung zum Beispiel technischer Details.

Die Verkaufsphase

Was ist ein Online-Shop ohne Marketing? Klappern gehört zum Handwerk und die Auffindbarkeit im Netz ist dafür essenziell. Schießen Sie aber nicht über das Ziel hinaus.

AdWords-Kampagnen

Mithilfe von AdWords-Kampagnen lässt sich Ihre Sichtbarkeit im Netz blitzschnell erhöhen. Es ist erlaubt, fremde Markennamen oder Kennzeichen als Keyword zu buchen. Passen Sie aber auf, dass die fremde Marke nicht in Ihrer Adwords Anzeige erscheint. Denn das wäre eine klare Markenrechtsverletzung. Vorsicht gilt auch bei bekannten Marken. Hier müssen Sie nach der Rechtsprechung in der Anzeige selbst klarstellen, dass Sie nichts mit der berühmten Marke zu tun haben, da Ihnen sonst die Nutzung der fremden Marke als Keyword als ein unzulässiges Anhängen an das Image und den Ruf der bekannten Marke ausgelegt wird. In den meisten Fällen wird eine solche Klarstellung in der Kürze der Anzeige nicht möglich sein, so dass bekannte Marken in AdWords-Kampagnen lieber nicht eingesetzt werden sollten.

Preiswerbung

In der Verkaufsphase sind Rabattaktionen ein gern eingesetztes Mittel der Kundenmotivation. Statt 490,00 Euro gibt es die Ware nun zum Aktionspreis von 9,90 Euro.

Die Werbung mit durchgestrichenen „statt- Preisen“ ist grundsätzlich zulässig. Es bedarf keines besonderen Hinweises, ob es sich um eine UVP des Herstellers handelt. Nach der Rechtsprechung kann ein durchgestrichener Preis nicht anders als der bislang geforderte eigene Preis verstanden werden. Die Verbraucher seien Werbungen mit durchgestrichenen Preisen gewohnt und kämen nicht auf die Idee, einer solchen Preiswerbung einen anderen Sinngehalt zu geben. Der frühere Preis darf kein jedoch so genannter Mondpreis sein. Sie müssen im Zweifelsfall nachweisen, dass Sie die Ware zu dem vorherigen Preis eine angemessene Zeit beworben haben. Das ist sicherlich nicht der Fall, wenn Sie ein neues Produkt in Ihr Sortiment aufnehmen und dieses bereits eine Woche später mit einem gesenkten Preis bewerben. Ausnahmen bestätigen auch hier wieder die Regel. Bei Produkten des täglichen Lebensbedarfs wie etwa Lebensmitteln dürfte diese Zeit ausreichen, sicher aber nicht bei Möbeln.

Wenn der durchgestrichene Preis tatsächlich eine Zeit lang beworben wurde, kommt es immer auf den Einzelfall an, ab wann die Werbung mit dem durchgestrichenen Preis wiederum irreführend wird. Maßgeblich ist vor allem die Art der Ware. Bei Nahrungs- und Genussmitteln sollte das Angebot zum früheren Preis nicht länger als vier bis zehn Wochen zurückliegen. Bei langlebigen Wirtschaftsgütern, wie z.B. Autos kann auch schon mal eine größere Zeitspanne vorliegen. Ein Indiz für eine Irreführung kann es sein, wenn der vermeintliche Angebotspreis länger beworben wird als es der durchgestrichene Referenzpreis jemals wurde. Denn dann ist der neue niedrige Preis als Normalpreis anzusehen und der Verbraucher spart tatsächlich nichts mehr.

Sofern Sie den alten Preis nicht durchstreichen, empfiehlt es sich, die Herkunft des höheren Preises, wie zum Beispiel „unser bisheriger Preis“ oder „UVP“ anzugeben.

Aktionsangebote

Bei Aktionsangeboten müssen immer Anfang und Ende konkret und für den Verbraucher unmittelbar einsehbar mitgeteilt werden. Dabei muss eine Werbeaktion nicht immer über mehrere Wochen oder Tage geschaltet werden. Es wurde beispielsweise die Aktionswerbung „Nur heute ohne 19% Mehrwertsteuer" als zulässig betrachtet. Nach der Rechtsprechung ist hier vom mündigen Verbraucher auszugehen, der sich allein aufgrund einer derartigen Werbung nicht zu einem unüberlegten Kauf hinreißen lässt. Hier wurden die Vorgaben in den letzten Jahren maßgeblich zu Gunsten der Händler entschärft. Sie können heute viel mehr mit Tagesaktionen und Ähnlichem aufwarten, als dies etwa vor der Reform des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) im Jahre 2002 möglich war.

Es gilt jedoch bei Aktionswerbungen für bestimmte Waren das Gebot der ausreichenden Bevorratung zu beachten. Wenn Sie für fünf Tage eine bestimmte Ware zum Sonderpreis anbieten, sollten Sie einen Warenvorrat in angemessener Menge vorhalten.

Kundenbewertungen

Gute Kundenbewertungen sind eine tolle Referenz und können Ihren Shop richtig aufmöbeln. Doch vermeiden Sie es, Kunden mit Leistungsversprechen zu positiven Bewertungen zu animieren. Die Newsletterwerbung eines Online-Händlers, der seine Kunden mit dem Versprechen eines nachträglichen Rabatts auf ihren Kauf zu positiven Bewertungen auf einem Bewertungsportal im Internet bewegen wollte, wurde in der Rechtsprechung als unzulässig gesehen. Wenn die auf diesem Wege erlangten Bewertungen nicht ausdrücklich mit dem Hinweis auf die Rabattaktion, in deren Rahmen sie erwirkt wurden, versehen werden, handelt es sich um eine Form der irreführenden Werbung.

Sollten Sie Ihre Kunden durch Gewährung von gewissen Rabatten zu positiven Bewertungen animieren wollen, empfiehlt es sich nicht, dies mit großflächigen Newsletteraktionen zu machen. Bewertungen, die man mit dem Hinweis, dass diese durch einen gewährten Rabatt zustande gekommen sind, garniert, sind nicht viel wert. Weniger Vorsicht ist beim Werben um Fans bei Facebook geboten. Da es sich hier nicht um eine positive oder negative Einschätzung des Unternehmens geht, darf hier auch mit Goodies als Dankeschön geworben werden.

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Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
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Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
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Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
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Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
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Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
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Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

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Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
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Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
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Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
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Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

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Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger
Online stellen ist nicht schwer, rechtlich dagegen manchmal sehr
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Online stellen ist nicht schwer, rechtlich dagegen manchmal sehr
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