Versicherungen als Must-Have für Selbständige

Versicherungen als Must-Have für Selbständige


Von Susanne Meier

Unfallversicherung, Krankenkasse , Betriebshaftpflicht. Existenzgründer müssen ihre private und berufliche Absicherung selbst in die Hand nehmen. Zu entscheiden, welche Versicherung nötig, sinnvoll oder gar verpflichtend ist, ist dabei nicht immer einfach. Maria Kräuter ist selbständige Beraterin für Existenzgründer. Jungunternehmern rät die Wahl-Nürnbergerin, sich frühzeitig und umfassend mit dem Thema Absicherung auseinanderzusetzen.

„Für alle, die sich in einem Angestelltenverhältnis befinden, sind die Rahmenbedingungen in Sachen Absicherung in großen Teilen gegeben. Um Themen wie Kranken-, Arbeitslosen- oder betriebliche Unfallversicherung muss sich ein angestellter Arbeitnehmer im Normalfall nicht großartig kümmern“, erklärt Maria Kräuter. „Wenn jemand aber ein Unternehmen gründet, findet eine Rollenveränderung statt. Selbständige müssen den Rahmen für ihre berufliche Tätigkeit und damit auch für ihre Absicherung nun selbst schaffen. Das kann seine Tücken haben.“ Seit 16 Jahren arbeitet Maria Kräuter als Coach, Beraterin und Trainerin für Gründer und Selbständige. Nicht selten stellt sie fest, dass versicherungstechnische Aspekte der Existenzgründung nur stiefmütterlich behandelt werden. „Es kommt immer wieder vor, dass aus Unwissenheit Fehler gemacht werden, die dann langfristig zu größeren Problemen führen können. Deshalb empfehle ich, sich von Anfang an umfassend mit dem Thema Absicherung auseinanderzusetzen. Man muss hier kein Spezialistwerden, aber man sollte sich grundlegend informieren. Das gibt einem die Sicherheit, keine Kardinalfehler zu begehen, die womöglich leicht hätten vermieden werden können.“

Als Herangehensweise an das Thema Absicherung empfiehlt sie, alle angebotenen persönlichen und betrieblichen Versicherungen in zwei Gruppen einzuteilen: In der ersten Gruppe sind alle Versicherungen, an denen kein Weg vorbeiführt, wie beispielsweise Krankenversicherung und Altersvorsorge. Die zweite Gruppe dagegen beinhaltet all jene Versicherungen, die Sinn machen können, wie etwa Unfall- und Arbeitslosenversicherung.

Krankenversicherung und Altersvorsorge

„In jedem Fall braucht ein Existenzgründer eine Krankenversicherung“, erklärt Kräuter. „Seit 2009 besteht die allgemeine Krankenversicherungspflicht in Deutschland. Das heißt, jeder muss krankenversichert sein.“ Ob eine private oder gesetzliche Krankenversicherung gewählt wird, ist dabei für die allermeisten Gründer eine individuelle Entscheidung. „Viele gehen davon aus, dass man sich als Selbständiger zwangsläufig privat versichern muss. Das stimmt allerdings so nicht. Soweit gewisse Voraussetzungen erfüllt sind ist eine freiwillige gesetzliche Versicherung selbstverständlich ebenfalls möglich. Die Beiträge dafür richten sich nach dem Einkommen, und nicht- oder geringverdienende Familienmitglieder sind beitragsfrei mitversichert. Für viele kann das Vorteile bieten und sollte bei der Entscheidung berücksichtigt werden“, weiß die Beraterin. Die Beiräge für die private Krankenversicherung seien dagegen vor allem für jene günstig , die jung, gutverdienend, unverheiratet und gesund sind. „Die Krux daran ist allerdings, dass die Beiträge mit dem Alter steigen und diese natürlich auch dann weiterbezahlt werden müssen, wenn man aus dem Erwerbsleben ausgeschieden ist. Sich privat krankenzuversichern ist also eine sehr weitreichende Entscheidung bei der nicht nur der kurzfristige Vorteil gesehen werden darf. Stattdessen sollte hier die gesamte längerfristige Lebensplanung mit berücksichtigt werden“, warnt die Expertin. Die

Krankenversicherung, egal ob privat oder gesetzlich, zieht außerdem automatisch die Pflegeversicherung nach sich. Wer also zum Beispiel privat krankenversichert ist, ist auch privat pflegeversichert.

Als zweites großes „Must-Have“ steht neben der Krankenversicherung die Altersvorsorge. Hier rät Kräuter den Selbständigen, sich so früh wie möglich darum zu kümmern und die Vorsorge auf mehrere Standbeine zu verteilen. Außerdem sei unbedingt zu prüfen, ob vielleicht sogar eine gesetzliche Rentenversicherungspflicht besteht. Das ist unter gewissen Voraussetzungen bei bestimmten Berufsgruppen der Fall, zum Beispiel bei selbständigen Lehrern und Dozenten sowie bei einigen Heilberufen wie etwa Physiotherapeuten. Ebenso kann dies bei einem großen Teil der Künstler und Publizisten, aber auch bei Selbständigen mit nur einem Auftraggeber ein Thema sein. „In der Regel ist die Altersvorsorge jedoch frei wählbar. Hier sollte jeder je nach finanzieller Lage entscheiden, was sinnvoll und notwendig ist“, rät Maria Kräuter.

Betriebliche Seite der Absicherung

Mit dem Abschluss einer Krankenversicherung und der Regelung der Altersvorsorge ist der essenzielle Teil der privaten Absicherung abgedeckt. Nun fehlt aber noch die betriebliche Seite. „Hier empfehle ich auf jeden Fall eine Betriebshaftpflichtversicherung, die Personen-, Sach- und in einem gewissen Rahmen auch Vermögensschäden abdeckt“, erzählt Kräuter. Außerdem könne je nach Branche eine Berufshaftpflichtversicherung Sinn machen, die gezielt vor größeren Vermögensschäden schützt. Für manche Berufe, zum Beispiel Anwälte oder Architekten, ist diese sogar verpflichtend. Auch hier sei es also unbedingt erforderlich, sich genauer damit auseinanderzusetzen, empfiehlt die Expertin.

Alle weiteren Versicherungen seien individuell zu prüfen. „Beispielsweise sollte sich jeder mit dem Thema Unfallversicherung beschäftigen. Auch wenn hier nur manche Berufe von Selbständigen einer Pflichtversicherung über die Berufsgenossenschaften unterliegen, wie beispielsweise Grafikdesigner oder Fotografen, kann eine solche Absicherung sehr wichtig sein“, erklärt Kräuter. Zu bedenken sei dabei allerdings, dass die berufliche Unfallversicherung sich ausschließlich auf Unfälle im beruflichen Kontext beziehe. Eine berufliche Unfallversicherung mit einer privaten zu kombinieren könne deshalb Sinn machen.

Kräuter gibt jedoch zu bedenken, dass häufig gar keine Unfälle, sondern meist andere Erkrankungen daran schuld sind, wenn jemand über längere Zeit hinweg seinen Beruf nicht ausüben kann. „Deshalb rate ich dazu, auch über eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachzudenken. Wenn man wirklich einmal nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben, dann kann das Gold wert sein“, weiß die Beraterin. Verschiedene Modelle dieser Versicherungsart sind auf dem Markt. Unterschiede gibt es beispielsweise auch darin, bis zu welchem Lebensjahr gezahlt wird. Oft wird empfohlen, dass hier keine Lücke bis zum Eintritt des Rentenalters entstehen sollte.

Arbeitslosenversicherung nicht vergessen

Und natürlich kann auch die freiwillige Arbeitslosenversicherung ein spannendes Thema sein. „Jeder, der unmittelbar vor Beginn der hauptberuflichen Selbständigkeit Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, kann sich in diesem Bereich freiwillig weiterversichern. Der Antrag muss hier jedoch innerhalb von drei Monaten gestellt werden. Für Studenten, die gleich nach dem Studium ein

Unternehmen gründen, kommt diese Möglichkeit also nicht in Frage, da sie noch nie in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Für manche Selbständige kann das je nach Branche und Geschäftsidee durchaus attraktiv sein“, erklärt die Expertin. Das ausgezahlte Arbeitslosengeld richtet sich dann nicht nach dem tatsächlichen Einkommen, das man in seiner Selbständigkeit erwirtschaftet hat, sondern nach der beruflichen Qualifikation des Selbständigen. Ebenso spielt hier die berufliche Tätigkeit, in die man weiterhin vermittelt werden würde, eine Rolle.

Und zu guter Letzt ist auch noch das Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) ein - oft vernachlässigtes - Thema im Bereich Versicherungen. Künstler und Publizisten im Sinne des KSVG sind dazu verpflichtet, sich über die KSK in der gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung zu versichern. „Für die Versicherten bietet das den Vorteil, dass sie dann nur 50 Prozent der Beiträge zahlen müssen. Die anderen 50 Prozent werden von der KSK über die Abgabe der Verwerter (Stichwort: Künstlersozialabgabe – siehe separter Infokasten) und einen Bundeszuschuss aufgestockt“, erklärt die Beraterin.

Neben den bereits aufgezählten gibt es natürlich noch eine Vielzahl an weiteren Absicherungsmöglichkeiten, die je nach Tätigkeitsfeld und Risikostruktur unverzichtbar sein können. „Für manche Unternehmen sind beispielsweise Sach- und Transportversicherungen, Produkthaftpflichtversicherungen oder Umweltversicherungen sehr wichtig. Auch Betriebsunterbrechungsversicherungen, beispielsweise beim Ausfall der EDV-Anlage, können manchmal essenziell sein“, erklärt die Beraterin. „Es muss also jeder Existenzgründer individuell entscheiden, was für ihn angemessen, sinnvoll und wichtig ist.“

Sorgfältige Risikoanalyse als Basis

Die Basis für eine adäquate Absicherung ist in jedem Fall eine sorgfältige Risikoanalyse und die Berücksichtigung individueller Faktoren. „Es macht einen fundamentalen Unterschied, ob man als Dienstleister tätig ist oder ein produzierendes Gewerbe betreibt, ob jemand Texte liefert oder über Finanzprodukte berät“, erklärt Maria Kräuter. „Es ist daher wichtig, genau zu schauen, wie man was absichern kann, was überhaupt absicherbar ist, und wie auch das individuelle Sicherheitsbedürfnis ist. Als Faustregel gilt, dass all das soweit wie möglich abgesichert werden sollte, was wirklich existenzgefährdend ist.“ Sie rät Existenzgründern, ihre Geschäftsidee am besten schon im Vorfeld der Selbständigkeit sorgfältig auf Risiken hin zu überprüfen. Der eigene Businessplan liefert hier in der Regel bereits wichtige Informationen. Wer sein Versicherungsportfolio dann einmal festgelegt hat, sollte dieses außerdem regelmäßig auf den Prüfstand stellen. „Je nachdem wie sich das Unternehmen entwickelt, kann es sein, dass man plötzlich unterversichert ist. Das sollte natürlich vermieden werden“, rät die Beraterin.

„Sich gut beraten zu lassen ist eine Investition in die Zukunft, mit der man sich viel Zeit und viele Irrwege erspart. Es lohnt sich, dafür auch Geld in die Hand zu nehmen. Denn je breiter die Informationsbasis des Existenzgründers im Bereich Versicherungen ist, desto bessere Entscheidungen kann er treffen. Und die Verantwortung für die eigene Unternehmung liegt schließlich immer beim Unternehmer selbst“, erklärt Maria Kräuter. „Eine gute Absicherung ist nicht zuletzt ein wichtiger Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen.“

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Arzberg

Arzberg, 479 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen hat rd. 5500 Einwohner. Deutschlands älteste Nagelfabrik, die Herstellung feinster Elisen-Lebkuchen und eine moderne Fleisch- und Wurstwarenfabrikation bilden das Hauptgewerbe der Stadt. Aus westlicher Richtung ist Arzberg über die Autobahn A9 und die Bundesstraße 303, die sogenannte Fichtelgebirgsstraße, bequem und schnell erreichbar. Aus Richtung Nord und Süd gelangt man über die Autobahn A93 und die Bundesstraßen B15 und B303 in den Ort. Arzberg besitzt einen Bahnhof an der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag. Der Grenzübergang Schirnding zu Tschechien ist nur ca. 5 Kilometer entfernt. Deshalb ist Arzberg der ideale Ausganspunkt für Fahrten in das böhmische Bäderdreieck Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Aber auch in den Kernstock des Fichtelgebirges und in den Naturpark Steinwald ist es nicht weit. Die naturnahe Mittelgebirgslandschaft bietet vielzählige Freizeitmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten für die ganze Familie: Skisport, ganz gleich ob alpin oder nordisch erschließen etwa im Bereich von Ochsenkopf, Kornberg oder Mehlmeisel die einmalige Winterlandschaft. Die charakteristischen Felsenlabyrinthe des Fichtelgebirges sind über ein engmaschiges Wanderwegenetz erreichbar.

Arzberg
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Münchberg

Münchberg, das ist keine Großstadt, allerdings eine Kleinstadt groß in ihrer Bedeutung, denn Münchberg, das ist:
1. das Tor zum Fichtelgebirge und Frankenwald
2. eine gewachsene und anerkannte Stadt der Textilindustrie
3. ein vielbeachtetes kulturelles Zentrum
4. eine weithin ausgewiesene Schulstadt
und zusätzlich eingebunden in eine entwickelte Infrastruktur.

Die Stadt Münchberg bietet auch ein weitgestreutes Angebot für nahezu alle Bedürfnisse der Freizeitgestaltung. Münchberg ist mit knapp 11.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von 68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich auch zahlreiche Ortsteile. Münchberg selbst, eingebettet inmitten der Münchberger Gneishochfläche, bildet das Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald, zwei Höhenzüge, die das Umland natürlich begrenzen. Somit gerät unsere Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge und Erkundungen in diese waldreichen, von herrlichen Tälern durchzogenen, stets erholsamen Mittelgebirgszüge Nordostoberfrankens.

Zudem ist Münchberg gewachsene und anerkannte Heimstätte der Textilindustrie, die, entstanden aus der früher hier betriebenen Hausweberei, zahlreiche Textilbetriebe beherbergt, welche den Namen unserer Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntmachen. Münchberger Textilien und deren Herstellungsfirmen genießen einen hervorragenden Ruf. Mit Recht können wir behaupten, dass Münchberg einer der kulturellen Mittelpunkte des Landkreises Hof ist. So sind z.B. die Münchberger Sommerkonzerte oder die Bachtage weit bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Kunstbeflissene halten sich gerne im Bürgerzentrum auf, wo regelmäßig Vernissagen und Ausstellungen stattfinden. Sehenswert ist der im Stadtpark gelegene GeoPark, der seine Besucher anhand von Schautafeln über den Aufbau und die Gesteinsvorkommen der Münchberger Gneismasse und der umliegenden Gebirgszüge informiert. Bei einem Spaziergang durch den Waldlehrpfad im Stadtwald erfährt man spielerisch viel Wissenswertes über den Wald im Fichtelgebirge.

Stolz sind wir in Münchberg auch auf unsere schulischen Einrichtungen: Unter anderem nehmen der Campus Münchberg der Hochschule Hof, die Staatl. Berufsschule für Textilberufe, die Staatl. Fachschule für Textiltechnik sowie die Staatl. Fachschule für Textilbetriebswirtschaft eine herausragende Stellung in Bayern ein, sind sie doch die einzigen Einrichtungen dieser Art in unserem Bundesland und unterstreichen damit unsere unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.

Münchberg
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Bad Steben

Naturverbunden, romantisch und herzlich - so präsentiert sich die Marktgemeinde Bad Steben. Kraft tanken,ausspannen und einfach das Leben genießen gelingt spielend. Hier verbinden sich Tradition und Moderne: Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem frühen 20. Jahrhundert ist von einem blumenreichen, großzügigen Kurpark umgeben. Harmonisch fügen sich die neue Therme und die moderne Spielbank Bad Steben in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Die alte Wehrkirche St.Walburga und die Lutherkirche gehören zu den kulturhistorischen bzw. architektonischen Kleinodien der weiteren Region. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der mehrere Jahre in Bad Steben gelebt hat und hier eine Bergbau-Schule gründete, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!"

Besonders sehenswert ist auch das Grafik Museum Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. Abends wird das Kurhaus zur glanzvollen Bühne für Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen. Freunde des Spiels verbringen einen anregenden Abend in der Spielbank Bad Steben, wo das Glück in modernem Ambiente bei Roulette, Black Jack oder beim Automatenspiel gefordert wird. Darüber hinaus bieten zahlreiche Feste sowie die beiden großen Kirchweihmärkte eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Motto in Bad Steben lautet: „mit allen Sinnen genießen."
Im luxuriösen Wellness-Zentrum der Therme Bad Steben locken wohltuende Sinneserlebnisse. Herrlicher Badespaß, wohltuende Saunafreuden, Gesundheitsvorsorge und kulinarische Erlebnisse bereiten hier Entspannung für Körper und Seele.

Bad Steben hat mehr zu bieten - Bad Steben ist ein Ort für alle Generationen!
Bad Steben ist auch ein Ort für Familien: Von Kinderkrippe über Kindergarten bis hin zum Hort stehen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. In einer modernen, großzügigen und erst vor kurzem sanierten Grundschule lernen die Kinder beinahe spielerisch. In zahlreichen Sportvereinen und Organisationen haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bzw. einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Jeder der fünf Ortsteile verfügt über einen Kinderspielplatz und Bus, Bahn sowie Taxi ermöglichen ohne eigenes Auto zueinander oder hinaus in die Welt zu kommen. Und auch im Herbst des Lebens ist Bad Steben ein Ort, der mit betreutem Wohnen, ambulanten Pflegediensten und einer stationären Pflegeeinrichtung alles zu bieten hat um die „goldenen Jahre" genießen zu können. Hier fühlen sich die Generationen wohl!

Bad Steben
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Höchstädt

Die Gemeinde Höchstädt, im Herzen des Fichtelgebirges gelegen, wurde erstmals im Jahre 1298 urkundlich erwähnt. Jedoch ist Höchstädt sicher älter; das Dorf wurde an einer alten Handelsstraße errichtet, die bereits im 11. Jhd. bestand. Bis zur Mitte des 19. Jhd. hatte sich der langgezogene Ortskern mit den Ortsteilen Braunersgrün, Rügersgrün, Witzlebensmühle und Tännig gebildet. Geprägt wird das Ortsbild vor allem durch die Peter-und-Paul-Kirche in der Mitte und dem Rohrer´schen Schloßgut im Oberen Dorf, welches noch als Schloßmuseum besichtigt werden kann. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie auch der neue grenzüberschreitende Radweg, laden zu ausgiebigen Touren durch die schöne Mitte des Fichtelgebirges ein. Über die Anbindung an die A 93 ist Höchstädt gut zu erreichen.

Höchstädt
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Rindfleischwurst

Hofer Rindfleischwurst ist eine rohe Streichwurst. In ihrer Konsistenz ist sie etwas gröber als eine Teewurst, jedoch feiner als eine Mettwurst. Als Hauptbestandteil enthält sie viel (mageres) Rindfleisch und ist deshalb besonders hochwertig. Der feine Geschmack erhält durch das Anräuchern über Buchenholz eine rauchige, schinkenähnliche Note. Diese feine Wurstspezialität wird nur in der Stadt und im Landkreis Hof / Saale hergestellt. Sie ist in Name und Herkunftsbezeichnung als regionaltypisches Produkt mit geographischer Ursprungsbezeichnung markenrechtlich geschützt.

Hofer Rindfleischwurst besitzt im abgegrenzten geographischen Gebiet von Stadt und Landkreis Hof eine über 50-jährige Tradition. Als ihr Erfinder gilt Metzgermeister Hans Militzer, der 1950 erstmals die Rezeptur der Rindfleischwurst entwickelte. Diese Tradition setzte sein ehemaliger Geselle Gottfried Rädlein fort, der die Rindfleischwurst von 1962 bis 1993 im eigenen Betrieb in Hof produzierte und diese weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Wegen seines äußerst fettarmen Ausgangsmaterials war und ist die Hofer Rindfleischwurst ein besonderes gut bekömmliches Produkt, das seinerzeit sogar von Ärzten für den Verzehr empfohlen wurde.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürze, Buchenholzrauch
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Quärkla

Der Quärkla ist ein fettarmer Sauermilchkäse, der nach einer längeren Reifezeit glasig-gelb wird und einen deftig-würzigen Geschmack annimmt. Im Fichtelgebirge und im Frankenwald wird er in einigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben sowie von vielen Hausfrauen noch selber hergestellt. Man isst ihn gerne mit Kümmel gewürzt zum kräftigen Landbrot. Besonders beliebt ist er als Kelleressen zum frischen Bier.

Die Herstellung des Quärkla oder Kuhkäses erinnert an die Rezeptur des bekannteren Harzer Käses. Man benötig dazu einen guten Bauernquark. Früher wurde Quark aus Rohmilch oder Vorzugsmilch in vielen Haushalten noch selber hergestellt. Heutige Hygienebestimmungen lassen aber den Verkauf der unbehandelten Milch nicht mehr zu. Man lässt den Quark gut abtropfen, formt kleine, handtellergroße Laibe daraus und legt sie auf ein mit Pergament bedecktes Holzbrett, deckt sie mit einem Küchentuch ab und lässt sie in der nicht zu warmen Küche mehrere Tage reifen. Zwischendurch werden die kleinen Käse mehrmals gewendet. Nach einer Woche schichtet man sie in eine Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und stellt sie kalt.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

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Fränkische Bratwurst

Jeder kennt sie und (fast) alle liebe sie. Sie schmeckt nach unbeschwerten Stunden, ob als schnelle Zwischenmalzeit einfach auf die Hand, ob zur gemütlichen Brotzeit oder mit Kraut und Bratkartoffeln zum Mittagessen, ob auf der Kerwa, dem Bierkeller oder verlockend duftend vom Grill an einem warmen Sommerabend: die Bratwurst verführt und weckt alle Sinne. Mit gewissem Recht wird die Bratwurst seit jeher als der oberfränkische Wurstklassiker schlechthin geführt. In keiner Region ist die Geschichte der herzhaften Wurst präsenter, nirgendwo ist ihre Vielfalt größer als hier. Bratwürste sind das Aushängeschild nahezu aller oberfränkischen Metzgereien und die Leibspeise der Franken schlechthin.
Die meisten oberfränkischen Bratwürste sind relativ dick und von mittlerer Länge (15 - 20 mm Durchmesser, ca. 20 - 25 cm Länge). In Coburg beträgt das Bratwurstmaß traditionell sogar stolze 31 cm. Wie die Hofer sind sie allerdings deutlich dünner als z.B. die Bamberger mittelgrobe Bratwurst. Gefüllt werden die schmackhaften Würste mit gut ausgewähltem Schweinebauch und magerem Schweinefleisch. In manchen Regionen wird Kalb- oder Rindfleisch dazugegeben. Neben verschiedenen Fragen der Würzbeigabe - ob mit Majoran, nur mit Pfeffer und Kümmel oder aber einem Hauch von Knoblauch und Zitrone - spielt die Konsistenz der Wurstfülle eine besondere kulturgeschichtliche Rolle. So wurde die grobe Bratwurst vor allem in den evangelischen Regionen Oberfrankens angeboten; die mittelgrobe bis feine dagegen stammte aus den katholischen Gebieten.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Fränkische Bratwurst
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Hofer Wärschtlamo-Wärscht

Die Tradition der Hofer Wärschtla-Männer geht auf das Jahr 1881 zurück. Ein noch heute bestehender Fleischerbetrieb kam damals auf die Idee, einen Mitarbeiter namens Johann Georg Jahn in der Stadt mit "haßn Hofern" auf Tour zu schicken. Dazu musste aber erst noch der originale Hofer Messing-Wurstkessel erfunden und das typische "Wärschtlamo-Oziezeich" kreiert werden. Mit Fug und Recht darf also der "Jahns-Gerch" als der Stammvater der Hofer Wärschtlamänner bezeichnet werden. Der Wärschtlamo ist also ein Berufsstand, der in Hof eine lange Tradition hat, und den es nur in Hof gibt. In manchen Familien vererbte sich die Ausübung dieses Berufes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Heutzutage ist der Wärschtlamo aus dem kulinarischen Leben der Stadt Hof nicht mehr wegzudenken.
Die meisten Wärschtla-Männer behaupten heute einen festen Standort. Dort stehen sie - meist ungeschützt gegen Wind und Wetter - zu jeder Jahreszeit. Früher waren ihnen jedoch feste Standorte überhaupt verboten, sie mussten "im Umherlaufen" ihre schmackhafte Ware loswerden.

Manche haben sich auf den Verkauf in Betrieben und größeren Bürohäusern spezialisiert. Mit durchdringendem Pfiff pflegen sie ihr Erscheinen kundzutun, wie es schon ihre Stammväter getan haben. Meist schallt dann auch noch der Ruf "Haaß sensa / kalt wernsa" wie ehemals durch das Treppenhaus.

Die typische Berufskleidung des Wärschtlamo ist seit eh und je eine wetterfeste zumeist "lederna Jubbm". Darunter trägt er eine "weisa Scherzn", auf dem Kopf die flachgedrückte "Patschkappn", über die linke Schulter den original Hofer Wurstkessel aus Messing und am linken Arm den Henkelkorb "voller Laabla".

Auch die Zubereitung der Wärschtla besticht durch eine besondere Note: Sie werden nicht im Wasser heiß gemacht, sondern im Dampf erhitzt, das gibt ihnen den besonderen Geschmack und das zum Genuss so anregende Aroma. Beheizt wird der Messingkessel mit glühender Holzkohle.

Quelle: www.genussregion-oberfranken.de

Hofer Wärschtlamo-Wärscht
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Weißenstadt

Im Herzen der Region Fichtelgebirge, im Tal der Eger, liegt das beschauliche Städtchen Weißenstadt. 1299 erstmals urkundlich erwähnt, ist der malerische Ort mit seinem Heilquellenkurbetrieb eine der ältesten Städte der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg zu einem ganz besonderen Flecken Erde entwickelt.

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der Ruhebänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.

In den letzten Jahren führten vor allem unsere interessanten Keller- und Stadtführungen zu großer Beliebtheit, sowie Einkaufsmöglichkeiten von Vollkornspezialitäten und Kräuterspirituosen. Weißenstadt bietet eine ausgeprägte Klimavielfalt. Hangwinde bringen gute Durchlüftung, ausreichend abendliche Abkühlung und gute Frischluftzufuhr. Im Sommer gibt es kaum Wärmebelastung, Kältereize treten häufiger auf (gut für Kurzwecke). Gem. DWD finden Sie ein gutes Bioklima.

In unserem 2007 erbauten Kurzentrum finden Sie unter anderem Radontherapien. Die medizinischen Anwendungen finden in Form von Radonwannenbädern, im Bewegungsbecken, als Inhalationen und Radontrinkkuren statt.

Weißenstadt
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Kirchenlamitz

Eingebettet im Tal der Lamitz liegt zwischen Epprechtstein und Kornberg die Stadt Kirchenlamitz. Stattliche Bürgerhäuser und drei Kirchen prägen das Ortsbild. Große Parkanlagen und Gewässer bieten dem Besucher Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.
Sie erreichen Kirchenlamitz bequem mit der Eisenbahn aus allen Richtungen oder mit dem Auto über die A9 bzw. A 93. Zu Fuß benutzen Sie den Fränkischen Gebirgsweg. Sehenswert ist der alte, von Granit geprägte Ortskern oder die Burgruine Epprechtstein, in deren Umfeld Sie verlassene Steinbrüche und Deutschlands größtes Granitlabyrinth finden. Viele Vereine und gesellschaftliche Organisationen laden Sie gerne zu ihren Veranstaltungen ein.
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen Sie zu markanten Plätzen und in die entfernten Ortsteile. Dabei berühren Sie alte Burgen, Seen und kleine Schlösser. Ausgedehnte Touren unternehmen Sie zu den Gipfeln des Fichtelgebirges, zu kulturell bemerkenswerten Plätzen und in eine herrliche Naturlandschaft.

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Hohenberg a.d. Eger

Am östlichen Rand des Fichtelgebirges liegt das alte Sechsämterstädtchen Hohenberg an der Eger. Eine trutzige, turmbewehrte Markgrafenburg prägt das Stadtbild. Von den Türmen und dem nahe gelegenen Steinberg (653 m) bietet sich eine herrliche Fernsicht weit ins Egerland bis hin zum Erzgebirge.

Einst stand auf der Burg die Wiege der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Karl Magnus Hutschenreuther gründete hier 1814 die erste Porzellanfabrik. Heute sorgen die Ökologische Bildungsstätte und eine Jugendherberge für Leben innerhalb der ehrwürdigen Mauern. Romantische Partien an der Eger laden zu Spaziergängen ein. Ein Besuch im Porzellanikon wird für viele zum Erlebnis. Zahlreiche gut markierte Rad- und Wanderwege führen in die schönsten Winkel des Sechsämterlandes und ins benachbarte Egerland.

Hohenberg an der Eger ist mit der Bahn (Haltestelle Schirnding) oder mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 9 und A 93 leicht zu erreichen.

Hohenberg a.d. Eger